Das kommende iPhone 18 könnte deutlich mehr Arbeitsspeicher bekommen als bisherige Standardmodelle. Ein Analyst spricht von 12 GB RAM – so viel wie bislang nur die Pro-Modelle.
Standard-iPhone soll Pro-Modellen beim RAM folgen
Der Analyst Dan Nystedt erwartet, dass das reguläre iPhone 18 erstmals mit 12 GB Arbeitsspeicher ausgeliefert wird. In einem Beitrag auf X schreibt er, dass Apple den RAM damit an das Niveau des iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max anpassen dürfte, die seit September mit 12 GB ausgestattet sind. Es wäre das erste Mal, dass ein Einstiegsmodell des iPhone so viel Arbeitsspeicher erhält.
Nystedt verweist dabei auf ein bereits früher kursierendes Gerücht, das nun erneut aufgegriffen wird. Demnach soll die höhere RAM-Ausstattung speziell für kommende Anforderungen eingeplant sein. Konkrete technische Details zum restlichen Hardware-Design des iPhone 18 kommentiert er jedoch nicht.
Neuer A20-Chip mit 2-Nanometer-Fertigung geplant
Zusätzlich hebt Nystedt einen weiteren Bericht hervor, nach dem sich Apple die erste 2-Nanometer-Fertigungscharge von TSMC für den kommenden A20-Chip gesichert haben soll. Dieser Chip soll die gesamte iPhone-18-Reihe antreiben. Laut dem zitierten Bericht liefert der 2-Nanometer-Prozess von TSMC eine um 15 Prozent höhere Rechenleistung im Vergleich zur 3-Nanometer-Fertigung, ohne Einbußen bei der Energieeffizienz. Zum Vergleich: Die iPhone-17-Modelle setzen derzeit auf TSMCs N3P-3-Nanometer-Fertigungsnode.
Die Kombination aus mehr Arbeitsspeicher und neuer Chipgeneration könnte die Grundlage für umfangreichere Funktionen schaffen. Offiziell bestätigt sind diese Angaben bislang nicht, sie stammen ausschließlich aus den genannten Markt- und Lieferkettenberichten.
Apple Intelligence als möglicher Treiber und späterer Marktstart
Der erwartete Sprung auf 12 GB RAM beim Basismodell wird in den Berichten mit Apple Intelligence in Verbindung gebracht. Apple soll mit iOS 27 erweiterte KI-Funktionen einführen, die das Unternehmen auf der Entwicklerkonferenz WWDC am 8. Juni vorstellen will. KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät gelten als speicherintensiv. Um sicherzustellen, dass auch das Standardmodell Apple Intelligence vollständig ausführen kann, könnte Apple den Arbeitsspeicher auf das Niveau der Vorjahres-Pro-Modelle anheben.
Beim Marktstart der neuen Geräte zeichnet sich zudem eine ungewöhnliche Staffelung ab. Das iPhone 18 soll demnach im Herbst nicht gleichzeitig mit dem iPhone 18 Pro erscheinen. Stattdessen plane Apple, das Standardmodell erst Anfang 2027 zu veröffentlichen – gemeinsam mit einem iPhone 18e und der zweiten Generation des iPhone Air. Die Pro-Modelle sowie das seit Langem erwartete klappbare iPhone sollen dagegen wie gewohnt im Herbst auf den Markt kommen. Angaben zu Preisen in US-Dollar oder Euro liegen in den zitierten Berichten derzeit nicht vor.
