Der deutsche Chemiekonzern BASF hat in den USA Klage gegen Apple eingereicht. Im Zentrum stehen Patente zur Gesichtsauthentifizierung, die nach Ansicht des Unternehmens durch Apples Face ID verletzt werden.
Klage zielt auf Face ID in iPhone und iPad
Face ID ist seit dem iPhone X fester Bestandteil zahlreicher Apple-Geräte. Viele iPad-Modelle und nahezu jedes iPhone seit dem iPhone X setzen auf diese Form der biometrischen Authentifizierung über das Gesicht.
Fast ein Jahrzehnt nach der Einführung von Face ID geht BASF nun rechtlich gegen Apple vor. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters wirft der Konzern Apple vor, Patente zur Gesichtsauthentifizierung zu verletzen, die BASF gehören.
BASF verfügt über einen Standort in Houston und hat für die Klage ein Gericht in Midland im US-Bundesstaat Texas gewählt. Dabei handelt es sich um ein U.S. District Court, das als patentfreundlich gilt und häufig für Patentverfahren ausgewählt wird.
Apple hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert. Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt derzeit nicht vor.
Wenig Details zu den betroffenen Patenten bekannt
Der Reuters-Bericht legt nahe, dass die Agentur frühzeitig Hinweise auf die Klage erhalten hat. Während eine offizielle Klageschrift noch aussteht oder zumindest noch nicht öffentlich im Detail vorliegt, sind bislang nur wenige konkrete Informationen zu den betroffenen Patenten verfügbar.
Aus den derzeit öffentlich zugänglichen Informationen geht nicht hervor, in welchen technischen Bereichen oder mit welchen konkreten Verfahren BASF seine Patente zur Gesichtsauthentifizierung sieht. Ebenso ist unklar, welche Apple-Produkte im Detail von der Klage erfasst sein sollen, abgesehen von der allgemeinen Bezugnahme auf Face ID.
BASF als breit aufgestellter Konzern
BASF ist als global agierender Chemiekonzern in zahlreichen Branchen aktiv. Laut Unternehmensauftritt reicht das Spektrum von Agrarprodukten bis hin zu Chemikalien in Sonnenschutzmitteln. Auf den ersten Blick finden sich auf der Website des Unternehmens keine offensichtlichen Verbindungen zu Produkten im Bereich Gesichtserkennung oder Gesichtsauthentifizierung.
Der Bericht verweist darauf, dass die entsprechenden Patente auch im Rahmen einer Übernahme zu BASF gelangt sein könnten. Große Konglomerate erwerben häufig kleinere Unternehmen, um deren Technologien und Patente zu übernehmen. In diesem Fall wäre es denkbar, dass Patente zur Gesichtsauthentifizierung über einen solchen Zukauf in das Portfolio von BASF gelangt sind. Konkrete Angaben dazu liegen jedoch nicht vor.
Während kleinere Unternehmen häufig nicht die Ressourcen haben, um einen komplexen Patentstreit mit einem Konzern wie Apple zu führen, ist BASF dazu grundsätzlich in der Lage. Wie sich die Klage weiterentwickelt, welche Patente im Detail betroffen sind und wie Apple reagieren wird, ist derzeit offen. AppleInsider kündigt an, weitere Informationen zu veröffentlichen, sobald neue Details zur Klage verfügbar sind.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com

