Apples neuer KI-Assistent in Logic Pro setzt ein Creator-Studio-Abo voraus. Meta Muse ist dagegen kostenlos nutzbar, erstellt laut einem Bericht aber fortlaufend ein Profil seiner Nutzer:innen.
Die beiden Angebote zeigen unterschiedliche Kosten für KI-Komfort: Bei Apple geht es um eine zusätzliche Gebühr, bei Meta um den Umgang mit persönlichen Daten. Wer die Assistenten verwenden möchte, sollte deshalb sowohl die Preisbedingungen als auch die Datenschutzeinstellungen prüfen.
Apple hat mit Version 13.0 von Logic Pro für Mac eine KI-gestützte Funktion namens „Intelligenter Assistent“ eingeführt. Sie ist jedoch nicht in der einmalig erhältlichen Version der Musiksoftware enthalten. Laut den vollständigen Versionshinweisen setzt die Funktion ein Abonnement für Apple Creator Studio voraus.
Das Abo kostet 12,99 US-Dollar im Monat (etwa 12 Euro) oder 129 US-Dollar im Jahr (etwa 119 Euro). Wer Logic Pro für 199,99 US-Dollar (etwa 185 Euro) einmalig gekauft hat, erhält dadurch also nicht automatisch Zugriff auf den neuen Assistenten. Für die KI-Funktion ist eine zusätzliche laufende Zahlung nötig.
Damit unterscheiden sich die Kosten je nachdem, welche Version von Logic Pro Nutzer:innen verwenden. Der Kaufpreis der Software deckt den Zugriff auf den Intelligenten Assistenten nicht ab. Wer die Funktion nutzen möchte, muss die Abo-Bedingung berücksichtigen.
Bei Meta Muse steht nicht der Preis im Mittelpunkt, sondern die Datennutzung. Der KI-Assistent soll laut einem Bericht von CNET ein fortlaufendes Profil aller Personen anlegen, die ihn verwenden. Das geschehe demnach sogar dann, wenn Nutzer:innen die entsprechende Berechtigung verweigern.
Der Bericht beschreibt Muse als einen Assistenten, der Nutzungsinformationen zu einem laufenden Profil zusammenführt. Welche Daten dabei genau erfasst werden, geht aus der vorliegenden Artikelgrundlage nicht hervor. Ebenso lässt sich daraus nicht ableiten, welche einzelnen Einstellungen den Umfang der Erfassung beeinflussen.
Für Nutzer:innen bleibt daher wichtig, vor dem ersten Einsatz die angezeigten Berechtigungen und Datenschutzhinweise sorgfältig zu lesen. Eine verweigerte Berechtigung sollte nicht automatisch als Garantie verstanden werden, dass keine Profilbildung stattfindet: CNET zufolge erstellt Muse das Profil auch in diesem Fall.
Apple und Meta setzen damit unterschiedliche Bedingungen für den Zugang zu KI-Funktionen. Bei Logic Pro ist klar ausgewiesen, dass der Intelligente Assistent ein kostenpflichtiges Creator-Studio-Abo erfordert. Bei Meta Muse wirft die berichtete Profilbildung Fragen dazu auf, welche Rolle die eigenen Einstellungen tatsächlich spielen.
Wer Apples Funktion nutzen möchte, sollte prüfen, ob sich das Abo neben dem Kaufpreis von Logic Pro lohnt. Bei Meta Muse empfiehlt sich ein genauer Blick auf Berechtigungen und Datenschutzhinweise, bevor Ihr den Assistenten ausprobiert. So könnt Ihr besser einschätzen, ob die zusätzlichen Funktionen die finanziellen oder datenschutzbezogenen Bedingungen für Euch rechtfertigen.
Via: www.cnet.com · www.macrumors.com
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