Apple könnte beim nächsten günstigen MacBook vor allem mit der Farbwahl für Diskussionen sorgen. Laut einem Bericht testet der Konzern mehrere auffällige Varianten für das Einstiegsmodell.
Neue Farben für das Einsteiger-MacBook
Nach Informationen von Mark Gurman von Bloomberg erprobt Apple derzeit mehrere Farben für ein neues MacBook, das sich an Schüler:innen, Studierende und Unternehmenskund:innen richtet. Getestet werden demnach ein helles Gelb, helles Grün, Blau und Pink.
Neben diesen kräftigeren Tönen soll Apple auch die klassischen Varianten in Silber und Dunkelgrau ausprobieren. Insgesamt stehen damit sechs mögliche Farben im Raum, von denen aber laut Gurman nicht alle im endgültigen Produkt landen werden. Apple soll sich jedoch zuletzt offener für auffällige Farboptionen gezeigt haben.
So hat Apple im Jahr 2024 den iMac in sieben Farben neu aufgelegt. Beim aktuellen MacBook Air wurde zudem die frühere Farbe Space Grau durch ein neues Himmelblau ersetzt. Diese Schritte deuten darauf hin, dass Apple stärker mit Farben experimentiert, ohne die bekannten, dezenteren Varianten komplett aufzugeben.
Preis zwischen 699 und 799 US-Dollar erwartet
Abseits der Farben zeichnen sich weitere Details zum kommenden Einstiegs-MacBook ab. Die aktuellen Gerüchte gehen von einem Preis zwischen 699 und 799 US-Dollar (umgerechnet rund 650 bis 750 Euro aber die Verkaufspreise liegen sicher höher) aus. Damit würde Apple deutlich unter den bisherigen MacBook-Preisen einsteigen.
Um dieses niedrigere Preisniveau zu erreichen, soll Apple Prozessoren einsetzen, die eigentlich für das iPhone entwickelt wurden. Im Gespräch ist unter anderem der A18 Pro, der erstmals im iPhone 16 Pro Max verwendet wurde. So könnte Apple vorhandene Chip-Architekturen nutzen, um Kosten zu sparen und gleichzeitig eine solide Leistung zu bieten.
Gleichzeitig ist zu erwarten, dass Apple bei anderen technischen Daten Abstriche macht. Laut den Spekulationen könnte das Unternehmen etwa bei Arbeitsspeicher, Anschlüssen oder sogar beim Display einsparen, um den Preis in dem anvisierten Rahmen zu halten. Konkrete technische Details sind dazu aber noch nicht bekannt.
Aluminium-Gehäuse trotz Sparkurs
Beim Gehäuse des neuen MacBook will Apple laut Gurman hingegen keine Kompromisse eingehen. Statt auf günstigere Materialien wie Kunststoff zu setzen, soll weiterhin Aluminium zum Einsatz kommen. Apple plant demnach einen neuen Fertigungsprozess, um die Aluminiumhüllen für das preisgünstige Modell herzustellen.
Auf diese Weise könnte das MacBook trotz niedrigerem Preis die gewohnte Anmutung und Stabilität bieten, die Nutzer:innen von den bisherigen Modellen kennen. Während innen möglicherweise gespart wird, soll das äußere Erscheinungsbild also weitgehend auf dem bisherigen Niveau bleiben.
Lange warten müsst Ihr auf Klarheit vermutlich nicht mehr. Gurman berichtet, dass Apple das neue günstige MacBook bereits im März auf einer Veranstaltung vorstellen will. Spätestens dann dürfte sich zeigen, welche Farben es tatsächlich in die Serie schaffen und wie deutlich sich das Gerät technisch von den teureren MacBooks unterscheidet.