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Intel-Mac übrig? 6 sinnvolle Wege, ihn weiter zu nutzen

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Viele von Euch haben noch einen Intel-Mac zu Hause, der nach dem Support-Ende nicht einfach verstauben muss. Mit ein paar Anpassungen könnt Ihr die Geräte weiterhin sinnvoll einsetzen.

Support-Ende für Intel-Macs: Was heißt das?

Ein Intel-iMac des Autors steht ungenutzt im Schrank, obwohl er macOS Tahoe problemlos ausführt und weiterhin leistungsfähig ist. Er wurde nur durch einen Mac Studio ersetzt, für den im Büro mehr Platz ist.

Tahoe ist jedoch das letzte macOS-Update für Intel-Macs. Neue Funktionen kommen nicht mehr, und einige Apps werden vermutlich nach und nach Probleme machen oder nicht mehr korrekt funktionieren. Das bedeutet zwar nicht, dass Euer Mac plötzlich ausfällt, aber Ihr solltet Euch Gedanken über den weiteren Einsatz machen.

Linux, Cloud und Medienserver: Neuer Einsatzzweck für alte Hardware

Eine Möglichkeit ist, Linux auf dem Intel-Mac zu installieren. Auf älteren Macs kann eine schlanke Linux-Distribution wie Lubuntu dem Gerät spürbar neues Leben einhauchen. Das System läuft oft schneller als zuvor, erhält noch viele Jahre Updates und bietet zahlreiche kostenlose Programme.

Ihr müsst allerdings auf die enge Verzahnung mit iPhone und Apple Watch verzichten, und professionelle Anwendungen wie Photoshop laufen nicht. Alternativen wie GIMP oder Affinity können aber viele Aufgaben abdecken. Achtet vor der Installation darauf, welches Baujahr Euer Mac hat und ob die gewünschte Distribution WLAN- und Bluetooth-Chips unterstützt. Falls nicht, helfen ein kompatibler WLAN-USB-Stick oder ein USB‑C‑zu‑RJ45-Adapter für Ethernet.

Ihr könnt Euren Intel-Mac auch als private Cloud im Heimnetz einsetzen. Dazu lässt sich etwa Nextcloud auf dem Gerät installieren. Unter macOS richtet Ihr dazu MAMP (macOS, Apache, MySQL, PHP) ein, startet die Serverdienste, ladet Nextcloud herunter und führt den Installer aus. So entsteht eine eigene Cloud-Lösung, die Ihr mit zusätzlichen Apps erweitern könnt, etwa für Chat mit Audio und Video, KI-Funktionen, Projektmanagement oder E-Mail. Nextcloud kann damit Dienste wie Google Workspace lokal ersetzen.

Alternativ bietet sich ein Heim-Medienserver an. So sammelt Ihr Musik- und Videodateien zentral und streamt sie an Geräte im Netzwerk. Unter macOS könnt Ihr dafür den Mediaplayer Elmedia als DLNA-Server nutzen. Ihr öffnet das Programm, klickt auf das Server-Symbol, wählt das Zielgerät, öffnet eine Datei und startet die Wiedergabe. Die Gratis-Version streamt allerdings nur fünf Minuten am Stück, für längere Streams ist eine Pro-Lizenz für 19,99 US‑Dollar (ca. 18,50 Euro) nötig. Mehr Funktionen, aber auch mehr Aufwand, bietet der Kodi-Medienserver.

Smart-Home-Steuerzentrale, weiter nutzen oder eintauschen

Euer Intel-Mac kann außerdem als zentrales Smart-Home-Dashboard dienen. Wenn Ihr zu Hause viele smarte Geräte nutzt, steuert Ihr sie so gebündelt von einem festen Platz aus. Dafür installiert Ihr HomeKit und die Home-App auf dem Mac. Achtet darauf, die Installationsanweisungen genau zu befolgen, damit alle Komponenten korrekt zusammenarbeiten. Aktiviert zudem die Zwei-Faktor-Authentifizierung für mehr Sicherheit, und stellt sicher, dass mindestens macOS Mojave installiert ist, da ältere Versionen nicht unterstützt werden.

Ihr könnt den Intel-Mac auch einfach weiterverwenden. Zwar kommen keine neuen macOS-Versionen oder Funktionen mehr, aber Apple liefert voraussichtlich bis etwa 2028 Sicherheitsupdates. So könnt Ihr den Mac noch einige Jahre produktiv nutzen. Wenn einzelne Programme ausfallen, stehen meist Alternativen bereit, etwa LibreOffice statt Pages oder GIMP statt Photoshop. Sobald keine Sicherheitsupdates mehr erscheinen, empfiehlt sich aus Sicherheitsgründen die Installation von Linux, um den Rechner weiter gefahrlos verwenden zu können.

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Via: https://www.zdnet.com

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Tags: Linux, Eintausch, Nextcloud, macOS Tahoe, Intel-Mac, Medienserver, Apple, Sicherheit, Smart Home, HomeKit

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