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iPhone 18 Pro: Was Euch laut Gerüchten erwartet

Das iPhone 18 Pro soll im September 2026 erscheinen, und die Gerüchteküche läuft ungewöhnlich früh heiß. Wir fassen für Euch zusammen, was bislang berichtet wurde.

Start im September, vertrautes Design, neue Farben

Mehrere Leaker:innen und Analyst:innen gehen übereinstimmend von einer Vorstellung des iPhone 18 Pro im September 2026 aus. Ein Bericht aus dem August 2026 nennt konkret ein Präsenz-Event am Mittwoch, dem 9. September 2026. Angeblich wurden Verkaufsmitarbeiter:innen in den USA eingeladen, per Losverfahren beim Event zu helfen, was zu den Gerüchten über eine Rückkehr zu Live-Präsentationen beiträgt.

Bereits im Februar 2026 hieß es, das iPhone 18 Pro sei in die Testproduktion gegangen. Zusammen mit Hinweisen aus Januar und März 2026 erscheint ein Marktstart im September 2026 als nahezu gesetzt. Gerüchte über eine Verschiebung ins Jahr 2027 gibt es für das Pro-Modell bislang nicht.

Optisch soll das iPhone 18 Pro weitgehend auf dem iPhone 17 Pro aufbauen. Ein Leaker beschrieb im Oktober 2025 ein nahezu unverändertes Design, was Berichte aus Dezember 2025, Januar 2026 und Februar 2026 stützen. Demnach setzt Apple weiter auf einen Aluminiumrahmen und ein 6,3‑Zoll-Display, wie Analyst Jeff Pu im Januar 2026 ergänzte. Ein Gerücht aus Juli 2026 spricht von einem um 2 Millimeter dickeren Kameraplateau, während ein anderer Bericht aus Mai 2026 eine mögliche Rückkehr zu Titan ins Spiel brachte, die wiederum bestritten wurde.

Beim Finish der Rückseite soll Apple laut einem Bericht aus November 2025 die Zweiton-Optik reduzieren, indem Glas und Rahmen farblich stärker angeglichen werden. Andere Quellen behaupten allerdings das Gegenteil und sprechen von einer deutlicher hervorgehobenen Glasrückseite. Ein Weibo-Gerücht aus September 2025 brachte sogar „leicht transparentes“ Glas ins Spiel, was jedoch stets als unwahrscheinlich galt.

Bei den Farben gehen Leaks weit auseinander. Zunächst war von Kaffee, Violett und Burgunderrot die Rede, wovon nur eine Farbe in die Serie kommen solle, angeblich ohne Schwarz. Später hieß es, Apple teste drei Rottöne, auch als Reaktion auf die Beliebtheit des orangefarbenen iPhone 17 Pro in China. Ab April 2026 verdichteten sich Berichte zu vier Farben: Dunkelkirsche, Hellblau, Dunkelgrau und Silber. Dummys und Bilder von Kameraplateau-Schutzrahmen unterstützen diese Auswahl. Zugleich kursiert ein Gerücht, das iPhone 18 Pro übernehme das bekannte Farbveränderungsproblem des orangefarbenen 17 Pro.

Beim Gewicht prognostiziert ein Weibo-Leak das bislang schwerste iPhone: Bis zu 10 Gramm mehr als beim iPhone 17 Pro Max, also etwa 243 Gramm. Parallel dazu soll Apple laut Gerüchten von August 2025 die separate Kamerasteuerung vereinfachen oder sogar ganz streichen, wobei offenbar verschiedene Konfigurationen getestet wurden.

Kamera und Display: Kleinere Dynamic Island, variable Blende, neue Sensoren

Am deutlichsten sollen die Änderungen auf der Vorderseite ausfallen. Seit Jahren wird über Face ID unter dem Display spekuliert. Erste Berichte datieren die Technik auf das iPhone 16 Pro, doch Analyst Ross Young verschob sie 2023 auf frühestens 2025, später auf 2026. Verschiedene Weibo-Leaks wiederholten 2025 immer wieder die Einführung mit dem iPhone 18 Pro, sprachen dann kurzfristig von einer Verzögerung auf 2027, was andere Quellen noch im Dezember 2025 bestritten.

Ein Bericht aus demselben Monat erwartet unter dem Display platzierte Face-ID-Sensoren und zitiert als Zulieferer die kanadische Firma OTI Lumionics. Apple wolle die „Dynamic Island“ komplett eliminieren. Analyst Jeff Pu rechnet dagegen seit Januar 2026 mit einer verkleinerten Dynamic Island bei unverändertem Face ID, einem 6,3‑Zoll-Display und einer 18‑Megapixel-Frontkamera. Ein Weibo-Leak stützt diese Daten. YouTuber Jon Prosser brachte kurzzeitig eine nach links versetzte Dynamic Island ins Spiel, was andere Leaker:innen jedoch widersprachen.

