Vor den erwarteten OLED- und Touchscreen-MacBook-Pro-Modellen im Herbst könnte Apple noch ein weiteres 14-Zoll-Modell im aktuellen Design vorstellen. Im Mittelpunkt steht dabei der neue M6-Chip, der laut Gerüchten vor allem bei Leistung und Effizienz zulegen soll.
Apple arbeitet laut einem Bericht an einem neuen 14-Zoll MacBook Pro, das intern unter der Kennung „J804“ geführt wird. Dieses Einstiegsmodell der MacBook-Pro-Reihe soll demnach den M6-Chip einführen, bleibt aber beim vertrauten Gehäuse, das seit 2021 mit den M1 Pro- und M1 Max-Modellen im Einsatz ist.
Das Gerät soll weiterhin auf ein miniLED-Display mit ProMotion setzen, das bekannte Sechs-Lautsprecher-System nutzen und die bisherigen Anschlüsse beibehalten. Auch der Einstiegspreis von 1.999 US-Dollar soll sich im Vergleich zum aktuellen M5-Modell nicht ändern, so die Gerüchte. Die wesentlichen Neuerungen werden daher im Inneren erwartet.
Ein Bericht aus dem Juli 2026 schreibt dem M6-Chip eine Speicherbandbreite von 200 Gigabyte pro Sekunde zu. Zum Vergleich: Der aktuelle M5-Chip soll 153 Gigabyte pro Sekunde bieten. Erreicht werden soll das Plus durch eine neue Speicherarchitektur sowie eine aufgestockte Neural Engine, die statt 10 künftig 12 Kerne besitzen soll.
Die gleiche Quelle berichtete bereits im Juni 2026, dass Apple Standardvarianten des M6 mit 12 GPU-Kernen getestet habe. Wenn sich das bewahrheitet, würde das Basismodell des M6 MacBook Pro gegenüber dem M5-Pendant zwei zusätzliche GPU-Kerne erhalten. Das dürfte Anwendungen wie Spiele oder 3D-Rendering zugutekommen, auch wenn der Fokus offenbar stärker auf KI-Funktionen liegt.
In Kombination aus leistungsfähigerer GPU, erweiterter Neural Engine und höherer Speicherbandbreite soll das neue Modell vor allem bei Aufgaben rund um Apple Intelligence und Siri zulegen. Die Gerüchte deuten darauf hin, dass der M6 damit mehr und komplexere Funktionen direkt auf dem Gerät ermöglichen könnte.
Ein weiterer Bericht vom Februar 2026 bringt TSMCs erste 2-nm-Generation „N2“ ins Spiel. Demnach könnte der M6-Chip auf diesem Fertigungsprozess basieren, was zu einem kleineren Die führen würde. Daraus sollen höhere Geschwindigkeit, geringere Wärmeentwicklung und ein niedrigerer Energieverbrauch im Vergleich zum M5 resultieren.
Bereits im Juli 2025 hatte AppleInsider interne Produktkennungen für kommende Macs bis 2026 beschrieben. Demnach tragen die OLED-Modelle mit Touchscreen die Codes „K114“ und „K116“, während das günstiger positionierte M6 MacBook Pro als „J804“ geführt wird. Zuvor waren die Basisvarianten mit M4 und M5 als „J604“ und „J704“ bekannt.
Die Buchstaben deuten dem Bericht zufolge auf zwei klar getrennte Plattformen hin: Modelle mit „J“ sollen das bestehende Design weiterführen, während Geräte mit „K“ ein neues Gehäuse erhalten. In Vorabversionen von macOS Tahoe tauchten demnach keine neuen High-End-Modelle im aktuellen Design auf – Kennungen wie „J814“ oder „J816“ für mögliche M5 Pro- oder M5 Max-Nachfolger fehlten.
Für das Einstiegsmodell mit M6 bedeutet das: Es bleibt beim bekannten Gehäuse, erhält aber eine spürbare Leistungssteigerung. Laut einem Gerücht vom Juli 2026 könnte dieses Modell nach rund sechs Monaten bereits wieder vom M7 abgelöst werden, intern „K104“ genannt, das dann wohl ebenfalls ein neues Design bekommen soll.
Parallel dazu werden für die hochpreisigen MacBook Pro mit den Kennungen K114 und K116 weiterhin OLED-Displays, Touchscreen-Unterstützung und die aktuell bekannten M5 Pro- und M5 Max-Chips erwartet. Wer also auf umfassende optische und funktionale Neuerungen hofft, dürfte eher bei diesen Modellen fündig werden als beim M6-Basismodell.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
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