Ein leerer iPhone-Akku zum ungünstigsten Zeitpunkt kann frustrierend sein. Zum Glück könnt Ihr mit wenigen Einstellungen in iOS 26 oft spürbar Energie sparen.
Aktuelle Software und Display-Einstellungen
Apple verteilt regelmäßig iOS-Updates, die Fehler beheben und die Akkuleistung verbessern können. Achtet darauf, immer die aktuelle iOS-Version zu nutzen, um von solchen Optimierungen zu profitieren. Verzichtet auf Betaversionen, da diese oft noch Fehler enthalten. Auch die Bildschirmhelligkeit beeinflusst den Energieverbrauch stark. Ihr könnt Eure Laufzeit verlängern, indem Ihr die Helligkeit um 10 bis 20 Prozent reduziert und die automatische Helligkeit aktiviert. Im Bereich „Anzeige & Helligkeit“ findet Ihr die entsprechenden Einstellungen. Beim iPhone 14 Pro und neueren Geräten kann die Funktion Immer eingeschaltetes Display (Always On) zusätzlich den Akku belasten. Sie spart etwa 1 Prozent pro Stunde ein, wenn Ihr sie deaktiviert.
Verbindungseinstellungen optimieren
Die Nutzung von WLAN statt mobiler Daten senkt den Stromverbrauch. Insbesondere 5G beansprucht den Akku deutlich stärker als WLAN. Wechselt nach Möglichkeit ins WLAN, und nutzt im mobilen Netz statt 5G gegebenenfalls LTE. Gerade bei schwacher 5G-Abdeckung lohnt sich der Wechsel, da das iPhone sonst ständig nach einem Signal sucht und dabei mehr Strom verbraucht. Aktiviert zudem den Stromsparmodus, der Hintergrundaktivitäten reduziert und verschiedene Funktionen einschränkt, um die Laufzeit weiter zu erhöhen. Ab iPhone 15 Pro hat Apple mit dem adaptiven Energiemodus eine automatische Einstellung integriert, die mithilfe von künstlicher Intelligenz kleine Anpassungen vornimmt, um Energie effizienter zu nutzen.
Kleine Einstellungen für große Wirkung
Tastaturhaptik und -töne beanspruchen ebenfalls Energie, da die Taptic Engine arbeitet. Diese Funktionen lassen sich unter „Töne & Haptik“ abschalten. Die Sprachaktivierung „Hey Siri“ nutzt dauerhaft Mikrofon und Neural Engine und kann deaktiviert werden, wenn sie selten zum Einsatz kommt. Auch häufige Push-Benachrichtigungen belasten den Akku, da sie das Display aktivieren und Vibrationen auslösen. Reduziert daher die Benachrichtigungen auf das Wesentliche. Die Funktion „Geräte zusammenbringen“ bei AirDrop sucht mit Bluetooth und WLAN regelmäßig nach anderen Geräten und sollte abgeschaltet werden, wenn Ihr AirDrop nicht nutzt. Gleiches gilt für Live-Aktivitäten und Widgets auf dem Sperrbildschirm, die im Hintergrund Daten aktualisieren und damit Energie verbrauchen. Unter „Hintergrundaktualisierung“ könnt Ihr festlegen, dass Apps nur noch beim Öffnen Daten laden. Wer ein iPhone mit ProMotion-Technologie nutzt, kann die Bildwiederholrate begrenzen, um GPU-Leistung einzusparen.
Im Dunkelmodus sparen iPhones mit OLED-Display Strom, da schwarze Bildbereiche weniger Energie erzeugen. Die Option „Optimiertes Laden“ schont den Akku, indem das iPhone das Laden bei 80 Prozent vorübergehend pausiert und erst kurz vor Eurem üblichen Nutzungsbeginn vollendet. So lässt sich die Lebensdauer des Akkus verlängern. Auch wenn es speziell um diesen Punkt unterschiedliche Ansichten git.
In den iPhone-Einstellungen könnt Ihr unter „Batterie“ sehen, welche Apps am meisten Energie verbrauchen. Das Entfernen der Hülle während des Ladens kann helfen, Hitze abzuleiten und den Akku zu schonen. Für unterwegs empfiehlt sich immer eine Powerbank, falls keine Steckdose verfügbar ist.
Praktische Fragen und weitere Tipps
Fokuseinstellungen können dabei helfen, den Akku zu schonen, indem sie nur ausgewählte Apps und Kontakte zulassen und so das Display seltener aktivieren. Welche App besonders viel Energie benötigt, erfahrt Ihr im Menü „Batterie“. Auch Zubehör wie Powerbanks kann sinnvoll sein, wenn Ihr lange unterwegs seid und keine Lademöglichkeit habt.
Mit diesen Anpassungen könnt Ihr die Akkulaufzeit Eures iPhones unter iOS 26 deutlich steigern und seid seltener auf einen Ladeanschluss angewiesen.