Für die iPhone‑18‑Generation zeichnet sich eine Kombination aus Preisstabilität und deutlich aufgerüsteter Hardware ab. Das könnte Apples Stellung als größter Smartphone-Hersteller weltweit weiter stärken.
Erste 2‑Nanometer-Chips A20 und A20 Pro geplant
Rund um den Start des iPhone 18 ist bereits von einem möglichen Preisstopp die Rede. Trotz der anhaltenden DRAM-Knappheit soll Apple demnach darauf verzichten, die neuen Modelle teurer zu machen, um die Nachfrage nicht zu bremsen. Parallel dazu plant der Konzern laut Berichten umfangreiche Chip- und Speicher-Upgrades und will erstmals Systemchips im 2‑Nanometer-Verfahren einsetzen, die A20 und A20 Pro.
Der A20 soll im günstigeren Basismodell des iPhone 18 zum Einsatz kommen, während der A20 Pro den beiden Topmodellen iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max vorbehalten bleibt. Laut „Commercial Times“ will Apple die gesamte iPhone‑18‑Reihe trotz geplanter Kostensenkungen mit möglichst leistungsstarker Technik ausstatten.
12 GB Arbeitsspeicher als neuer Standard
Obwohl das Basismodell des iPhone 18 mit Einsparungen in der Produktion rechnen muss, etwa durch ein einfacheres Display mit M12-Technik aus dem Jahr 2023, sind die internen Komponenten deutlich aufgewertet. Dem Bericht zufolge soll Apple in allen Modellen der Serie 12 GB Arbeitsspeicher verbauen.
Damit wird das normale iPhone 18 attraktiver für Käufer:innen, die nicht über 1.000 US‑Dollar (rund 930 Euro) für eine Pro-Variante ausgeben wollen. Der größere Arbeitsspeicher soll On‑Device‑KI-Funktionen flüssiger ausführen und mehr Apps länger im Hintergrund halten können. Auch Spiele könnten profitieren, da mehr Speicher für höherwertige Grafikeinstellungen zur Verfügung stünde.
Neues 5G-Modem C2 und verbesserte Satellitenfunktionen
Zusätzlich zu den neuen Chips plant Apple laut dem Bericht den Einsatz seines zweiten eigenen 5G‑Modems mit der Bezeichnung C2. Es folgt auf die Varianten C1 und C1X und könnte das erste Apple-Modem mit Unterstützung für Millimeterwellen-5G werden. Ein weiterer Vorteil des C2 soll eine verbesserte Satellitenkonnektivität sein, die auf dem Standard „New Radio Non-Terrestrial Networks“ (NR‑NTN) basiert. Das Modem kann Satelliten damit wie weit entfernte Mobilfunkmasten behandeln.
Ebenfalls gemeldet wird der Start der neuen Funktechnik N2, die das bisherige N1 ablösen soll. Welche Verbesserungen N2 im Detail bringt, ist bislang nicht bekannt. Offen bleibt zudem, wie Apple all diese Upgrades finanzieren will, ohne die Verkaufspreise der iPhone‑18‑Modelle anzuheben – insbesondere angesichts deutlich steigender Preise für Arbeitsspeicher und NAND-Flash.
Der Analyst Ming-Chi Kuo von TF International Securities sieht dafür im Servicegeschäft von Apple genügend finanziellen Spielraum. Die wiederkehrenden Einnahmen sollen groß genug sein, damit Apple die höheren DRAM-Kosten selbst abfedern kann, um so 2026 zur beliebtesten Smartphone-Marke zu werden. Ob das Unternehmen die Kund:innen tatsächlich vollständig von den Mehrkosten entlastet, bleibt jedoch abzuwarten.
Via: https://wccftech.com
