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iPhone Duo: Falt-iPhone zwischen iPad mini und knapper Verfügbarkeit

Apple positioniert das neue iPhone Duo als faltbares Spitzenmodell, das für einige von euch das iPad mini ersetzen könnte. Gleichzeitig deuten Berichte auf eine knappe Verfügbarkeit zum Marktstart hin.

Federighi: iPhone Duo kann für manche das iPad mini ersetzen

Apples Softwarechef Craig Federighi hat in einem Interview mit Marques Brownlee eingeräumt, dass das iPhone Duo für bestimmte Nutzer:innen die Rolle eines iPad mini übernehmen kann. Er betonte dabei, dass das Gerät „oft diese Lücke füllen“ könne, ohne zu behaupten, dass das iPad insgesamt überflüssig werde. Laut Federighi ähnelt die Überschneidung der Entscheidung, ob ihr für eine Aufgabe eher ein iPad oder einen Mac nutzt. Nutzer:innen entwickelten je nach Anwendungsfall unterschiedliche Gewohnheiten für verschiedene Geräte.

Apple hat das iPhone Duo Anfang des Monats vorgestellt. Das Gerät verfügt über ein 7,6‑Zoll‑Innen­display und unterstützt den Apple Pencil, was ihm eine deutlich tabletähnlichere Rolle verleiht als früheren iPhones. Der Startpreis liegt in den USA bei 1.999 US‑Dollar (ca. 1.858 Euro), in Großbritannien werden 1.999 Pfund fällig bei uns kostet das Gerät ab 2.299 Euro. Der Verkaufsstart ist für den 23. Oktober geplant.

Federighi sagte, er nutze ein iPhone Duo bereits seit mehreren Monaten und hob das Lesen als Beispiel hervor, bei dem das größere Display sein Verhalten verändert. Er beginne Inhalte auf dem kleineren Außen­display des iPhone zu konsumieren und klappe das Duo auf, wenn er mehr Zeit mit dem Inhalt verbringen wolle. Die Aussagen gelten als eine der bislang klarsten Bestätigungen von Apple, dass sich das iPhone Duo direkt mit dem iPad mini überschneidet. Apple sieht diese Überschneidung offenbar nicht als Problem, sondern geht davon aus, dass Kund:innen selbst entscheiden, wann das Duo genügt und wann ein separates iPad sinnvoller ist.

Das Unternehmen betont außerdem Software, die speziell für die Faltform entwickelt wurde. Federighi zufolge war ein Teil der öffentlichen Reaktionen besonders spannend für Apple, weil viele nicht damit gerechnet hätten, wie umfassend die Software an die neue Hardware angepasst werde.

Bericht: Knappes Angebot zum Marktstart erwartet

Parallel zu den Aussagen Federighis zeichnet ein Bericht ein Bild möglicher Engpässe beim Marktstart des iPhone Duo. Der Analyst Jeff Pu soll seine Prognose für die Auslieferungen des Geräts im Jahr 2026 von rund sieben Millionen auf etwa sechs Millionen Einheiten gesenkt haben. Als Grund nennt er Produktionsbeschränkungen, die mit dem Scharnier des Geräts zusammenhängen.

Die Reduzierung deutet darauf hin, dass Apple zum Start nur begrenzte Stückzahlen seines ersten faltbaren iPhone zur Verfügung haben könnte, insbesondere wenn die Nachfrage nach der neuen Bauform hoch ist. Das iPhone Duo setzt auf ein buchartiges Falt­design mit großem Innen­display und einer konventionellen Smartphone-Anzeige außen. Es soll eine der größten Veränderungen der iPhone‑Produktreihe seit Jahren darstellen.

Das Scharnier gilt bei faltbaren Smartphones als zentrales Bauteil, weil es die Haltbarkeit, die Dicke des Geräts und die Sichtbarkeit der Falte im Display beeinflusst. Apple soll über Jahre an einem eigenen Ansatz gearbeitet haben, bevor ein Falt‑iPhone auf den Markt gebracht wird. Frühere Berichte sehen das iPhone Duo in einer Premium-Position über den bisherigen Flaggschiff‑iPhones des Unternehmens.

Die aktuelle Auslieferungsprognose bedeutet nicht zwangsläufig, dass Apple im Jahr 2026 genau sechs Millionen Einheiten verkauft. Sie gibt aber einen Anhaltspunkt dafür, welches Produktionsvolumen die Lieferkette nach Einschätzung von Analyst:innen leisten kann. Wegen der neuen Bauform und möglicher Engpässe könnte die Verfügbarkeit in den ersten Wochen nach dem Start eine entscheidende Rolle beim Marktauftritt des iPhone Duo spielen.

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Via: www.theapplepost.com · www.theapplepost.com

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Michael Reimann

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