Apple setzt den Abschied vom klassischen SIM-Kartenschacht fort. Das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max verzichten in weiteren Ländern vollständig auf physische SIM-Karten.
Apple bestätigt, dass iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max in bestimmten Märkten ausschließlich mit eSIM-Unterstützung angeboten werden. Betroffen sind folgende Länder und Regionen:
In diesen Märkten sind bereits die iPhone-17-Pro-Modelle ausschließlich mit eSIM ausgestattet, sodass sich in diesem Jahr an der grundsätzlichen Ausrichtung nichts ändert. In allen anderen Ländern weltweit, darunter auch das Vereinigte Königreich und der restliche europäische Raum, behalten die iPhone-18-Pro-Modelle weiterhin einen Einschub für physische SIM-Karten.
Wer mit dem Begriff noch nicht vertraut ist: Eine eSIM ist im Kern eine digitale Version der herkömmlichen SIM-Karte. Sie wird nicht als physische Karte eingelegt, sondern direkt im Gerät gespeichert und von Mobilfunkanbietern elektronisch bereitgestellt.
Apple gibt an, dass iPhone-Modelle, die ausschließlich auf eSIM setzen, über einen größeren Akku verfügen. Der gewonnene Raum stammt von dem wegfallenden SIM-Kartenschacht. Zuvor waren bereits Angaben zu den Akkukapazitäten des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max auf EU-Kennzeichnungen aufgetaucht. Dabei handelt es sich jedoch um Varianten, die weiterhin einen Einschub für eine physische SIM-Karte besitzen.
Den schrittweisen Verzicht auf klassische SIM-Karten hatte Apple mit der iPhone-14-Reihe gestartet, zunächst ausschließlich in den USA. Seitdem baut der Hersteller die eSIM-Strategie schrittweise auf weitere Modelle und Märkte aus.
In europäischen Ländern, in Australien, Neuseeland, Singapur, Südkorea und weiteren Regionen verkauft Apple das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max weiterhin mit einem nano-SIM-Kartenschacht, ergänzt um eSIM-Unterstützung. In China unterstützen die Geräte unterschiedliche Kombinationen: zwei nano-SIM-Karten, eine nano-SIM-Karte und eine eSIM oder zwei eSIMs.
Das iPhone Duo setzt hingegen weltweit auf ein ausschließliches eSIM-Design. Damit entfällt bei diesem Modell der physische SIM-Kartenschacht grundsätzlich in allen Märkten.
Als Apple 2022 die iPhone-14-Reihe einführte, stellte der Konzern die eSIM unter anderem als sicherere Lösung gegenüber physischen SIM-Karten dar. Eine eSIM kann bei einem verloren gegangenen oder gestohlenen iPhone nicht einfach entnommen werden. Außerdem lassen sich mindestens acht eSIM-Profile gleichzeitig auf einem Gerät verwalten. Dadurch müsst Ihr auf Reisen keine physischen SIM-Karten mehr beschaffen, mitführen oder wechseln.
Via: https://www.macrumors.com
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