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Counterpoint: iPhone 18 dürfte spürbar teurer werden – Video

Apple hat vor einigen Wochen die Mac-Preise erhöht. Nun zeigt eine Analyse von Counterpoint Research: Die kommenden iPhones der 18er‑Generation könnten deutlich teurer starten.

Analyse: Höhere Kosten, höhere Preise

Counterpoint Research untersucht, was Apple die iPhone‑Produktion kostet. Demnach steigen die Aufwendungen spürbar, vor allem wegen der weltweiten Chip- und Speicherkrise. Das iPhone 18 Pro Max könnte in den USA bis zu 200 US‑Dollar (netto; hierzulande 250–300 Euro mehr) teurer werden. In den USA nennt Apple traditionell Nettopreise; die Mehrwertsteuer kommt erst beim Kauf hinzu. Bei uns seht ihr immer Bruttopreise, also den Endbetrag an der Kasse.

Was heißt das für Deutschland?

Aktuell bleiben die Preise der iPhone‑17‑Reihe stabil: iPhone 17, 17e, 17 Pro, 17 Pro Max sowie iPhone R kosten weiterhin wie bisher. Bis zum Start des 18er‑Zyklus dürfte das so bleiben. Für die 18er‑Modelle zeichnet sich jedoch ein deutlicher Aufschlag ab. Bei einem iPhone 18 Pro Max mit großer Speicherausstattung sind in Deutschland Beträge jenseits von 3.000 Euro möglich. Für ein kolportiertes faltbares iPhone – oft als iPhone Fold oder iPhone Ultra bezeichnet – stehen in den USA 2.000 bis 2.500 US‑Dollar (netto; Deutschland: um 3.000 Euro oder mehr) im Raum. Hinzu kommen Faktoren wie Transportkosten, die die Gesamtkalkulation zusätzlich beeinflussen.

Zeitplan und mögliche Verfügbarkeit

Sollte Apple am gewohnten Rhythmus festhalten, könnte die iPhone‑Präsentation Anfang September stattfinden. Erwartet werden dem aktuellen Stand nach drei Geräte: iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das faltbare iPhone. Das iPhone 18 sowie ein mögliches 18e sollen erst im Frühjahr folgen. Wegen der Chip- und Speicherkrise sind Verzögerungen denkbar, ähnlich wie damals beim iPhone X: Vorstellung im September, Verkauf ab November. Für das Fold gilt eine spätere Verfügbarkeit als wahrscheinlich, Pro und Pro Max dürften regulär starten.

Kaufen oder warten?

Für Deutschland zeichnet sich ein Einstiegspreis des iPhone 18 Pro deutlich über 1.000 Euro ab. Bisher lag er etwa bei 1.099 bis 1.199 Euro; mit einem Aufschlag von rund 300 Euro wären etwa 1.399 Euro realistisch, vermutlich für 256 GB Speicher. Wenn ihr ein iPhone 16 Pro Max oder 17 Pro Max nutzt, lohnt ein Upgrade auf das 18 Pro Max aus Preis-Leistungs-Sicht derzeit nicht. Diese Geräte könnten viele Funktionen von Apple Intelligence, einschließlich neuer Siri‑Funktionen, technisch abdecken, sofern Apple sie freischaltet. Lasst bei Bedarf den Akku tauschen, besonders unter 80 Prozent Kapazität; mit AppleCare+ ist das günstiger. Apple optimiert das neue System bis hinunter zum iPhone 11, sodass ältere Geräte weiterhin flüssig laufen. Wer nicht muss, sollte den Neukauf angesichts der erwarteten Preissprünge aufschieben.

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Michael Reimann

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