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ASUS nennt MacBook Neo „nur ein Tablet“ – Windows-Hersteller rüsten sich

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Apples günstiges MacBook Neo sorgt in der PC-Branche für Unruhe. Besonders ASUS sieht sich unter Zugzwang – und zweifelt zugleich am Anspruch des neuen Notebooks.

Günstiges MacBook Neo setzt Windows-Laptops unter Druck

Mit dem MacBook Neo überträgt Apple zentrale Elemente klassischer Macs in ein deutlich günstigeres Gerät und setzt dafür auf ein mobiles System‑auf‑einem‑Chip. Der Einstiegspreis von 699 Euro überrascht eine Branche, die derzeit unter Speicherengpässen und hohen Preisen leidet.

Für Hersteller wie ASUS ist die direkte Konkurrenz in diesem Segment bislang überschaubar, abgesehen von Chromebooks. Entsprechend deutlich äußert sich der Co‑Chef des Unternehmens: Das MacBook Neo habe die Industrie „geschockt“ und löse intensive Diskussionen aus, wie man darauf reagieren könne.

In der Vergangenheit lagen Apples Preise immer hoch, daher ist ein sehr budgetfreundliches Produkt natürlich ein Schock für die gesamte Branche. Im gesamten PC‑Ökosystem wird viel darüber diskutiert, wie man mit diesem Produkt konkurrieren kann.

– ASUS‑Co‑CEO gegenüber PCMag

Der Manager sieht den Hauptgrund für die Überraschung im aggressiven Preis, zumal es im Windows‑PC‑Markt nur wenige Angebote mit vergleichbarer Nutzererfahrung gebe. Gleichzeitig ordnet er das MacBook Neo klar ein: Aufgrund der technischen Daten eigne es sich vor allem für Medienkonsum und befinde sich damit eher auf dem Niveau moderner Tablets.

„Content‑Gerät“ mit klaren Kompromissen

Apple konzentriert sich beim MacBook Neo auf jene bis zu 80 Prozent typischer Aufgaben, die die meisten Nutzer:innen auf einem persönlichen Laptop erledigen. Indem das Unternehmen den restlichen Leistungsbereich bewusst ausklammert, lassen sich Kosten einsparen.

Die Liste der Abstriche ist entsprechend lang: Es gibt keinen Thunderbolt‑Anschluss, der Arbeitsspeicher ist auf 8 GB begrenzt, und auch an anderer Stelle setzt Apple auf reduzierte Ausstattung. Für einen großen Teil der PC‑Nutzer:innen könnte das dennoch ausreichen, wenn vor allem Surfen, Streaming, Office und einfache Anwendungen im Vordergrund stehen.

Anstatt in einen Wettlauf um den schnellsten Chip einzusteigen, setzt Apple beim MacBook Neo also klar auf Verbreitung und einen niedrigen Einstiegspreis, nicht auf maximale Leistung.

Windows-Ökosystem sucht die passende Antwort

Spannend wird nun, wie Hersteller im Windows‑Lager reagieren. Aus heutiger Sicht bieten sich vor allem Notebooks mit Intels Core‑Ultra‑5‑Prozessoren und abgespeckten Spezifikationen oder entsprechende AMD‑Modelle an, um preislich in die Nähe des MacBook Neo zu kommen.

Trotz dieser Optionen fällt es den PC‑Anbietern laut ASUS weiterhin schwer, Apples Preispunkt direkt zu unterbieten oder auch nur zu erreichen. Dennoch hat das MacBook Neo einen Wettlauf um neue Einstiegsgeräte ausgelöst, von dem besonders Spieler:innen profitieren könnten, wenn mehr günstige, aber ausreichend leistungsfähige Systeme auf den Markt kommen.

Wie erfolgreich die Windows‑Laptop-Hersteller diese Balance aus Preis, Leistung und Ausstattung finden, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Klar ist schon jetzt: Das MacBook Neo zwingt das gesamte PC‑Ökosystem, seine Strategien im unteren Preissegment zu überdenken.

Via: https://wccftech.com

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Tags: MacBook Neo, Budget‑Notebook, Apple, AMD, Asus, Windows Laptops, Intel Core Ultra, Apple Tablet

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