Das Asahi-Linux-Projekt unterstützt ab sofort offiziell Macs mit M3-, M3 Pro- und M3 Max-Chips und erweitert damit die Linux-Unterstützung auf weitere Apple-Silicon-Modelle.
Erst Ende August hatte das Projekt in einem Blogeintrag angekündigt, dass die Unterstützung für M3-Chips „in einigen Wochen“ folgen solle. Nun ist der Support deutlich schneller verfügbar als ursprünglich in Aussicht gestellt.
Offizieller Support für M3-SoCs
In einem Blogpost vom 6. September erklärt das Asahi-Linux-Team, dass nun Macs mit SoCs der M3-Serie unterstützt werden. Damit wird die bisherige Unterstützung für M1- und M2-Generationen von Apple Silicon auf die dritte Chipgeneration ausgeweitet.
Nicht alle Konfigurationen sind damit abgedeckt: M3 Ultra wird weiterhin nicht unterstützt. Einige Nutzer:innen eines Mac Studio mit diesem Chip bleiben damit vorerst außen vor, wenn sie Asahi Linux auf ihren Geräten einsetzen möchten.
Funktionsumfang und Einschränkungen
Laut den Entwickler:innen funktioniert nahezu alles, was bereits auf M1- und M2-Systemen unterstützt wurde, jetzt auch auf M3 „einfach so“. Dazu gehören unter anderem:
- Unterstützung für die integrierte Webcam
- Die internen Mikrofone
- USB bis zur Grenze von USB 3 mit 10 Gb/s
- WLAN
- Bluetooth
- Hardware-beschleunigte Videodekodierung
Es gibt jedoch noch einige zentrale Ausnahmen. Vollständige DCP-Unterstützung (Display Co-Processor) und die GPU-Unterstützung fehlen derzeit noch. Für beides werden Updates in den kommenden Monaten erwartet.
Auch der Ruhezustand ist in der aktuellen Version nicht funktionsfähig. Grund dafür sind Einschränkungen im framebuffer, der von der Firmware bereitgestellt wird. Das Asahi-Team geht davon aus, dass dieses Problem mit aktivierter vollständiger DCP-Unterstützung behoben werden kann.
Die fehlende DCP-Unterstützung wirkt sich außerdem auf die Videoausgabe aus: Der HDMI-Anschluss bei entsprechend ausgestatteten MacBook-Modellen bleibt bis zur Implementierung deaktiviert.
Blick auf kommende Generationen
Mit der nun verfügbaren M3-Unterstützung ist die Arbeit des Asahi-Linux-Projekts noch nicht abgeschlossen. Parallel zur weiteren Verbesserung der Unterstützung für die aktuelle Chipgeneration arbeitet das Team bereits an der Unterstützung zukünftiger Apple-Silicon-Generationen, konkret M4 und M5.
Wer Asahi Linux auf einem Mac mit M3, M3 Pro oder M3 Max ausprobieren möchte, bekommt damit eine weitgehend funktionsfähige Umgebung, muss derzeit aber noch auf Features wie Ruhezustand, HDMI-Ausgabe und volle GPU-Unterstützung verzichten.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
