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Dieser neue Texteditor könnte nano auf Linux und macOS ablösen

Fresh Texteditor

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Mit Fresh steht ein neuer Terminal-Texteditor bereit, der vieles einfacher machen will als nano. Vor allem Nutzer:innen, die keinen komplexen Editor wie vi oder Emacs brauchen, könnten hier fündig werden.

Fresh: Terminal-Editor mit Mausbedienung

Viele von Euch kennen nano als unkomplizierten Standard-Editor im Terminal. Er ist schlank, steht nicht im Weg und eignet sich gut zum schnellen Erstellen oder Bearbeiten von Textdateien, ohne Entwicklerwerkzeuge im Überfluss. Trotzdem gibt es Punkte, an denen nano wenig Komfort bietet.

Genau hier setzt Fresh an. Der Editor wirbt mit dem Motto „Ein Terminal-Texteditor, den du einfach benutzen kannst“. Anders als nano verlässt sich Fresh nicht nur auf die Tastatur. Ihr könnt die Maus nutzen und bekommt vertraute Tastenkürzel wie Strg+C zum Kopieren und Strg+V zum Einfügen.

Fresh verbindet damit eine textbasierte Oberfläche mit aus der grafischen Welt gewohnten Funktionen. Ein Menüsystem lässt sich mit der Maus bedienen, außerdem bringt der Editor einen integrierten Dateimanager mit. Dateien können bis zu 10 GB groß sein, und Ihr könnt mit einem Klick an jede Stelle springen, an der der Cursor stehen soll. In nano müsst Ihr solche Wege weiterhin über Pfeiltasten oder Bild-auf-/Bild-ab-Tasten zurücklegen, was bei großen Dateien schnell dauert.

Zur Anpassung der Optik bietet Fresh mehrere Themen wie dunkel, hell, hoher Kontrast und Nostalgie. Zusätzlich lässt sich ein eigenes Hintergrundbild setzen. Diese Einstellung erfolgt über die Datei scripts/landscape-wide.txt, die jedoch nicht automatisch angelegt wird. Der Fokus von Fresh liegt insgesamt darauf, die Arbeit mit einem Texteditor unter Linux einfacher und effizienter zu machen, ohne sich nur an Einsteiger:innen zu richten.

Installation unter Linux

Die Installation von Fresh ist kostenlos und relativ unkompliziert. Wichtig ist vor allem, die richtigen Installationsdateien auf der Fresh-Downloadseite auszuwählen, denn die Pakete sind zunächst ausgeblendet. Für viele Linux-Distributionen stehen .deb– und .rpm-Pakete bereit.

Unter Debian- oder Ubuntu-basierten Systemen installiert Ihr ein heruntergeladenes .deb-Paket zum Beispiel mit:

sudo dpkg -i fresh-editor*.deb

Für Distributionen mit RPM-Paketverwaltung nutzt Ihr entsprechend:

sudo rpm -i fresh-editor*.rpm

Alternativ könnt Ihr Fresh per Flatpak oder als AppImage einrichten. Für Flatpak ladet Ihr die .flatpak-Datei und installiert sie mit:

flatpak install fresh-editor*.flatpak

Wer lieber ein Skript verwendet, kann den Editor direkt aus dem Quellverzeichnis installieren. Dafür ruft Ihr im Terminal folgenden Befehl auf, der das Installationsskript ausführt:

curl https://raw.githubusercontent.com/sinelaw/fresh/refs/heads/master/scripts/install.sh | sh

Fresh auf dem Mac nutzen

Auch auf macOS lässt sich Fresh einsetzen. Voraussetzung ist, dass Ihr das Paketverwaltungstool Homebrew installiert habt. Danach könnt Ihr Fresh mit einem einzigen Befehl einrichten:

brew tap sinelaw/fresh && brew install fresh-editor

Wer bisher nano verwendet und sich etwas mehr Komfort im Terminal wünscht, könnte mit Fresh einen passenden Ersatz finden. Der Editor bleibt textbasiert, ergänzt aber Funktionen wie Mausunterstützung, Menüs, Dateimanager und Themes. Wenn Ihr einen schlanken Editor sucht, der einfacher zu bedienen ist als klassische Werkzeuge wie vi oder Emacs, lohnt sich ein Blick auf Fresh.

Homebrew-GUI

Wer sich mit der Paketverwaltung von Homebrew nicht so auskennt oder eine einfache Bedienung wünscht, kann sich WailBrew anschauen. Das Open-Source-Projekt stellt eine übersichtliche grafische Oberfläche für den Paketmanager breit.

(Danke an Nico für den Hinweis!)

Via: https://www.zdnet.com / https://www.wailbrew.app
Titelbild: Screenshot

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Tags: Flatpak, macOS, Linux, Terminal, Homebrew, nano, Fresh, Texteditor

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