Am 11. Juli 2008 startet der Verkauf des iPhone 3G. Apple ergänzt die zweite iPhone-Generation um GPS, schnellere 3G-Datenverbindungen, ein überarbeitetes Gehäuse und ein neues Betriebssystem mit zahlreichen Funktionen.
Neues Design, 3G-Daten und GPS
Beim iPhone 3G verabschiedet sich Apple vom Aluminiumgehäuse des ersten iPhone. Statt der flachen Aluminium-Rückseite mit Kunststoffstreifen setzt das Unternehmen auf eine gewölbte Kunststoffrückseite aus hartem Polycarbonat. Das Gerät erscheint in zwei Farbvarianten: Schwarz und Weiß.
Die wichtigste technische Neuerung ist die Unterstützung von 3G-Mobilfunknetzen anstelle von EDGE. Dadurch steigen die Datentransferraten deutlich, und Telefongespräche profitieren von einer klareren Übertragung. Ebenfalls neu ist integriertes GPS. Während diese Funktion heute zum Standard gehört, sorgte 2008 ein Smartphone mit zuverlässigem Satellitenempfang für Aufmerksamkeit.
Mit dem iPhone 3G führt Apple außerdem einen niedrigeren Einstiegspreis ein. Das Gerät kostet zum Start 199 US-Dollar – rund 60 Prozent weniger als der Einführungspreis des ersten iPhone von 499 US-Dollar. Apple hatte den Preis des ursprünglichen Modells zwar bereits gesenkt, doch der Sprung unter die Marke von 200 US-Dollar macht das iPhone 3G deutlich erschwinglicher. Bei diesen Preisen handelt es sich um subventionierte Angebote in Verbindung mit einem Zweijahresvertrag bei AT&T.
iPhone OS 2 und die Einführung des App Store
Auf dem iPhone 3G läuft iPhone OS 2, das eine Reihe wichtiger Software-Neuerungen mitbringt. Dazu gehören eine überarbeitete Mail-App und Unterstützung für Navigation mit Abbiegehinweisen. Die wohl folgenreichste Änderung ist jedoch die Einführung des App Store.
iPhone OS 2 gilt als eine der bedeutendsten Aktualisierungen des Betriebssystems. (Die Bezeichnung wechselte erst 2010 mit dem iPad-Start von „iPhone OS“ zu „iOS“.) Trotz anfänglicher Zurückhaltung von Apple-CEO Steve Jobs gegenüber einem Online-Marktplatz für Software verändert der App Store das iPhone grundlegend: Aus einer stark geschlossenen Plattform wird ein System, das sich deutlich individueller an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt.
Über den App Store können Nutzer:innen ihre jeweils persönliche „Killer-App“ finden – je nachdem, welche Anwendung für sie besonders wichtig ist. Gleichzeitig eröffnet Apple damit eine neue Einnahmequelle für Entwickler:innen von Drittanbieter-Apps.
Verkaufsstart mit starkem Tempo
Der Verkaufsstart des iPhone 3G entwickelt sich für Apple schnell zu einem Erfolg. Bereits am ersten Wochenende gehen 1 Million Geräte über die Ladentheke. Zum Vergleich: Spätere Modelle wie das iPhone 6s erreichen zum Marktstart deutlich höhere Stückzahlen – so wurden vom iPhone 6s in seinem ersten Verkaufswochenende 13 Millionen Einheiten verkauft. Apple veröffentlicht solche Startzahlen inzwischen aus verschiedenen Gründen nicht mehr.
Für 2008 ist das Ergebnis dennoch ein wichtiger Meilenstein. Steve Jobs verweist darauf, dass Apple für die erste Million verkaufter Geräte des ursprünglichen iPhone noch 74 Tage benötigt hatte. Im Vergleich dazu ist das iPhone 3G nach seiner Einschätzung „offensichtlich sehr gut gestartet“.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: cultofmac.com
