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Darum solltet Ihr mit dem MacBook-Pro-Kauf vielleicht warten

Apple hat das 14- und 16-Zoll-MacBook Pro im März 2026 mit M5 Pro und M5 Max aktualisiert. Je nach Bedarf kann es sich aber lohnen, diese Generation zu überspringen.

Gerüchte deuten auf ein deutlich überarbeitetes Modell für Ende 2026 oder Anfang 2027 hin – mit neuem Display, überarbeitetem Design und schnellerer Technik.

OLED-Touchscreen: Neues Display und neue Bedienung

Das nächste MacBook Pro soll laut mehreren Berichten erstmals ein OLED-Display erhalten. Apple setzt bei iPhones schon lange auf OLED und führte 2024 mit dem iPad Pro mit M4 einen größeren OLED-Bildschirm ein.

Im Vergleich zu den aktuellen Mini-LED-Displays der MacBook-Pro-Modelle bietet OLED einige Vorteile. Einzelne Pixel lassen sich separat ansteuern, was für tiefere Schwarztöne, kräftigere Farben und weniger „Blooming“ rund um helle Bildbereiche sorgt. Zudem können OLED-Panels sparsamer sein, schnellere Reaktionszeiten bieten und bessere Blickwinkel ermöglichen.

Die geringere Helligkeit war lange ein Nachteil von OLED gegenüber LED, doch die Technik hat hier aufgeholt. Die Kombination aus echtem Schwarz und kräftigen Farben eignet sich besonders für HDR-Inhalte. Neben OLED ist auch eine Touch-Funktion im Gespräch: Das nächste MacBook Pro könnte sich also erstmals direkt per Finger bedienen lassen.

Apple hatte wiederholt betont, den Mac nicht mit einem Touchscreen ausstatten zu wollen, diese Haltung scheint sich aber zu verändern. Verschiedene Gerüchte sprechen davon, dass die Touch-Bedienung zusätzlich zu Maus und Tastatur kommen soll und den Mac stärker in Richtung iPad rückt.

Neues Design, Dynamic Island und 2‑nm-Chip

Mit dem Umstieg auf OLED zeichnet sich auch ein Design-Update ab. Berichte sprechen von einem dünneren Gehäuse, während die grundlegenden Größen mit 14 und 16 Zoll bleiben sollen. Tastatur und Trackpad sollen nicht wegfallen.

Statt einer Bildschirmkerbe wird ein „Dynamische Insel“ genanntes Element erwartet, das weniger Displayfläche beansprucht. Diese Einblendung soll interaktiv sein und sich abhängig von App oder Funktion kontextabhängig erweitern.

Im Inneren der OLED-MacBook-Pro-Modelle soll erstmals Apples 2-Nanometer-Technik in Form der M6-Chips zum Einsatz kommen. Der neue Fertigungsprozess soll höhere Geschwindigkeiten bei geringerer Leistungsaufnahme und höherer Transistordichte ermöglichen. Die Leistung pro Watt soll steigen, außerdem sollen GAA-Nanosheet-Transistoren statt FinFET-Strukturen verwendet werden, was laut Apples Auftragsfertiger TSMC mehr Leistung bei niedrigerem Energiebedarf bringen soll.

5G, Ultra-Marke, Preise und Starttermin

Zudem gibt es Spekulationen über Mobilfunk-Unterstützung. 5G auf dem Mac ist seit Längerem ein Thema, und ein OLED-MacBook-Pro-Modell wäre ein naheliegender Kandidat für diese Neuerung.

Die Kombination aus OLED-Touchscreen und neuer Technik soll nur in den teuersten 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Varianten verfügbar sein. Apple könnte dafür eine neue „Ultra“-Bezeichnung einführen. Denkbar ist, dass ein MacBook Pro mit M6 und OLED zusätzlich zu den bestehenden M5-, M5-Pro- und M5-Max-Modellen angeboten wird und diese nicht direkt ersetzt. In diesem Szenario wäre mit einem deutlichen Preisaufschlag zu rechnen. Alternativ könnte Apple die komplette Baureihe auf M6-Chips umstellen und OLED den Topmodellen vorbehalten.

Wenn Ihr weder Wert auf OLED noch auf einen Touchscreen legt und eher ein günstigeres Gerät sucht, gibt es keinen zwingenden Grund zum Warten. Die aktuellen M5-Pro- und M5-Max-Modelle bieten eine bekannte Basis ohne die Risiken einer ersten Generation.

Gerade bei neuer Mac-Hardware traten in der Vergangenheit vereinzelt Kinderkrankheiten auf, etwa beim Start der Butterfly-Tastatur 2016. Wer AppleCare+ meiden will und Bedenken bei frischer Technik hat, fährt mit den aktuellen Geräten möglicherweise sicherer.

Der Start des OLED-MacBook-Pro wird derzeit für Ende 2026 oder wahrscheinlicher Anfang 2027 erwartet. Angebliche Engpässe bei Chips sollen dafür sorgen, dass Apple mehr Zeit für den Aufbau ausreichender Lagerbestände benötigt.

Via: https://www.macrumors.com
Titelbild KI (Zur Illustration)

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Michael Reimann

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