Mit dem kommenden Update von iOS 26 erhalten Eltern neue Möglichkeiten, den Umgang ihrer Kinder mit iPhone und iPad zu steuern. Wir zeigen euch die wichtigsten Features für mehr Kindersicherheit.
Bereits jetzt könnt ihr die Bildschirmzeit und App-Käufe eurer Kinder verwalten. Mit iOS 26 wird Apple euch die Kontrolle darüber geben, wer euer Kind kontaktieren darf. Erhält euer Kind einen Anruf oder eine Nachricht von einer unbekannten Nummer, muss es euch zuerst um Erlaubnis bitten, bevor es antworten oder den Kontakt zulassen kann. Ihr könnt so leichter verhindern, dass Fremde mit euren Kindern kommunizieren. Falls Freund:innen eurer Kinder Kontakt aufnehmen, gebt ihr deren Nummern einfach frei. Das Feature soll auch für Apps von Fremdanbietern funktionieren, wenn diese Apples Schnittstelle eingebunden haben. Damit ließe sich zum Beispiel auch steuern, wen eure Kinder auf Plattformen wie Instagram hinzufügen oder mit wem sie chatten. Die Funktion wird automatisch aktiviert, wenn das jeweilige Kinderkonto mit einer Handynummer und Apple-ID verknüpft ist.
Nacktheit automatisch erkennen und unkenntlich machen
iOS 26 bringt zudem eine Funktion, die erkannte Nacktheit in bestimmten Apps automatisch verschwimmt. Das passiert zum Beispiel während FaceTime-Anrufen oder beim Teilen von Fotos in gemeinsamen Alben. Die Technik erinnert an die „Sensitive Content Warnings“, die Apple schon mit iOS 17 eingeführt hat. Dort konntet ihr als Benutzer:innen auswählen, problematische Inhalte wie Nacktheit in Nachrichten automatisch zu verbergen. Mit iOS 26 ist das für Kinderkonten nun standardmäßig aktiviert, um sie unabhängig vom Nachrichten-Kanal vor ungeeigneten Inhalten zu schützen.
App Store und altersgerechte Inhalte
Apple überarbeitet zudem die Altersfreigaben im App Store. Künftig könnt ihr erkennen, ob eine App nutzergenerierte Inhalte, Nachrichtenfunktionen, Werbung oder eigene Inhaltskontrollen bietet. Apps, deren Altersfreigabe über dem festgelegten Limit eurer Kinder liegt, erscheinen nicht mehr in den Tabs „Heute“, „Spiele“ oder „Apps“ und auch nicht in redaktionellen Empfehlungen. Ausnahmen für bestimmte Apps könnt ihr über die „Kaufanfrage“-Funktion erlauben. Ladet ihr für euer Kind eine App eines Drittanbieters herunter, könnt ihr außerdem eine Altersstufe wie „13-17 Jahre“ an Entwickler weitergeben. Das ermöglicht es Anbieter:innen, passende Inhalte zu zeigen, ohne das genaue Geburtsdatum des Kindes zu übermitteln oder Altersbeschränkungen leicht zu umgehen.
iOS 26 befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Wenn ihr die neue Version ausprobieren wollt, solltet ihr das eher auf einem Zweitgerät tun, denn der Testbetrieb kann zu Fehlern oder kürzerer Akkulaufzeit führen. Bis zum finalen Release im Herbst sind außerdem noch Änderungen möglich.
Via: https://www.cnet.com
