Das Einstiegsmodell des iPhone 18 wird wohl erst im Frühjahr 2027 erscheinen, doch die Gerüchteküche läuft bereits heiß. Hier findet Ihr die wichtigsten Punkte im Überblick.
Start verschoben: iPhone 18 wohl erst 2027
Normalerweise stellt Apple neue iPhones im September vor, vom Standardmodell bis zu Pro und Pro Max. Beim iPhone 18 könnte Apple den Zeitplan jedoch deutlich verändern.
Mehrere Quellen gehen davon aus, dass nur die iPhone-18-Pro-Modelle im September 2026 erscheinen. Das Basis‑iPhone 18 soll demnach erst im frühen Jahr 2027 folgen, ähnlich wie die günstigeren „e“-Modelle, etwa das iPhone 17e, die bisher zeitversetzt starten.
Gerüchte aus der Lieferkette nannten bereits im Mai 2025 einen Release des Basis‑iPhone 18 Anfang 2027, später wurde diese Angabe wiederholt. Auch Leaker:innen auf Weibo sowie Berichte aus August und November 2025 stützen dieses Zeitfenster.
Als Gründe werden eine glatter ablaufende Lieferkette und eine angepasste Marketingstrategie genannt, die eine gesplittete Einführung der Modellreihe vorsieht. Ein weiterer Leaker behauptete im Mai 2026, Apple wolle so die Marktpräsenz des iPhone 17 verlängern und sprach von einem „sehr cleveren Marktanpassungsmechanismus“, der Android schwächen könnte.
Konkrete Hinweise auf eine September‑2026‑Präsentation des Basis‑iPhone 18 gibt es derzeit nicht. Die Gerüchte deuten klar auf einen Start im Frühjahr 2027 hin.
Design, Kamera und Bedienung: Kleine Eingriffe statt großer Sprung
Optisch soll das iPhone 18 weitgehend beim bekannten Design bleiben. Ein Bericht aus Januar 2026 spricht von einem 6,27‑Zoll‑Display, in der Praxis wohl als 6,3 Zoll bezeichnet, mit 120‑Hz‑OLED und ProMotion wie beim iPhone 17.
Die Ränder sollen laut einem Leaker identisch mit der iPhone‑17‑Reihe sein. Gleichzeitig ist von einer verkleinerten Dynamischen Insel die Rede, angeblich auch beim Standardmodell, obwohl frühere Gerüchte diesen Schritt nur bei den Pro‑Modellen sahen. Bilder dazu kursieren bereits, ihre Echtheit ist aber nicht belegt.
Ein älteres Gerücht von Mai 2024 erwartet eine unter dem Display verborgene Face‑ID erst beim iPhone 19, das Ende 2027 oder Anfang 2028 erscheinen soll. Entsprechend zweifeln einige Quellen daran, dass sich die Dynamische Insel beim Basis‑iPhone 18 tatsächlich sichtbar verkleinern wird.
Beim Gehäuseglas werden vor allem die Pro‑Modelle diskutiert. Für das iPhone 18 Pro war von einem einheitlicheren Erscheinungsbild durch veränderte Glasverarbeitung die Rede, teils sogar von leicht transparentem Glas. Für das Standardmodell deuten die bislang spärlichen Hinweise eher auf neue Farben als auf ein radikal anderes Rückglas hin. Ein Bericht aus April 2026 spricht davon, dass Apple sich beim iPhone‑18‑Design vor allem auf aktualisierte Farboptionen konzentriert.
Auf der rechten Seite könnte es eine Änderung bei der Kamera‑Taste („Camera Control“) geben. Gerüchte aus August 2025 berichten von Kosteneinsparungen, weil die Taste offenbar weniger beliebt sei als erwartet. Manche Quellen gehen von einer vereinfachten Version aus, andere davon, dass Apple sie ganz streicht. Verschiedene Prototypen mit unterschiedlichen Tastenkonfigurationen, wie einst beim iPhone 16, könnten die widersprüchlichen Berichte erklären.
Zur Kameraausstattung des Basis‑iPhone 18 selbst gibt es noch kaum Details. Während den Pro‑Modellen eine variable Blende nachgesagt wird, ist unklar, ob das Einstiegsmodell davon profitiert. Bei den Sensoren konkurrieren offenbar Sony und Samsung. Gerüchte von 2024 und 2025 sehen Samsung als möglichen Hersteller gestapelter Bildsensoren, die schnellere Signalverarbeitung erlauben sollen. Parallel deuten interne Unterlagen für das iPhone 18 Pro aber auf einen Wechsel von Sony‑Sensor IMX‑903 auf IMX‑905 hin. Ob das auch das Standardmodell betrifft, ist offen.
