Gerüchte um AirPods mit integrierter Kamera bekommen einen deutlichen Dämpfer: Ein bekannter Leaker behauptet, Apple habe die Arbeiten an dem Projekt ausgesetzt. Zuvor galt das Zubehör laut Medienberichten bereits als weit fortgeschritten in der Entwicklung.
Leaker revidiert frühere Aussagen
Im Februar 2026 hatte der Leaker Kosutami behauptet, Apple arbeite an AirPods mit Kamera, die zum gleichen Preis wie die aktuellen Modelle auf den Markt kommen sollten. Nun legt dieselbe Quelle nach – mit einer komplett anderen Aussage: Apple habe die gesamte Idee ausgesetzt.
Die neue „Ankündigung“ fiel dabei knapp aus. Kosutami griff einen eigenen Beitrag vom Juni 2026 wieder auf, in dem zum Gerät lediglich „case concluded“ zu lesen war, und ergänzte nun nur ein Wort: „Suspended“. Weitere Details liefert der Leaker nicht.
Der Quellenlage zufolge bleibt damit unklar, ob es sich um eine vorübergehende Entwicklungs-Pause oder um ein längerfristiges Aus für das Projekt handelt. Auch ob frühere Aussagen zu Preisgestaltung und Markteinführung noch irgendeine Relevanz haben, lässt sich nicht ablesen.
Widerspruch zu Berichten über fortgeschrittene Tests
Der neue Leak steht im Kontrast zu einem Bericht von Bloomberg Ende Juni 2026. Dort hieß es, AirPods mit Kamera befänden sich bereits in einem fortgeschrittenen Teststadium. Zwar wurde schon damals eingeräumt, dass die Geräte möglicherweise nicht mehr 2026 erscheinen, dennoch galten sie als relativ weit gediehenes Projekt.
Dem Bloomberg-Bericht zufolge war ein möglicher Start also zumindest in Reichweite, auch wenn keine konkreten Termine genannt wurden. Der nun kolportierte Entwicklungsstopp zeichnet ein anderes Bild – bestätigt ist aber keine der Angaben von Apple selbst.
Konzept: Mini-Kameras in den AirPods-Stielen
Die Grundidee hinter den AirPods mit Kamera stammt nicht aus den jüngsten Leaks. Bereits 2024 beschrieb der Analyst Ming-Chi Kuo ein Konzept, bei dem AirPods – wahrscheinlicher AirPods Pro – mit Miniaturkameras in den Stielen ausgestattet würden. Träger:innen hätten so eine nach vorne gerichtete Kamera direkt im Ohr.
Laut diesen Beschreibungen könnten Nutzer:innen Siri etwa nach Informationen zu einem Objekt vor ihnen fragen. Die integrierten Kameras würden dann ein Foto aufnehmen oder ein Video aufzeichnen, das anschließend von „Visual Intelligence“ analysiert werden könnte. Technische Details oder konkrete Funktionsumfänge wurden dazu bislang nicht bekannt.
Der aktuelle Bericht von AppleInsider betont, dass es keine weitergehenden Informationen zu möglichen Gründen für einen Entwicklungsstopp gibt. Genannt werden lediglich spekulative Erklärungen wie Auswirkungen der globalen Chipknappheit und eine Priorisierung anderer Geräte bei Apple oder offene Fragen zum Datenschutz, etwa ob ein sichtbarer Hinweis auf laufende Aufnahmen eingebaut werden müsste. Bestätigt ist davon nichts.
Zur Einordnung: Kosutami ist vor allem als Sammler:in von Apple-Prototypen bekannt und hat neben korrekten Hinweisen auch bereits unzutreffende Leaks zur Apple Watch veröffentlicht. Wie belastbar die aktuelle Aussage zu den AirPods mit Kamera ist, bleibt daher offen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
