Apple arbeitet derzeit an iOS 26.3 und iOS 26.4. Beide Updates bringen neue Funktionen, die Euren iPhone-Alltag spürbar verändern können.
Ein Teil der Neuerungen ist bereits bekannt oder wird zumindest konkret erwartet. Wir fassen den aktuellen Stand für Euch zusammen.
Zeitplan und Überblick zu iOS 26.3
Der Veröffentlichungskandidat von iOS 26.3 steht noch aus. Entsprechend dürfte die erste Beta von iOS 26.4 frühestens in ein bis zwei Wochen erscheinen. Nach der Testphase ist mit einem öffentlichen Release von iOS 26.4 im März oder April zu rechnen.
Mit iOS 26.3 führt Apple ein neues Werkzeug ein, das den Umstieg von einem iPhone auf ein Android-Smartphone vereinfacht. Ihr könnt Euer iPhone neben ein Android-Gerät legen und so Fotos, Nachrichten, Notizen, Apps und weitere Daten drahtlos übertragen. Auch die Telefonnummer lässt sich mitnehmen.
In der aktuellen Beta von iOS 26.3 findet Ihr das Tool in den Einstellungen unter „Allgemein → iPhone übertragen/zurücksetzen → Auf Android übertragen“. Die Funktion steht weltweit zur Verfügung.
Nutzer:innen in der EU erhalten mit iOS 26.3 außerdem eine neue Funktion zur Benachrichtigungsweiterleitung. Zusätzlich gibt es eine Kopplung von Zubehör wie Ohrhörern und Smartwatches, die sich an das gewohnte Verhalten von AirPods anlehnt. Diese Anpassungen sind erforderlich, um die Vorgaben des Gesetzes über digitale Märkte der EU zu erfüllen.
Ab der zweiten Beta von iOS 26.3 bereitet Apple offenbar die Unterstützung für Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichten durch Mobilfunkanbieter vor. Damit werden technische Grundlagen geschaffen, ohne dass Apple an dieser Stelle bereits Details nennt.
Weitere Neuerungen in iOS 26.3
Mit iOS 26.3 führt Apple eine eigene Kategorie für Wetter-Hintergründe ein. Euch stehen drei voreingestellte Varianten zur Auswahl. Ihr erreicht sie, indem Ihr den Sperrbildschirm gedrückt haltet und unten rechts auf das Plus-Symbol tippt.
Zudem gibt es eine neue Einstellung „Genauen Standort begrenzen“. Sie reduziert die Standortdaten, die an Mobilfunknetze übermittelt werden, und soll so den Schutz der Privatsphäre verbessern.
Bereits in iOS 26.1 hatte Apple die Funktion „Hintergrund-Sicherheitsverbesserung“ eingeführt. Darüber können Safari, WebKit und einige Systemkomponenten zwischen größeren iOS-Updates mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt werden. Für Tests nutzt Apple Bezeichnungen wie „iOS 26.3 (a)“ und „iOS 26.3 (b)“. Diese Testversionen enthalten aktuell noch keine tatsächlichen Sicherheitskorrekturen.
iOS 26.4: Persönlichere Siri und neue Emojis
Für iOS 26.4 plant Apple eine deutlich stärker personalisierte Version von Siri. Grundlage ist eine Kooperation mit Google, bei der Google Gemini zum Einsatz kommen soll. Nach Verzögerungen soll die neue Siri-Variante mit iOS 26.4 starten.
Geplant sind ein besseres Verständnis des persönlichen Kontexts, mehr Bewusstsein für Inhalte auf dem Bildschirm und detailliertere Steuerungsmöglichkeiten innerhalb einzelner Apps. Einige dieser Funktionen könnten jedoch erst mit iOS 27 im Laufe des Jahres folgen.
Apple hatte bereits auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2024 gezeigt, wie Siri etwa Informationen zu Flug und Essensreservierung der Mutter direkt aus Mail- und Nachrichten-App abrufen kann. Für die Zukunft ist laut Berichten ein eigenständiger Siri-Chatbot unter iOS 27 geplant, der ChatGPT-ähnliche Unterhaltungen ermöglichen soll.
Mit iOS 26.4 soll Apple außerdem neue Emojis integrieren. Das Unicode-Konsortium hatte im vergangenen Jahr einen Teil der geplanten Symbole vorab gezeigt, insgesamt sind neun neue Emojis genannt. Zuletzt kamen mit iOS 18.4 im März des vergangenen Jahres neue Emojis auf das iPhone. Auch iOS 17.4, iOS 16.4 und iOS 15.4 brachten jeweils frische Symbole, sodass der Zeitpunkt inzwischen gut vorhersagbar ist.
