Das iPhone 17 Pro und Pro Max verkaufen sich stark, doch was ist wirklich neu gegenüber dem iPhone 16 Pro? Wir zeigen euch die technischen Unterschiede und wichtigen Neuerungen im Detail.
Displays und Robustheit: Heller und widerstandsfähiger
Das iPhone 17 Pro und Pro Max behalten die bekannten Displaygrößen von 6,3 Zoll und 6,9 Zoll bei. Während die Displays gleich groß bleiben, können sie nun im Freien mit bis zu 3.000 nits besonders hell leuchten. Zum Vergleich: Das iPhone 16 Pro schaffte maximal 2.000 nits. Auch der Kontrast unter freiem Himmel hat sich verdoppelt. Bei der Robustheit legt Apple nach: Das neue Ceramic Shield 2 schützt die Vorderseite und ist laut Hersteller dreimal kratzfester als beim Vorgänger. Erstmals befindet sich das Ceramic Shield auch auf der Rückseite des iPhones, was beim iPhone 16 Pro noch fehlte.
Performance und Arbeitsspeicher: A19 Pro-Chip und mehr RAM
Im iPhone 17 Pro steckt nun der neue A19 Pro Chip, der eine eigens von Apple entwickelte Vapor-Chamber-Kühlung nutzt. Apple verspricht bis zu 40 Prozent bessere Dauerleistung, was besonders fürs Gaming, Videoschnitt und KI-Anwendungen interessant ist. Beide Generationen bieten eine 6-Kern-CPU, 6-Kern-GPU und die Neural Engine mit 16 Kernen. Neu ist beim A19 Pro die GPU mit Neural Accelerators, die bei KI-Aufgaben helfen. Das iPhone 17 Pro kommt mit 12 GB RAM und bietet damit 50 Prozent mehr Arbeitsspeicher verglichen mit den 8 GB des 16 Pro.
Kameras: Fokus auf Selfies und Zoom, neue Features für Profis
Die Frontkamera des iPhone 17 Pro bietet jetzt ein 18-Megapixel Center Stage-Objektiv und löst damit die frühere 12-Megapixel Selfie-Kamera ab. Das neue Center Stage kann flexibel von Hoch- auf Querformat wechseln, ohne das iPhone zu drehen. Künstliche Intelligenz erweitert automatisch das Sichtfeld, sobald weitere Personen erkannt werden. Auf der Rückseite verbaut Apple erstmals drei 48-Megapixel Fusion Kameras für Haupt-, Ultraweitwinkel- und Telefotoaufnahmen. Bisher trug nur die Hauptkamera die Bezeichnung Fusion. Das Teleobjektiv erhält ein Upgrade mit Tetraprismen und größerem Sensor. Es unterstützt nun 4x und 8x optischen Zoom (vorher 5x beim 16 Pro); Digitalzoom ist bis zu 40x möglich. Profi-Videograf:innen profitieren von neuen Features wie ProRes RAW, Log 2 und Genlock zur synchronisierten Aufnahme mit mehreren Kameras. Neu ist auch Dual Capture, das gleichzeitige Aufnehmen mit Front- und Rückkamera ermöglicht.
Design, Farben und Akkulaufzeit: Alu statt Titan, mehr Auswahl bei der Batterie
Beim Design gibt es einen Wechsel: Beim iPhone 17 Pro besteht das Gehäuse jetzt aus einer speziell entwickelten Aluminium-Legierung (7000er-Serie) und nicht mehr aus Titan wie beim Vorgänger. Das markante Kamera-Plateau ersetzt den klassischen Kamerabuckel und nutzt die Gehäuserückseite für mehr Bauraum, etwa für größere Akkus. Farblich stehen nur noch drei Versionen zur Auswahl: Cosmic Orange, Deep Blue und Silber – Schwarz, Space Grau, Gold oder Desert gibt es dieses Jahr nicht mehr. Das wird für viele Pro-Nutzer:innen sicher ein Thema sein.
Der Akku macht einen Sprung nach vorne: Das kleinere iPhone 17 Pro hält jetzt bis zu 33 Stunden Videowiedergabe durch (vorher beim 16 Pro: 27 Stunden). Der größere 17 Pro Max schafft laut Apple maximal 39 Stunden, während das 16 Pro Max auf 33 Stunden kam.
Speicher und Preise: Mehr Grundspeicher, weiterhin hohe Preise
Apple erhöht den Einstiegsspeicher: Alle iPhone 17 Modelle starten bei 256 GB. Beim iPhone 16 Pro gab es diese Größe nur beim Pro Max, während das kleinere Modell bei 128 GB begann. Erstmals gibt es beim 17 Pro Max bis zu 2 TB Speicher. Preislich kostet das iPhone 17 Pro ab 1.099 US-Dollar (1.299 Euro), das ist zwar 100 Dollar mehr als beim 16 Pro – durch den Standard-Speicher von 256 GB ist es aber auf gleichem Niveau wie das 256 GB Modell des Vorgängers. Das iPhone 17 Pro Max kostet ab 1.199 US-Dollar (1.449 Euro) und bleibt damit auf dem Preis des 16 Pro Max.
Für 512 GB werden beim Pro Max 1.399 US-Dollar (1.699 Euro) fällig, für 1 TB 1.599 US-Dollar (1.949 Euro), und für die 2 TB-Variante verlangt Apple 1.999 US-Dollar (2.449 Euro).
Fazit: Neue Technik, kontroverse Entscheidungen
Mit dem iPhone 17 Pro und Pro Max stellt Apple viele technische Verbesserungen vor. Kamera und Akku sind deutlich aufgewertet worden und auch der neue Chip bringt performancestarke Neuerungen. Der Wechsel zu Aluminium und die eingeschränkte Farbwahl sorgen aber auch für Gesprächsstoff. Eure Meinung ist gefragt: Habt ihr das neue Modell gewählt oder bleibt ihr beim 16 Pro?
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