Im Januar 2026 veröffentlichte Ice Universe mutmaßliche Maße der Dynamic Island beim iPhone 18 Pro Max: Sie soll demnach um 35 Prozent schrumpfen, von 20,76 auf 13,49 Millimeter Breite. Ab März 2026 tauchten erste Bilder einer kleineren Dynamic Island auf, zentral am oberen Rand platziert. CAD-Zeichnungen folgten im Mai 2026. Parallel dazu hieß es im Mai, Apple bleibe bei 6,3‑Zoll-LTPO-OLED-Panels mit ProMotion und verzichte auf Tandem-OLED.

Auf der Rückseite verdichten sich die Hinweise auf ein Kamera-Upgrade mit variabler Blende. Entsprechende Gerüchte gibt es seit Juli 2024, wurden aber zunächst dem iPhone 17 zugeschrieben. Ming-Chi Kuo korrigierte dies im November und Dezember 2024 auf die iPhone‑18‑Reihe. Ein Bericht aus Oktober 2025 nennt LG Innotek und Foxconn als Hersteller, mit Aktuatoren von Luxshare ICT und Sunny Optical. Ein Weibo-Leak bestätigte die variable Blende und kündigte zugleich eine größere Blendenöffnung für das 48‑Megapixel-Teleobjektiv mit Periskop-System an. Weitere Berichte aus Dezember 2025, Januar und Februar 2026 sprechen von einem mechanischen, variablen Blendenmechanismus beim Hauptsensor und einer größeren Blende beim Tele.

Im April 2026 sollen laut Lieferkettenbericht die Komponenten für die variable Blende in Produktion gegangen sein, wieder mit Sunny Optical, Luxshare ICT und LG Innotek. Parallel berichten Leaker:innen von möglichen Vorteilen bei Nachtaufnahmen und weniger überbelichteten Bildern bei Tageslicht. Insgesamt gelten die Hinweise auf eine variable Blende als sehr dicht, auch wenn frühere Prognosen zum iPhone 17 Pro sich als falsch erwiesen.

Bei den Bildsensoren selbst tauchte im Juli 2024 erstmals Samsung als möglicher Lieferant auf, der einen gestapelten Sensor mit Fotodiode, Transfer- und Logikschicht plane. Ein Bericht aus Januar 2025 griff das Thema wieder auf. Im August 2025 kündigte Apple Investitionen von 100 Milliarden US‑Dollar (rund 92 Milliarden Euro) in die US‑Fertigung an, von denen auch Samsung profitieren sollte. Im Dezember 2025 hieß es, Samsung rüste sein Werk in Taylor, Texas, für CMOS-Sensoren (CIS) für das iPhone 18 auf.

Zugleich zeigen interne Unterlagen aus einem Cyberangriff auf Apple-Zulieferer Tata, ausgewertet im Juni 2026, dass der Weitwinkelsensor des iPhone 18 Pro von Sony IMX‑903 auf IMX‑905 wechselt. Sony bleibt also im Kamerasystem vertreten. Für die Frontkamera kolportiert ein Bericht des Leakers „Apple Club“ aus Februar 2026 einen 24‑Megapixel-Sensor, was zu früheren Hinweisen von Ming-Chi Kuo aus Januar 2024 passt. Apple soll weiterhin auf Pixel-Binning setzen, wodurch die Fotos der Frontkamera wie beim iPhone 17 voraussichtlich mit 18 Megapixeln ausgegeben werden.

A20-Pro-Chip, 2‑nm-Fertigung, C2-Modem und Akku

Leistungsseitig soll das iPhone 18 Pro deutlich zulegen. Ming-Chi Kuo erwartete im September 2024 zunächst einen exklusiven 2‑Nanometer-Chip nur für das Pro-Modell, rechnete im März 2025 dann mit 2‑nm-Technik in der gesamten iPhone‑18‑Reihe. Das passt zu TSMCs Ankündigung, den 2‑nm-Prozess 2025 zu starten. Ein Bericht aus Oktober 2024 nennt ein Leistungsplus von 10 bis 15 Prozent gegenüber dem A19 Pro, bei gleichzeitiger Umstellung der Verpackungstechnik von InFo auf WMCM („Wafer-Level Multi-Chip Module“).

WMCM erlaubt es, mehrere Dies wie CPU und GPU in einem kompakten Paket zu kombinieren und damit flexiblere Konfigurationen zu realisieren, ohne die Dies selbst massiv zu verteuern. Berichte aus Dezember 2025 und Juni 2025, später bestätigt von Jeff Pu im Januar 2026, gehen davon aus, dass der A20 Pro im 2‑nm-Verfahren „N2“ gefertigt und per WMCM verpackt wird. Ein kleinerer Chip soll demnach etwa 15 Prozent mehr Leistung liefern und bis zu 30 Prozent weniger Energie verbrauchen.

