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Euer iPhone könnte Euch künftig zum richtigen Uber lotsen

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Apple arbeitet an einer AR-Funktion für das iPhone, die Euch helfen soll, das gebuchte Fahrzeug inmitten vieler ähnlicher Autos zuverlässig zu erkennen. Ein neu erteiltes Patent beschreibt, wie Augmented Reality die Ortung und Identifikation von Ride-Sharing-Fahrzeugen verbessern könnte.

Patent für AR-Erkennung ankommender Fahrzeuge

Apple wurde erneut ein Patent mit dem Titel „Augmented reality interface for facilitating identification of arriving vehicle“ zugesprochen, das es bereits 2023 erhalten hatte. Insgesamt existieren rund ein halbes Dutzend Patentanmeldungen zu dieser Technologie, überwiegend von denselben Erfinder:innen, die bis ins Jahr 2018 zurückreichen. Mehrfachanträge können verschiedene Gründe haben, zeigen hier aber vor allem, dass Apple die Forschung auf diesem Gebiet fortsetzt.

Das Patent geht von einem bekannten Problem aus: In dicht besiedelten, urbanen Umgebungen mit vielen Autos und hoher Nutzung von Ride-Sharing-Apps wie Uber kommt es immer wieder zu Verwechslungen. Insbesondere bei Veranstaltungen, an denen viele Menschen zeitgleich ein Fahrzeug bestellen, steigt das Risiko, versehentlich in das falsche Auto einzusteigen. Apple beschreibt es im Patent als „häufigen Fehler“, dass Fahrgäste in das falsche Fahrzeug einsteigen.

Die nun geschützte Lösung setzt auf Augmented Reality. Statt nur auf einer Karte einen Punkt zu sehen, der das ankommende Auto markiert, soll das iPhone über die Kamera die Umgebung erfassen und das gebuchte Fahrzeug direkt im Kamerabild hervorheben. Die Darstellung könnte etwa durch Symbole oder Markierungen erfolgen, die über das Livebild gelegt werden.

Funktionsweise ähnlich zu Apple Maps AR-Navigation

Im Ansatz erinnert der Ansatz an die bestehenden AR-Funktionen von Apple Maps auf dem iPhone. Dort können Nutzer:innen beim Gehen ihr iPhone anheben, um über das Kamerabild Einblendungen wie „in 100 Metern links abbiegen“ zu sehen. Dieser Prozess startet damit, dass das iPhone markante Gebäude erkennt, um die eigene Position und Blickrichtung präzise zu bestimmen.

Das neue AR-System soll nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren: Zunächst wird mit der Kamera die Umgebung gescannt, damit das iPhone erkennt, wo es sich befindet und wie es ausgerichtet ist. Anschließend soll das System feststellen, ob und wo sich das angeforderte Fahrzeug im Sichtfeld befindet und es dann im Display kennzeichnen. Apple hebt hervor, dass ein einfacher GPS-Pin in belebten Gegenden oft nicht ausreicht, da die Position zu ungenau ist und hohe Gebäude das Signal beeinträchtigen können.

Gerade bei Dunkelheit könnte eine solche visuelle Markierung hilfreich sein. Neben dem Komfortaspekt nennt Apple auch Sicherheitsgründe: Wer eindeutig erkennen kann, dass es sich um das gebuchte Fahrzeug handelt, kann im Zweifel auch verlässlich die richtige Fahrerin oder den richtigen Fahrer identifizieren und diese Person bei Bedarf melden.

Unterstützung auch für Fahrer:innen – aber noch ohne Produkt

Das Patent beschreibt nicht nur eine Hilfe für wartende Fahrgäste. Auch Fahrer:innen sollen mit ihrem Gerät die Umgebung scannen können, um die Person zu finden, die das Fahrzeug angefordert hat. Im Sichtfeld des Smartphones könnte dann ein Hinweis erscheinen, wo sich die gesuchte Person befindet.

Apple benennt in den Patenten keine konkreten Produkte wie eine „Apple Car“-Flotte, die hiermit ausgestattet werden könnte. Der Zusammenhang mit früheren Forschungsarbeiten rund um ein mögliches eigenes Fahrzeugprojekt ist jedoch erkennbar. Gleichzeitig ließe sich die Technik auch in bestehenden Ride-Sharing-Diensten nutzen, die bislang vor allem auf Karten-Pins und ungefähre GPS-Positionen setzen.

Trotz mehrjähriger Entwicklung gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass Apple diese AR-Technik als eigene App oder als klar benannte Funktion angekündigt hätte. Schon seit 2011 existiert in iOS allerdings die „Share Location“-Funktion, mit der sich zwei iPhone-Nutzer:innen gegenseitig orten können. Ein AppleInsider-Redakteur nutzte diese etwa, um sich in einem unbekannten Bahnhof in Genf von einer wartenden Fahrerin finden zu lassen – ein Beispiel dafür, wie Ortungs- und Navigationsfunktionen im Alltag bereits jetzt beim Auffinden von Personen helfen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: appleinsider.com

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