Apples Event am 9. September gilt schon jetzt als einer der wichtigsten Produkttermine des Jahres. Doch aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass damit erst der Auftakt einer längeren Veröffentlichungswelle gesetzt wird.
Der Fokus liegt derzeit klar auf dem iPhone 18 Pro, dem iPhone 18 Pro Max und Apples erstem faltbaren iPhone. Parallel dazu zeichnet sich jedoch eine umfangreiche Produkt-Roadmap ab, die sich bis Ende 2026 und in den Beginn des Jahres 2027 zieht.
Der bekannte Bloomberg-Journalist Mark Gurman hat eine Reihe neuer Geräte skizziert, die in den kommenden Monaten erwartet werden. Laut einem Bericht von MacRumors sollen mindestens 14 Produkte in Apples Pipeline stehen, die über das September-Event hinausgehen.
Zu den geplanten Geräten zählen unter anderem überarbeitete Versionen von Apple TV und HomePod mini. Außerdem arbeitet Apple an einem neuen Smarthome-Hub. Jüngste Berichte legen jedoch nahe, dass einige der ambitionierteren Produkte für den Wohnbereich erst 2027 erscheinen könnten, da Apple parallel an der nächsten Generation von Siri und an neuen Funktionen für Künstliche Intelligenz arbeitet.
Auch die iPad-Familie soll in nächster Zeit wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Berichte gehen von einem künftigen iPad mini mit OLED-Bildschirm und schnellerem Chip aus, ergänzt um weitere Anpassungen, an denen Apple für seine Tablet-Reihe arbeitet.
Mac-Nutzer:innen können ebenfalls mit Neuerungen rechnen. Teile des Mac-Angebots hat Apple bereits in diesem Jahr aktualisiert, doch bis Anfang 2027 sollen weitere Modelle folgen. In den Berichten ist von neuen MacBook-Pro-Modellen mit OLED-Displays die Rede sowie von weiteren Aktualisierungen quer durch die Notebook-Palette.
Einen wichtigen Baustein der Planung dürfte zudem die günstigere iPhone-Linie bilden, die Anfang 2027 eine größere Rolle spielen soll. Erstmals wird im September voraussichtlich kein reguläres iPhone 18 zusammen mit den Pro-Modellen vorgestellt. Stattdessen rechnen Beobachter:innen damit, dass iPhone 18, iPhone 18e und iPhone Air 2 im Frühjahr 2027 erscheinen.
Damit würde Apple den klassischen, einmal jährlichen iPhone-Start faktisch auf zwei große Veröffentlichungsfenster aufteilen. The Apple Post hatte zuvor berichtet, dass Apple seine Premium-Modelle und die günstigeren iPhones zeitlich trennen dürfte, um den Pro-Modellen und dem neuen Faltmodell im wichtigen Weihnachtsgeschäft mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Das September-Event selbst dürfte dennoch dicht gepackt sein. Erwartet werden die iPhone-18-Pro-Modelle, ein iPhone Ultra, die Apple Watch Series 12, die Apple Watch Ultra 4 und AirPods 5. Zusätzlich sind weitere Ankündigungen möglich.
Wer damit rechnet, dass Apples Produktkalender nach dem iPhone-Event deutlich ruhiger wird, dürfte sich daher täuschen. Die aktuelle Roadmap sieht einen kontinuierlichen Strom neuer Hardware bis zum Jahresende und in das frühe Jahr 2027 vor. Besonders das erwartete iPhone-Event im Frühjahr könnte sich dabei als nächster großer Meilenstein im Apple-Kalender etablieren.
Via: https://www.theapplepost.com
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