OpenAI hat eine Aktualisierung für GPT-5 angekündigt, die das KI-Modell laut Unternehmen „wärmer und freundlicher“ machen soll. Viele von euch hatten sich nach dem holprigen Start diese Verbesserungen gewünscht.
Nach dem Start von GPT-5 äußerten einige von euch, dass sie das Vorgängermodell GPT-4o bevorzugen. Diese Rückmeldungen nahm OpenAI ernst und hat auf die Kritik reagiert. CEO Sam Altman sprach offen über die Herausforderungen beim Launch. Einige empfanden GPT-5 als zu sachlich und nüchtern. Das Unternehmen möchte mit dem Update erreichen, dass das neueste Modell höflicher und zugänglicher wirkt. Laut OpenAI handelt es sich bei den Veränderungen um subtile Anpassungen. Das Team verspricht, dass GPT-5 nun sympathischer reagiert, ohne dabei aufdringlich zu erscheinen.
Laut OpenAI bemerkt ihr beim Chatten mit GPT-5 jetzt kleine, echte Reaktionen wie „Gute Frage“ oder „Guter Anfang“. Diese Kommentierungen sollen das Gespräch angenehmer gestalten, sind aber nicht als Übertreibung oder Schmeichelei gemeint. Das Unternehmen betont, dass interne Tests keinen Anstieg an Unterwürfigkeit („Sycophancy“) gegenüber dem Vorgängermodell ergeben hätten. GPT-5 bleibt weiter direkt in den Antworten, wirkt aber insgesamt menschlicher. Die Entwickler:innen wollen damit auf Wünsche vieler Nutzer:innen eingehen, denen die vorherige Interaktion zu distanziert erschien.
Bei einem Abendessen mit Journalist:innen wollten die OpenAI-Verantwortlichen eigentlich schon über Projekte nach GPT-5 sprechen. Trotzdem lag der Fokus weiterhin auf dem schwierigen Start des neuen Modells. Nick Turley, Vizepräsident bei OpenAI, erklärte, dass GPT-5 bislang „sehr direkt“ war, durch das Update nun aber freundlicher auftritt. Das Ziel bleibt, ein leistungsfähiges und technisch starkes KI-Modell zu bieten, das ihr auch im Alltag gerne nutzt. OpenAI setzt dabei auf eine Weiterentwicklung, bei der Feedback und Wünsche der Community eine wichtige Rolle spielen.
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