Das iPhone 17 profitiert von einem neuen Funkchip, der die WLAN-Leistung im Alltag erhöht. Unabhängige Speedtest-Ergebnisse zeigen spürbare Vorteile gegenüber dem Vorgängermodell.
Apple setzt bei den aktuellen iPhone-17-Modellen erstmals auf einen eigenen Netzwerkchip namens N1. Der Chip vereint WLAN 7, Bluetooth 6 sowie Thread und löst damit den bisherigen Broadcom-Chip ab, der noch in den iPhone-16-Modellen verbaut war. Laut Untersuchung von Ookla liefert der N1-Chip „eine klare Verbesserung der realen WLAN-Leistung“, auch wenn die technischen Daten auf den ersten Blick nahezu identisch erscheinen.
Der N1 ist wie sein Vorgänger auf 160-Megahertz-Kanäle limitiert und kann die mit WLAN 7 möglichen 320-Megahertz-Kanäle nicht voll ausnutzen. In der Praxis hat sich diese Einschränkung jedoch laut Ookla nicht negativ bemerkbar gemacht. Die Analyse basiert auf Daten aus dem Dienst Speedtest Intelligence, die in den ersten sechs Wochen nach dem Marktstart erhoben wurden.
Die Auswertung der Speedtest-Ergebnisse zeigt, dass das iPhone 17 weltweit beim Upload und Download jeweils bis zu 40 Prozent schneller unterwegs ist als das iPhone 16. Besonders deutlich fallen die Verbesserungen in schwierigen WLAN-Situationen aus: Hier verzeichnete die Testreihe eine Steigerung der Übertragungsrate um 60 Prozent beim langsameren Zehntel der Messungen.
Die Verbesserungen sind damit auch für Benutzer:innen spürbar, wenn das WLAN-Signal nicht optimal ist. Laut Ookla gelingt es Apples eigenem Chip also, selbst unter weniger idealen Bedingungen eine zuverlässigere Geschwindigkeit zu erzielen als der Vorgänger.
In Nordamerika schlägt sich das iPhone 17 auch gegenüber aktuellen Android-Topmodellen wie dem Pixel 10 und dem Galaxy S25 bemerkenswert gut. Dies gilt, obwohl dort bereits WLAN-7-Router mit bis zu drei 320-Megahertz-Kanälen verfügbar sind und der N1-Chip diesen Vorteil nicht nutzen kann. Im Vergleich erzielte das iPhone 17 die höchsten medianen und 90. Perzentil-Downloadgeschwindigkeiten im WLAN: 416,14 Megabit pro Sekunde im Median und 976,39 Megabit pro Sekunde im oberen Bereich.
Auch wenn sich das Verhältnis mit zunehmender Verbreitung schnellerer Router noch ändern könnte, weisen die Ergebnisse laut Ookla darauf hin, dass Apples N1-Chip besonders konstante Leistungen bei weniger idealen WLAN-Bedingungen abliefert.
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