HoverAir bringt mit AQUA eine neue Kamera für Wasserabenteuer an den Start. Die selbstfliegende, vollständig wasserdichte Lösung soll Luftaufnahmen auf und über dem Wasser deutlich vereinfachen.
Ich hatte vor fast einem halben Jahr bereits die HOVERAir X1 PROMAX hier ausprobiert. Nun kommt im Grunde diesselbe Flug-Kamera als 4K Version für die Wasser- und Badesaison.
Die HoverAir AQUA ist ab sofort weltweit verfügbar. Nach einer erfolgreichen Kampagne auf der Plattform Indiegogo im vergangenen Jahr kommt die Kamera nun regulär in den Handel. Sie wird online sowie bei ausgewählten Händler:innen angeboten und kostet in der Standard-Kombination 1.299 €.
HoverAir positioniert die AQUA als eigenständige Produktlinie für den Einsatz auf und rund um das Wasser. Nutzer:innen sollen damit Luftaufnahmen ohne zusätzliche Crew oder klassische Drohnensteuerung umsetzen können. Die Basic-Kombination startet bei 1.399 €, die Fly-More-Kombination liegt bei 1.499 €.
Die AQUA wurde speziell für Aktivitäten auf dem Wasser entwickelt. Laut Hersteller handelt es sich um die erste selbstfliegende Kamera, die vollständig wasserdicht ist und bei der Nutzung auf Seen, Flüssen oder dem Meer zum Einsatz kommen soll. Im Fokus stehen freihändige Luftaufnahmen, während sich Nutzer:innen auf ihr jeweiliges Abenteuer konzentrieren.
Die Kamera verfolgt Bewegungen automatisch und filmt eigenständig aus verschiedenen, dynamischen Perspektiven. Genannt werden als typische Einsatzszenarien Foilen, Wakeboarden, Kajakfahren, Segeln, Stand-up-Paddling, Angeln und Jetski-Fahren. Für ihr Design wurde die AQUA bereits mit dem Red-Dot-Designpreis ausgezeichnet und richtet sich an Anwender:innen, die unkomplizierte Aufnahmen rund um das Element Wasser benötigen.
Die Kamera wiegt weniger als 250 Gramm, erreicht laut Hersteller bis zu 55 km/h und bleibt auch bei Windstärke 7 stabil in der Luft. Sollte die AQUA ins Wasser fallen, schwimmt sie an der Oberfläche und kann von dort direkt wieder starten. Das Gehäuse ist nach IP67-Zertifizierung vollständig wasserdicht und schwimmfähig ausgelegt.
Dazu kommen eine hydrophobe Linse, eine Anti-Beschlag-Technologie sowie korrosionsbeständige Materialien. So soll die Kamera auch bei Salzwasser, Spritzwasser und raueren Wetterbedingungen zuverlässig arbeiten. HoverAir beschreibt die AQUA damit als speziell auf die Schnittstelle von Wasser, Wind und Bewegung zugeschnitten.
In der AQUA arbeitet ein 1/1,28-Zoll-CMOS-Sensor, der 4K-Videoaufnahmen mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde ermöglicht. Damit sollen hochauflösende Bilder und Slow-Motion-Sequenzen möglich sein. Mehr als zehn intelligente Flugmodi erzeugen automatisch verschiedene Kameraperspektiven, ohne dass Nutzer:innen komplexe Einstellungen vornehmen müssen.
Die Kamera soll Bewegungen in Echtzeit verfolgen und die Action stabil im Bild halten, unabhängig davon, ob Ihr auf dem Wakeboard, im Kajak oder entlang eines Wasserfalls unterwegs seid. Das Stabilisierungssystem namens SmoothCapture gleicht starke Bewegungen und Wind aus, um ruhigere Aufnahmen zu erzeugen.
Wakeboard-Weltmeister Dominik Gührs beschreibt, dass er dank AQUA seine Inhalte inzwischen selbst erstellen kann, ohne ein Team für Kamera und Ausstattung zu benötigen. Die Produktion sei dadurch einfacher und spontaner geworden, während er sich auf das Fahren konzentrieren könne.
HoverAir sieht AQUA als nächsten Schritt im eigenen Portfolio selbstfliegender Kameras. Firmengründer und Geschäftsführer MQ Wang betont, dass Nutzer:innen ihre Abenteuer erleben können sollen, ohne dauerhaft an die Kamera denken zu müssen. Mit AQUA sollen freihändige Aufnahmen auf und rund um das Wasser möglich sein.
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