Apple arbeitet weiter an iOS 26 und verteilt die erste Entwickler-Beta von iOS 26.6. Die Version bringt Hinweise zum Limit blockierter Kontakte und eine neue Sicherheitsarchitektur für Apple Karten.
Mit iOS 26.6 ergänzt Apple das System um einen deutlichen Hinweis, wenn Ihr die maximale Zahl blockierter Kontakte erreicht habt. In der Beta findet sich die Meldung „Du hast die maximale Anzahl blockierter Kontakte erreicht. Um weitere Anrufer zu blockieren, entferne einen blockierten Kontakt in den Einstellungen“, überschrieben mit „Limit für blockierte Kontakte erreicht“.
In der Entwickler-Beta ist klar festgelegt, dass bei 20.000 blockierten Kontakten Schluss ist. Ab dieser Grenze können keine weiteren Nummern oder Kontakte mehr hinzugefügt werden. Unklar bleibt, ob Apple dieses Limit mit iOS 26.6 verändert oder lediglich sichtbarer macht, denn es gibt keine offizielle Dokumentation zu Sperrgrenzen.
Beiträge in sozialen Netzwerken und in den Apple-Supportforen zeigen, dass einzelne Nutzer:innen bereits deutlich früher an Grenzen gestoßen sind. Manche berichten von Problemen ab rund 8.000 blockierten Kontakten, andere schon bei einer geringeren Zahl. Für die meisten dürfte das Limit in der Praxis dennoch keine Rolle spielen, wer aber regelmäßig Spam-Anrufe blockiert, kann es irgendwann erreichen.
Die Lösung ist das gezielte Aufräumen der Sperrliste. Ihr findet sie unter Einstellungen > Apps > Telefon > Blockierte Kontakte. Eine Funktion zum Aufheben von Sperren in größeren Gruppen gibt es nicht. Am schnellsten entfernt Ihr Einträge, indem Ihr in der Liste nach links wischt und die Sperre für einzelne Kontakte aufhebt. Alternativ nutzt Ihr die Bearbeiten-Funktion, tippt auf das rote Minus-Symbol und bestätigt „Entsperren“.
iOS 26 hatte mit „Grundanfrage für Anruf“ bereits eine zusätzliche Möglichkeit eingeführt, um Spam-Anrufe ohne massenhaftes Blockieren zu begrenzen. Anrufe von Personen, die nicht im Adressbuch stehen, werden dann direkt an die Sprachbox geschickt. Der oder die Anrufende kann den Grund des Anrufs nennen, und Ihr entscheidet anschließend, ob Ihr zurückruft. Alternativ lassen sich unbekannte Nummern automatisch stummschalten und ohne Benachrichtigung an die Sprachbox weiterleiten.
Verpasste Anrufe und Sprachnachrichten unbekannter Nummern können zudem in eine eigene Liste „Unbekannte Anrufer“ in der Telefon-App sortiert werden. Einige Mobilfunkanbieter stellen darüber hinaus eigene Funktionen zur Spam-Erkennung bereit, die bekannte Störanrufe automatisch in eine Spam-Liste verschieben.
Neben der neuen Warnung zum Kontaktlimit integriert iOS 26.6 eine zusätzliche Sicherheitskomponente für Apple Karten. In der ersten Entwickler-Beta findet sich dafür ein neues Framework mit dem Namen „Karten Blastdoor“.
Apple hatte mit iOS 14 bereits ein Blastdoor-Sandbox-System für iMessage eingeführt. Laut der Beschreibung auf Apples Webseite isoliert dieses System nicht vertrauenswürdige Daten, die über Nachrichten, den Dienst für Kurznachrichten und andere Kanäle eingehen. Die Daten werden analysiert, umgewandelt und geprüft, bevor sie andere Teile des Betriebssystems erreichen.
Das geschieht durch strenge Sandbox-Beschränkungen und eine speichersichere Überprüfung der Ausgaben. Angriffe sollen so abgefangen werden, bevor sie andere Systembereiche gefährden. Das neue Karten-Blastdoor-Framework in iOS 26.6 verfolgt denselben Grundansatz, Details zur konkreten Umsetzung sind in der Beta jedoch nicht ersichtlich.
Die erste Entwickler-Beta von iOS 26.6 wurde am Dienstag verteilt und dürfte in absehbarer Zeit auch öffentlichen Tester:innen zur Verfügung stehen. Ein allgemeiner Release wird erst in einigen Wochen erwartet. Abgesehen von der neuen Kontaktwarnung und dem Blastdoor-Framework für Apple Karten sind bislang keine weiteren Neuerungen in iOS 26.6 bekannt.
Viel spricht dafür, dass diese Ergänzungen zu den letzten funktionalen Erweiterungen im Zyklus von iOS 26 gehören und das System danach vor allem Sicherheitsaktualisierungen erhält. Parallel bereitet Apple bereits iOS 27 vor, das zur Entwicklerkonferenz WWDC 2026 in die Testphase starten soll. Die WWDC beginnt am 8. Juni mit einer aufgezeichneten Auftaktpräsentation.
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Mehr InformationenVia: appleinsider.com · www.macrumors.com
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