Apple soll in den kommenden Monaten gleich drei neue Geräte mit „Ultra“-Markenname vorstellen. Verschiedene Berichte deuten auf ein iPhone Ultra, AirPods Ultra und ein MacBook Ultra hin.
Faltbares iPhone Ultra mit großem Innenbildschirm
Laut übereinstimmenden Meldungen, unter anderem von Mark Gurman bei Bloomberg und Filipe Espósito bei Macworld, arbeitet Apple an einem lange erwarteten faltbaren iPhone mit dem Namen „iPhone Ultra“. Das Gerät soll ein 7,7‑Zoll‑Display im Inneren und ein 5,3‑Zoll‑Display außen besitzen. Außerdem sind zwei Hauptkameras auf der Rückseite und eine Frontkamera im Gespräch. Statt Gesichtserkennung über Face ID soll ein Touch-ID-Sensor im Ein-/Ausschalter integriert sein.
Die große innere Anzeige sei besonders für das Ansehen von Videos und für Multitasking gedacht. Apple soll das iPhone Ultra im September zusammen mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max vorstellen. In den USA wird laut Schätzungen ein Einstiegspreis zwischen 1.999 und 2.499 US‑Dollar (rund 1.840–2.300 Euro) erwartet.
AirPods Ultra mit Kameras für Siri und visuelle Intelligenz
Parallel dazu plant Apple angeblich neue „AirPods Ultra“, die frühestens noch in diesem Jahr erscheinen könnten. Es würde sich anbieten, sie gemeinsam mit dem iPhone Ultra im September zu präsentieren. Den Berichten zufolge ähneln die AirPods Ultra technisch den AirPods Pro, erhalten aber sehr kleine Infrarotkameras in den Ohrhörern, die Siri als „Augen“ dienen.
Diese Kameras sollen die Funktion „Visuelle Intelligenz“ auf dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen verbessern. Eine kleine LED-Leuchte an den Ohrhörern soll anzeigen, wenn die Kameras aktiv sind. Unter iOS 27 ist die Visuelle Intelligenz über die Kamera-App in einem neuen „Siri“-Modus erreichbar. Mit den AirPods Ultra würde sich diese Funktion weitgehend freihändig nutzen lassen.
Die Idee dahinter: Ihr könnt Siri Fragen zu Gegenständen stellen, die Ihr gerade betrachtet. Wenn Ihr etwa Zutaten auf der Küchenarbeitsfläche liegen habt, könnt Ihr Siri nach Vorschlägen fürs Abendessen fragen. Im Code der zweiten Entwickler-Beta von iOS 27 fanden sich bereits Hinweise auf AirPods mit Kameras, was auf eine baldige Markteinführung hindeutet.
MacBook Ultra mit OLED-Touchscreen und neuen Chips
Als drittes Gerät ist ein „MacBook Ultra“ in Arbeit, das laut den Berichten ein OLED-Display erhalten soll, das zugleich als Touchscreen dient. Zu den weiteren erwarteten Merkmalen zählen neue M5-Pro- und M5-Max-Chips, eine dynamische Insel wie beim iPhone, ein dünneres Gehäuse im Vergleich zu den aktuellen MacBook-Pro-Modellen und möglicherweise ein von Apple entwickeltes C2-Modem für integrierte 5G-/LTE-Mobilfunkverbindungen.
Apple plane, dieses MacBook bis spätestens Anfang 2027 auf den Markt zu bringen. Insgesamt könnte Apple damit innerhalb der nächsten sechs bis sieben Monate ein iPhone Ultra, AirPods Ultra und ein MacBook Ultra vorstellen.
