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iOS 26.3 und iPadOS 26.3: Apple verteilt neue Systemupdates

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Apple hat iOS 26.3 und iPadOS 26.3 veröffentlicht. Die Updates bringen vor allem Fehlerkorrekturen, Sicherheitsverbesserungen und einige Funktionen, über die Apple selbst kaum spricht.

Verfügbarkeit und Installation

iOS 26.3 und iPadOS 26.3 sind die neuesten Versionen von iOS 26 und iPadOS 26, die ursprünglich im September erschienen sind. Die Aktualisierungen folgen knapp zwei Monate nach der Veröffentlichung von iOS 26.2 und iPadOS 26.2.

Ihr könnt die neue Software drahtlos auf unterstützten iPhones und iPads installieren. Dafür ruft Ihr auf Euren Geräten die Einstellungen auf und wechselt zu „Allgemein“ > „Softwareupdate“. Dort sollte iOS 26.3 beziehungsweise iPadOS 26.3 als Download bereitstehen.

In den offiziellen Versionshinweisen spricht Apple allgemein von Fehlerbehebungen und Sicherheitspatches. Darüber hinaus enthält das Update sind jedoch weitere Funktionen, die das Update-Protokoll nicht explizit aufführt.

Wechselhilfe zu Android und DMA-Hintergrund

Mit iOS 26.3 und iPadOS 26.3 führt Apple ein neues Werkzeug ein, das den Umstieg von einem Apple-Gerät auf ein Android-Gerät erleichtert. Der Datentransfer lässt sich direkt während der Ersteinrichtung des Geräts starten. Dadurch ist kein separates Herunterladen zusätzlicher Apps von Apple oder Google mehr nötig.

Der Übertragungsprozess unterstützt Fotos, Nachrichten, Notizen, Apps, Passwörter, Telefonnummern und weitere Daten. Diese Möglichkeit gab es bereits zuvor, war jedoch weniger komfortabel umgesetzt. Es ist wenig überraschend, dass Apple diese Funktion nicht offensiv bewirbt, da ein Wechsel auf eine andere Plattform damit einfacher wird.

Die Europäische Union hat im Dezember für sich in Anspruch genommen, den neuen Transferdienst angestoßen zu haben. Sie verweist dabei auf das Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA) und sieht das Werkzeug als Beispiel dafür, wie das Regelwerk Nutzer:innen und Entwickler:innen zugutekommt. Google und Apple haben die Funktion offenbar eingeführt, weil der DMA Interoperabilität zwischen Diensten verlangt, um zu verhindern, dass Kund:innen an ein Betriebssystem gebunden bleiben. Beide Unternehmen haben sich dafür entschieden, die Neuerung weltweit und nicht nur in der EU anzubieten.

Weitere Neuerungen und EU-spezifische Änderungen

iOS 26.3 führt außerdem eine Einstellung ein, mit der sich die standortbezogene Nachverfolgung durch Mobilfunkanbieter einschränken lässt. Diese Option steht allerdings nur bei einigen wenigen Anbietern weltweit zur Verfügung. In den USA unterstützt derzeit Boost Mobile die Funktion. Im Vereinigten Königreich bieten sie EE und BT an, in Deutschland die Telekom sowie in Thailand AIS und True. Zudem ist die Option nur auf Geräten mit C1- oder C1X-Modems verfügbar.

In der Beta-Phase von iOS 26.3 hat Apple darüber hinaus Änderungen speziell für Europa getestet, die Drittanbieter-Wearables betreffen und von der Europäischen Kommission kommuniziert wurden. Künftig sollen Geräte wie Kopfhörer und Smartwatches bestimmte Funktionen nutzen können, die bislang AirPods und der Apple Watch vorbehalten waren.

So wird eine Annäherungskopplung vorbereitet, bei der sich Drittanbieter-Geräte ähnlich komfortabel mit einem iPhone oder iPad verbinden lassen wie AirPods: Ein Zubehörteil wird in die Nähe des Geräts gebracht und kann dann mit einem Tipp gekoppelt werden. Drittanbieter-Zubehör wie Smartwatches soll zudem umfangreichere Mitteilungen vom iPhone empfangen, anzeigen und für Interaktionen nutzen können. Apple erlaubt es, Benachrichtigungen an ein einzelnes verbundenes Gerät weiterzuleiten. Aktiviert Ihr Mitteilungen für eine Drittanbieter-Uhr, werden sie auf der Apple Watch deaktiviert.

Diese Funktionen wurden zwar in der Beta von iOS 26.3 getestet, könnten aber in der finalen Version wieder entfernt worden sein und erst in einem späteren Update bereitgestellt werden. Während der Testphase von iOS 26.3 lag der Schwerpunkt überwiegend auf Fehlerkorrekturen und diesen EU-bezogenen Anpassungen. Entsprechend halten sich die sichtbaren Neuerungen in iOS 26.3 und iPadOS 26.3 in Grenzen. Für iOS 26.4 werden deutlich umfangreichere Änderungen erwartet; die erste Beta könnte noch in diesem Monat erscheinen.

Via: https://www.macrumors.com

Bild Gemini KI

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Tags: Apple, Digital Markets Act, Apple Watch, Datentransfer, iOS 26.3, Android, iPadOS 26.3, Boost Mobile, Telekom, Update, AirPods, EU

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