Apple wird am Mittwoch, dem 9. September, das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max vorstellen. Beide Modelle sollen dem Design des iPhone 17 Pro stark ähneln und vor allem interne Verbesserungen bringen.
Größere Änderungen werden erst im kommenden Jahr erwartet, wenn Apple zum 20. iPhone‑Jubiläum ein grundlegend überarbeitetes Modell plant, das voraussichtlich iPhone 20 heißen und die 19 überspringen soll.
Wenn Ihr mit einem Upgrade auf das iPhone 18 Pro liebäugelt, lohnt sich ein Blick auf die Gerüchte zum iPhone 20 im nächsten Herbst. Die Summe der erwarteten Neuerungen könnte Euch vom sofortigen Wechsel abhalten.
Im Gespräch ist zunächst ein rundum gebogenes All‑Glas‑Design. Das Displayglas soll sich auf allen vier Seiten weg vom Gerät wölben und so den Metallrahmen im normalen Gebrauch optisch verschwinden lassen. Apple soll dafür mit Samsung an einem „gleich tief gebogenen Quad‑Display“ arbeiten, das diesen rahmenlosen Eindruck erzeugt.
Dazu kommt laut Berichten eine weiterentwickelte OLED‑Technik. Apple plant demnach ein helleres und dünneres OLED‑Panel für das Jubiläums‑iPhone einzusetzen. Samsung‑Displays mit Farbfilter‑auf‑Kapselung (Color Filter on Encapsulation, COE) sollen den Displayaufbau insgesamt dünner machen, mehr Licht durchlassen, die Helligkeit erhöhen und gleichzeitig den Stromverbrauch senken.
Apple testet den Gerüchten zufolge weiter Hardware, die die Dynamische Insel, also die sichtbare Aussparung auf der Vorderseite, überflüssig machen könnte. Komponenten für Face ID sollen unter das Display wandern, außerdem ist ein unter dem Bildschirm arbeitendes Kamerasystem in Entwicklung. Ob diese Technik rechtzeitig für einen Marktstart im Herbst 2027 reif ist, bleibt allerdings offen.
Parallel dazu soll Apple an einem eigenen gestapelten Bildsensor arbeiten, der die bislang verwendeten Sony‑Sensoren ablösen würde. Ein funktionsfähiger Prototyp soll bereits existieren. Der Sensor soll LOFIC‑Technologie einsetzen, wodurch jedes Pixel unterschiedliche Lichtmengen speichern und so einen Dynamikumfang von bis zu 20 Blendenstufen erreichen könnte.
Auch bei den Bedienelementen wird ein größerer Schritt erwartet. Apple soll haptische, also fest integrierte Tasten für Seite, Lautstärke, Aktion und Kamera‑Steuerung testen. Diese könnten direkt im Rahmen sitzen, sich beim Drücken nicht physisch bewegen, aber dennoch ein fühlbares Feedback geben.
Im Inneren der Jubiläumsmodelle wird ein weiterentwickelter Chip erwartet. Während das iPhone 18 Pro voraussichtlich mit dem A20‑Prozessor startet, sollen die iPhone‑20‑Modelle auf einen A21‑Pro‑Chip in zweiter 2‑Nanometer‑Generation setzen.
Auch beim Energiespeicher gibt es laut Berichten Pläne für einen Technologiesprung. Apple soll eine Batterie mit Silizium‑Anode prüfen, die mehr Lithium‑Ionen pro Gramm aufnehmen kann. Damit ließe sich die Laufzeit verlängern, ohne die Batterie physisch zu vergrößern.
Für den Arbeitsspeicher soll Apple vertikal gestapelte DRAM‑Technik mit hoher Bandbreite evaluieren. Diese mobile Hochbandbreitenspeicher‑Lösung könnte die Speicherbandbreite erhöhen und die Leistung von KI‑Funktionen direkt auf dem Gerät verbessern.
Schließlich stehen auch Veränderungen bei den Displaygrößen im Raum. Das iPhone 18 Pro und 18 Pro Max werden mit 6,3‑ und 6,9‑Zoll‑Displays erwartet, ähnlich wie beim iPhone 17 Pro. Für das Jubiläumsjahr soll Apple hingegen ein 6,4‑Zoll‑Display für das iPhone 20 Pro und ein 7‑Zoll‑Panel für das größere iPhone 20 Pro Max erproben.
Allerdings liegt der Marktstart noch rund zwölf Monate entfernt, und Apples Pläne können sich intern jederzeit ändern. Besonders ambitionierte Funktionen wie Face ID unter dem Display gelten seit Jahren als „in zwei Jahren verfügbar“ und verschieben sich immer wieder.
Dennoch zeichnen die Berichte das Bild der größten iPhone‑Überarbeitung seit dem iPhone X im Jahr 2017. Sollten auch nur einige dieser Funktionen tatsächlich erscheinen, könnte es sich lohnen, mit dem Upgrade auf das iPhone 20 zu warten.
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