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Dell XPS 13 kehrt zurück: Angriff auf Apples MacBook Neo ab 599 Dollar

Dell belebt das XPS 13 neu und positioniert das Ultrabook klar gegen Apples MacBook Neo. Zielgruppe sind vor allem Studierende und preisbewusste Nutzer:innen, die dennoch Premium-Features erwarten.

Preise, Zielgruppe und Austattung

Das neue XPS 13 startet regulär bei 699 US‑Dollar (rund 640 Euro); für Schüler:innen ab 16 Jahren und Studierende gilt zeitweise ein Angebotspreis von 599 US‑Dollar (rund 550 Euro). Diese Back-to-School-Aktion soll von Juli bis September laufen und zielt direkt auf das MacBook Neo, das offiziell ebenfalls bei 599 US‑Dollar (rund 550 Euro) beginnt und für Studierende teils 100 US‑Dollar günstiger ist.

In der Einstiegskonfiguration setzt Dell auf Intels neue Core-Series-3-Generation mit dem Wildcat-Lake-Chip Core 5 320, 8 GB LPDDR5X-RAM und 512 GB SSD-Speicher. Später sollen Varianten mit Intel Core Ultra 7 355 auf Panther-Lake-Basis folgen, die bis zu 32 GB RAM und Thunderbolt‑4-Unterstützung bieten. Der Arbeitsspeicher reicht je nach Modell von 8 bis 32 GB, der PCIe‑4.0‑Speicher von 256 GB bis 1 TB; beide Komponenten sind nicht nachrüstbar.

Damit richtet sich Dell an Studierende, junge Berufstätige und generell an Nutzer:innen, die ein günstiges, aber nicht billig wirkendes Notebook suchen. Dell betont, man wolle keinen „Preiskrieg“ gewinnen, sondern mehr Gegenwert durch Ausstattung bieten.

Design, Display und Technik im Vergleich zum MacBook Neo

Mit 12,7 Millimetern Bauhöhe und einem Gewicht von 2,2 Pfund (1 kg) ist das XPS 13 laut Dell das dünnste und leichteste XPS aller Zeiten und zugleich kleiner sowie leichter als das MacBook Neo mit 2,7 Pfund. Das Gehäuse besteht aus CNC-gefrästem Aluminium und ist in zwei Grautönen („Sky“ und „Storm“) erhältlich, wobei „Storm“ erst später erscheint.

Ein zentrales Argument ist das Display: Dell verbaut ein 13,4‑Zoll‑InfinityEdge-Panel mit 2.560 × 1.600 Pixeln (2,5K), Touch-Funktion, 30–120 Hz variabler Bildwiederholrate, 500 Nits Helligkeit und vollständiger DCI‑P3-Abdeckung. Das MacBook Neo bietet ein 13‑Zoll‑Display ohne Touch mit 60 Hz und vergleichbarer Helligkeit. Dell verspricht damit flüssigere Darstellung und die Möglichkeit, die Bildrate zur Laufzeitverlängerung abzusenken.

Im Inneren arbeiten je nach Konfiguration ein Intel Core 5 (sechs Kerne) oder Core 7 (acht Kerne) aus der Wildcat-Lake-Serie mit integrierter Intel-Grafik (2xe- oder 4xe-Kerne). Dell nennt bis zu 17 Stunden Streaming-Laufzeit. Höher positionierte Varianten mit Core Ultra Series 3 sollen später im Jahr folgen, Preise dafür sind noch nicht bekannt.

Anschlüsse, Komfortfunktionen und Einschränkungen

Beim Thema Anschlüsse verfolgt Dell einen Minimalansatz: Zwei USB‑C‑Ports (USB 3.2 Gen 2) sitzen jeweils links und rechts am Gehäuse, unterstützen Laden und DisplayPort 2.1, in Core‑Ultra‑Modellen dann Thunderbolt 4. Ein 3,5‑mm‑Klinkenanschluss fehlt komplett, ein Adapter ist bislang nicht bestätigt. Zukünftige Konfigurationen sollen zudem einen Kensington-Schacht bieten.

Gegenüber dem MacBook Neo will Dell bei der Ausstattung punkten: Das XPS 13 bietet eine vollständig beleuchtete Tastatur mit Chiclet-Tasten, ein mechanisches Touchpad und eine 1080p‑Webcam mit Infrarot-Unterstützung für Windows Hello. Das Neo hat keine Tastaturbeleuchtung, setzt aber auf ein lüfterloses Design, während das XPS 13 auf ein Dual-Lüfter-System angewiesen ist.

Beim Speicher ist das XPS 13 flexibler: Apple begrenzt das MacBook Neo auf 8 GB gemeinsamer Speicher und 256 oder 512 GB, während Dell bis 1 TB SSD und 32 GB RAM erlaubt. Gleichzeitig bleibt der Einstieg mit 8 GB RAM unter Windows 11 ein potenzieller Engpass, der in mehreren Berichten kritisch erwähnt wird.

Ob und wann das Gerät auch hier in Deutschland verfügbar ist, geht aus den Pressemitteilungen nicht hervor.

Dell positioniert das XPS 13 damit als leichtes, relativ günstiges Windows-Ultrabook mit Touchscreen, hoher Bildwiederholrate und mehr Konfigurationsspielraum als das MacBook Neo. Der Marktstart ist für Juni beziehungsweise Juli 2026 geplant, die günstigsten Konfigurationen sollen direkt zum Verkaufsbeginn verfügbar sein, leistungsstärkere Varianten folgen im Laufe des Sommers.

Via: www.zdnet.com · www.zdnet.com · gizmodo.com · www.engadget.com · www.tomshardware.com · www.theverge.com
Titelbild: Dell

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Michael Reimann

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