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KI-Büro im Alltag: So tritt Google Workspace mit Gemini gegen Microsoft 365 und Apple an

 

Auf der Google-Cloud-Konferenz hat Google Workspace viele kleinere KI-Neuerungen bekommen, die den Büroalltag spürbar verändern können. Für Euch als Apple-Nutzer:innen lohnt sich ein genauer Blick.

Gemini in Tabellen und Meetings: Was sich in Workspace ändert

Google hat auf der Cloud-Konferenz mehrere praktische KI-Funktionen für Workspace vorgestellt, die auf dem Assistenten Gemini basieren. In Google Tabellen könnt Ihr nun direkt mit Daten interagieren und komplette Dashboards mit Hilfe von Gemini erstellen. Die KI unterstützt Euch dabei, Daten auszuwerten, zu strukturieren und visuell aufzubereiten.

Auch Google Meet bekommt ein KI-Upgrade: Die Zusammenfassungen von Besprechungen werden ausgebaut. Sie stehen nicht mehr nur für klassische Video-Meetings zur Verfügung, sondern auch für persönliche Treffen und Konferenzen über Drittanbieter-Plattformen. Damit könnt Ihr Besprechungsinhalte schneller erfassen, ohne jede Sitzung vollständig nachbereiten zu müssen.

Im Hintergrund setzt Google weiter auf eine enge Integration der KI-Funktionen in bestehende Workspace-Dienste. Die Ergänzungen richten sich vor allem an Teams, die ihre tägliche Zusammenarbeit schrittweise automatisieren und beschleunigen wollen, ohne ihre bisherigen Arbeitsabläufe komplett umzustellen.

Schneller Umstieg von Microsoft 365 – auch für Apple-Teams

Ein weiterer Schwerpunkt der Aktualisierungen ist die Migration von Microsoft 365 zu Google Workspace. Google nutzt KI, um den Umzug spürbar zu beschleunigen. Daten, Dokumente und Einstellungen sollen sich schneller und zuverlässiger übertragen lassen. Das richtet sich besonders an Organisationen, die bisher stark auf Microsoft setzen, aber zunehmend mit Google-Diensten arbeiten möchten.

Für Euch als Nutzer:innen von iPhone, iPad und Mac ist vor allem interessant, wie dieser Wechsel im Apple-Ökosystem funktioniert. Workspace läuft plattformübergreifend im Browser und in Apps, sodass Ihr die neuen Gemini-Funktionen grundsätzlich auch auf Apple-Geräten nutzen könnt. Im Alltag arbeitet Ihr mit bekannten Werkzeugen wie Mail, Kalender, Textverarbeitung und Tabellen, ergänzt um die neuen KI-Hilfen.

Der beschleunigte Umzug kann helfen, Daten bestmöglich zu übernehmen und bestehende Ordnerstrukturen sowie Berechtigungen sauber nachzubilden. Wichtig bleibt dabei, Migrationsprojekte sorgfältig zu planen, damit Dokumente im Team auffindbar bleiben und sensible Inhalte korrekt geschützt werden.

Gemini, Copilot und Apple: Wo liegen aktuell die Vorteile?

Mit den neuen Funktionen verschiebt sich das Kräfteverhältnis zwischen Google, Microsoft und Apple im Büroalltag erneut. Google setzt auf Gemini in Workspace und versucht, KI direkt in zentrale Arbeitswerkzeuge einzubetten. Microsoft verfolgt mit Copilot einen ähnlichen Ansatz und integriert KI in Office-Anwendungen wie Word, Excel und Teams. Apple wiederum konzentriert sich auf eigene Lösungen wie Pages, Numbers und Notizen sowie auf KI-Funktionen, die auf den Geräten selbst laufen.

Für Euch als Apple-Nutzer:innen stellt sich damit die Frage, welches Paket im Alltag wirklich Zeit spart. Google Workspace punktet mit den neuen Gemini-Dashboards in Tabellen, Meeting-Zusammenfassungen und der schnelleren Migration von Microsoft 365. Microsoft 365 mit Copilot spielt seine Stärken vor allem dort aus, wo Unternehmen bereits tief in die Office-Welt eingebunden sind. Apple bietet mit seinen eigenen Apps eine enge Integration in iOS, iPadOS und macOS, ergänzt um On‑Device-KI, die ohne externe Verarbeitung auskommt.

In der Praxis werdet Ihr vermutlich Mischszenarien sehen: Teams planen den Umstieg, migrieren Daten schrittweise und führen KI-Funktionen kontrolliert ein. Entscheidend ist, klare Regeln für den Umgang mit KI-Assistenten zu definieren, Berechtigungen zu prüfen und Kolleg:innen frühzeitig einzubinden. So lassen sich die neuen Werkzeuge produktiv nutzen, ohne Arbeitsabläufe oder Datenschutz zu gefährden.

Via: www.techradar.com

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Andreas Vogel

Autor Apfeltalk

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