DJI bringt mit der neuen Mini 5 Pro eine neue, kompakte Drohne auf den Markt, die in der Klasse unter 250 Gramm zahlreiche Verbesserungen mitbringt. Einsteiger:innen profitieren dabei von neuen Funktionen für Foto- und Videoaufnahmen sowie verbesserten Sicherheitsfeatures.
Fortschritte bei Kamera und Flugtechnik
Die DJI Mini 5 Pro setzt die Messlatte für Einsteiger-Drohnen spürbar höher. Sie ist die erste Drohne der „Mini“-Reihe mit einem 1-Zoll-Bildsensor, der hochauflösende 4K-Videos mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde ermöglicht. Fotos sind mit einer Auflösung von bis zu 50 Megapixeln möglich. Für Videografierende und Fotografierende bietet die Mini 5 Pro zudem eine 10 bit-Aufzeichnung mit dem D-Log M Farbprofil und einem Dynamikumfang von 14 Blendenstufen. Die Gimbal-Kamera verfügt über einen erweiterten Bewegungsbereich von nun 225 Grad Roll-Rotation, der vertikale Aufnahmen ermöglicht. Zusammen mit den bekannten QuickShot-Modi und dem verbesserten 360° ActiveTrack gelingt es, besonders vielseitige und kreative Luftaufnahmen zu erzeugen.
Stärkere Sicherheit und längere Flugzeiten
Auch bei den Sicherheitsfunktionen hat DJI nachgelegt. Dank omnidirektionaler Hinderniserkennung und zusätzlichem Front-LiDAR für einen sicheren Rückflug bei Nacht ist die Drohne besser geschützt. Die maximale Flugzeit pro Akkuladung beträgt bis zu 36 Minuten. Trotz aller Neuerungen bleibt das Gewicht mit unter 250 Gramm (laut Herstellerangabe, mit einer möglichen Abweichung von ±4g) in der Drohnenklasse, bei der es in Europa keine zusätzlichen Nutzer:innen-Einschränkungen gibt und keine spezifische Registrierung notwendig ist. Die DJI Mini 5 Pro zählt in der EU offiziell zur C0-Kategorie für Drohnen. Diese Gewichtsklasse ist besonders bei Hobbypilot:innen beliebt, da sie einfache Bedienung mit wenigen gesetzlichen Vorgaben verbindet.
Preise, Verfügbarkeit und Konkurrenz
Das Standard-Bundle der DJI Mini 5 Pro kostet 799 Euro. Das Fly More Combo Paket mit DJI RC-N3 liegt bei 999 Euro, während das Fly More Combo mit DJI RC2 1.149 Euro kostet. In den USA wird die Mini 5 Pro zunächst nicht von DJI selbst angeboten, in Deutschland auch schon bei Amazon.
Grund dafür sind laufende Diskussionen um mögliche Verbote und Zölle. DJI betont, weiterhin Interesse am US-Markt zu haben, arbeitet aber an einer angepassten Strategie. Zum Marktstart ist nicht klar, ob und wann unabhängige Händler:innen die Mini 5 Pro in den USA anbieten werden. Für die Nutzer:innen dort ist das enttäuschend, da die Drohne mit 249,9 g Gewicht ein attraktives Paket bietet und den Vorgänger Mini 4 Pro mit besserem Sensor und verbesserten Features weiterentwickelt.
Auch neue Alternativen wie die Antigravity A1 von Insta360 mit 360°-Kamera oder die wasserfeste HoverAir Aqua, die auf Wasser starten und landen kann, stehen in den Startlöchern. Dennoch präsentiert sich die Mini 5 Pro als ein nahezu komplettes Angebot, das schwer zu übertreffen ist, solange DJI unter der 250-Gramm-Grenze bleibt.
