Nach dem MacBook Air haben sich die Kollegen von iFixit jetzt auch das iPad Pro 2020 vorgenommen. Im Teardown gibt es einige interessante Details, unter anderem zum neuen LiDAR-Sensor.
Die Tiefenerkennung geschieht mittels Infrarot-Laser, er sendet ähnlich wie Face ID ein Punktemuster aus. Durch die Analyse der Punkte durch die Kamera kann dann die Entfernung ermittelt werden. Im Vergleich zu Face ID ist das Punktegitter deutlich größer.
Schlechte Nachrichten gibt es leider, was die Reparatur betrifft, der Akku ist weiterhin komplett verklebt. Vor einem Tausch ist außerdem die Entfernung der Hauptplatine notwendig. Besser sieht es beim Kameramodul aus, die komplette Einheit wird mit Schrauben gehalten. Der USB-C-Anschluss ist ebenfalls modular aufgebaut und lässt sich vergleichsweise einfach tauschen. Der Reparaturscore liegt bei 3 von 10 Punkten.
Weniger seriöse Quellen haben sich hingegen mit dem Bend-Test beschäftigt, so soll sich das neue iPad Pro genauso leicht verbiegen lassen wie sein Vorgänger. Angesichts der eigentlich gleichen Gehäusekonstruktion ist dies auch kaum verwunderlich.
Via iFixit
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