Zusätzlich ist von 6‑kanaligem LPDDR5X‑Arbeitsspeicher die Rede, erstmals erwähnt im April 2025 und im Oktober 2025 mit Samsung als Lieferant konkretisiert, während SK Hynix und Micron ebenfalls im Gespräch sein sollen. Ein Bericht aus Dezember 2024 beschreibt zudem gemeinsame Arbeiten von Apple und Samsung an einer neuen RAM-Verpackung, um die Bandbreite weiter zu erhöhen.

Platinen-Schemata, die im Juni 2026 gesichtet wurden, zeigen den Systemchip näher am Rand der zweilagigen Hauptplatine, während der Speicher tiefer zwischen den Lagen sitzt. Das könnte sich sowohl auf Leistung als auch Reparierbarkeit auswirken. Ebenfalls im Juni 2026 fiel Ice Universe eine deutlich größere Neural-Engine-Fläche im A20 Pro auf, was auf mehr lokale Rechenleistung für Apple Intelligence und Siri hindeutet.

Gleichzeitig erwartet die Branche steigende Kosten. Ein Lieferkettenbericht aus Januar 2026 sieht die Stückkosten des A20 Pro bei bis zu 280 US‑Dollar (rund 257 Euro), etwa 80 Prozent mehr als beim Vorgänger. Berichte aus April und November 2025 verweisen zusätzlich auf höhere 2‑nm-Kosten, während im Juli 2026 von einem 10‑prozentigen Preissprung bei TSMC die Rede ist. Analyst Jeff Pu rechnet daher inzwischen mit einem Aufpreis von 250 bis 300 US‑Dollar (rund 230 bis 275 Euro) im Vergleich zum iPhone 17 Pro, nachdem er im Februar 2026 noch keine Erhöhung erwartet hatte. Counterpoint Research nennt im Juli 2026 einen Aufschlag von 200 US‑Dollar (rund 183 Euro). Höhere Preise bei Mac und iPad im Juni 2026 stützen die Spekulationen, auch wenn das iPhone bisher verschont blieb.

Beim Mobilfunk deutet vieles auf einen Übergang zu Apples eigenen Modems hin. AppleInsider fand im Juni 2026 zwei verschiedene Platinenvarianten für das iPhone 18 Pro: eine mit Qualcomm-Modem und mmWave-Unterstützung, eine mit Apples C2-Modem. Daraus leiten die Autor:innen ab, dass US-Modelle weiterhin Qualcomm nutzen, während andere Märkte das Apple-Modem erhalten. Jeff Pu sprach bereits im Januar 2026 vom C2 im iPhone 18 Pro, nachdem im Februar 2025 von neuen Apple-Modems die Rede war und in einer frühen iOS‑18‑Version im Juli 2025 C2-Kennungen entdeckt wurden. Apples Hardware-Chef Johny Srouji hatte zuvor den C1‑Chip als Grundlage für mehrere Generationen bezeichnet.

Die Akku-Gerüchte fallen deutlich nüchterner aus. Ein Leak aus Februar 2026 erwartet nur eine leicht höhere Kapazität als beim iPhone 17 Pro. Konkrete Zahlen aus Juni und Juli 2026 nennen 4.288 mAh für US-Modelle und 4.056 mAh für Geräte in China. Zum Vergleich: Das iPhone 17 Pro kommt in den USA auf 4.252 mAh und in China auf 3.988 mAh. Der Zuwachs läge damit bei rund 0,85 Prozent für die eSIM-Variante und 1,71 Prozent für das Modell mit physischem SIM-Slot.

Gerüchte, nach denen MagSafe den USB‑C‑Anschluss beim iPhone 18 Pro komplett ersetzen könnte, gelten als widerlegt. Dummys, die im April 2026 auftauchten, zeigen weiterhin MagSafe und USB‑C. Bilder angeblicher MagSafe-Hüllen von Mai 2026 deuten zudem darauf hin, dass Apple wieder von einem durchgehenden Magnetblock zurück zu einem sichtbaren MagSafe-Ring beim Case-Design gehen könnte, wobei nicht klar ist, ob es sich um offizielles Zubehör oder Produkte Dritter handelt.

Unterm Strich zeichnen die Gerüchte ein Bild eines iPhone 18 Pro mit stärkerem 2‑nm-A20‑Pro-Chip samt neuer Verpackungstechnik, potenziell unter dem Display platziertem oder zumindest kompakterem Face ID, kleinerer Dynamic Island, einem variablen Blendenmechanismus für die Hauptkamera, vier neuen Farbvarianten und einem spürbaren Aufpreis von voraussichtlich 200 bis 300 US‑Dollar (rund 183 bis 275 Euro). Der Marktstart wird für September 2026 erwartet, zusammen mit weiteren neuen iPhone-Modellen.

Via: https://appleinsider.com

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Michael Reimann

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