2‑nm‑A20‑Chip, mehr RAM und neues Modem
Deutlich konkreter fallen die Spekulationen zur Leistung aus. Das iPhone 18 soll den A20‑Chip von TSMC nutzen, gefertigt im 2‑Nanometer‑Verfahren. Analyst:innen erwarten einen Leistungssprung von rund 10 bis 15 Prozent gegenüber der iPhone‑17‑Generation sowie eine um bis zu 30 Prozent bessere Energieeffizienz.
Ursprünglich hieß es, nur das iPhone 18 Pro erhalte einen 2‑nm‑Chip. Später korrigierte etwa Ming‑Chi Kuo diese Einschätzung und rechnet nun mit 2‑nm‑Chips in der gesamten iPhone‑18‑Reihe. Berichte von 2024 und 2025 stützen diese Annahme.
Der A20 soll laut mehreren Quellen ein neues Verpackungsverfahren namens WMCM („Wafer‑Level Multi‑Chip Module“) nutzen, statt der bisherigen InFo‑Technik. WMCM erlaubt es, mehrere Chip‑Dies wie CPU und GPU in einem Paket zu kombinieren, ohne den Platzbedarf stark zu erhöhen. Das erleichtert unterschiedliche Konfigurationen für verschiedene Modelle und kann den Bedarf an Chip‑Binning reduzieren.
Die Kosten dürften allerdings steigen: Lieferkettenberichte von Januar 2026 nennen bis zu 280 US‑Dollar (rund 260 Euro) pro A20‑Chip, etwa 80 Prozent mehr als bisher. TSMC soll zudem seine Basispreise um 10 Prozent erhöht haben. Beobachter:innen rechnen deshalb mit steigenden iPhone‑Preisen, zumal Apple im Juni 2026 bereits Macs und iPads teurer gemacht hat.
Beim Arbeitsspeicher kursieren zwei Szenarien. Ein Bericht von Oktober 2025 erwartet 12 GB LPDDR5X‑RAM im Basis‑iPhone 18, statt 8 GB beim iPhone 17, mit 6‑kanaligem Speicheraufbau für höhere Bandbreite. Mehrere Quellen im Jahr 2026 wiederholen diese 12‑GB‑Angabe. Gleichzeitig brachte Ming‑Chi Kuo im Juni 2026 eine alternative Variante ins Spiel: 9 GB RAM, umgesetzt als 1,5‑GB‑x6‑Dies beim A20, um KI‑Lasten besser zu bewältigen. Ein iPhone mit 9 GB RAM wäre neu in Apples Portfolio.
Zudem ist mit einem gemeinsamen A20‑Chip für iPhone 18 und iPhone 18e zu rechnen, inklusive identischer CPU‑ und GPU‑Kernanzahl. Bisher hatte das Standardmodell meist einen Grafik‑Kern mehr als die günstigere „e“-Variante.
Beim Modem arbeitet Apple offenbar zweigleisig. Für das iPhone 18 Pro wurden zwei Logikplatinen entwickelt: eine mit Qualcomm‑Modem und mmWave‑Unterstützung, eine mit Apples eigenem C2‑Modem. Berichte gehen davon aus, dass Geräte in den USA weiter Qualcomm‑Hardware nutzen, während andere Regionen das Apple‑Modem erhalten. Der C2 tauchte bereits 2025 in frühen iOS‑18‑Builds auf und wurde in Berichten Anfang 2026 für iPhone 18 Pro und Pro Max genannt. Diese Aufteilung könnte sich auch auf das Basis‑iPhone 18 übertragen.
Unverändert bleiben soll hingegen USB‑C. Spekulationen aus TikTok‑Videos, MagSafe könnte den Anschluss ersetzen, gelten als unbegründet. Die EU‑Vorgaben erzwingen USB‑C, und MagSafe existiert bereits ergänzend zum physischen Port.
Unterm Strich deuten die Gerüchte für das iPhone 18 gegenüber dem iPhone 17 auf einen rund 15 Prozent schnelleren 2‑nm‑A20‑Chip mit höherer Speicherbandbreite, 12 oder 9 GB RAM, mögliche Anpassungen an der Dynamischen Insel, Samsung‑Bildsensoren sowie eine vereinfachte Kamera‑Taste. Der Marktstart wird Anfang 2027 erwartet, einige Monate nach den Pro‑Modellen und dem gemunkelten iPhone Fold.
