Apple arbeitet Medienberichten zufolge an einer ganzen Reihe neuer Geräte, die rund um Kameras, Spezialchips und sogenannte „Visual Intelligence“ aufgebaut sind. Geplant sind unter anderem AirPods mit Kameras im Stiel, smarte Brillen, ein KI-Anhänger sowie mehrere iPhone-Generationen inklusive faltbarer Modelle.
Im Zentrum der Pläne stehen neue AirPods mit Kameras in den Stielen, intern unter dem Codenamen B798 geführt. Laut Bloomberg, das sich auf mit den Plänen vertraute Personen beruft, ist der Marktstart aktuell für Ende 2027 anvisiert, nachdem ursprünglich 2026 im Gespräch war. Das Produkt befindet sich demnach in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase mit Prototypen, die bereits mit nahezu finaler Hard- und Software laufen.
Die Kameras sind nicht als Actioncams gedacht, sondern als Sensoren für Computer Vision. Sie sollen die Umgebung der Nutzer:innen erfassen und diese Informationen an Siri weitergeben. So könnte der Assistent nicht nur auf gesprochene oder getippte Eingaben reagieren, sondern auch auf das, was die Kameras sehen. Apple beschreibt das Konzept als „Visual Intelligence“.
Ein mögliches Szenario: Wer vor einer Arbeitsfläche mit verschiedenen Zutaten steht, könnte Siri fragen, was sich daraus kochen lässt. Anstatt eine Zutatenliste zu tippen, würde die Antwort auf Basis der Kamerabilder generiert. Apple testet außerdem, wie sich damit kontextbezogene Erinnerungen oder präzisere Fußgänger-Navigation umsetzen lassen, indem Aufforderungen an Objekte oder Orte in der realen Welt gekoppelt werden.
Optisch sollen die AirPods mit Kamera den heutigen AirPods Pro ähneln, ergänzt um die Stielkameras und externe Leuchten. Diese LEDs sollen aufleuchten, wenn Daten zur Verarbeitung übertragen werden und damit Umstehende darauf hinweisen, dass gerade Bildinformationen gesendet werden. Funktionen in dieser Richtung hat Apple bereits für das Vision Pro Headset demonstriert, allerdings mit deutlich geringerer Verbreitung als bei AirPods, die das Unternehmen offenbar als besonders wichtiges KI-Wearable einordnet.
Die AirPods mit Kamera sind Teil eines größeren Hardware-Portfolios rund um KI-gestützte Funktionen. Apple entwickelt laut Bericht erstmals eigene smarte Brillen mit dem Codenamen N50. Diese sollen frühestens Ende 2027 erscheinen und über weiterentwickelte Kameras verfügen, die sowohl Fotos und Videos aufnehmen als auch visuelle Daten für Apples Software liefern können.
Parallel dazu hat das Unternehmen einen KI-Anhänger mit integrierter Kamera erprobt. Dieses Gerät kann an der Kleidung befestigt oder als Halskette getragen werden und soll Computer-Vision-Funktionen bereitstellen, ohne dass Nutzer:innen ständig ein iPhone in der Hand halten müssen. Zusammen mit den AirPods ist ein Sensorverbund geplant, der die Umgebung kontinuierlich erfasst und bei Bedarf Informationen an Siri und andere KI-Werkzeuge weitergibt.
Um die geplanten KI-Funktionen zu unterstützen, passt Apple auch seine Chip-Roadmap an. Für dieses Jahr sind das iPhone 18 Pro, 18 Pro Max sowie das erste faltbare iPhone mit einem A20 Pro Prozessor vorgesehen, der intern „Borneo“ heißt. Das reguläre iPhone 18 soll im kommenden Jahr einen A20-Chip mit dem Codenamen „Banda“ erhalten.
Ab 2027 will Apple zentrale Geräte auf einen 2‑Nanometer-Chip der A21-Generation namens „Naxos“ umstellen. Dieser soll sowohl in der zweiten Generation des faltbaren iPhones als auch in den dann anstehenden Jubiläums-iPhones zum 20-jährigen Bestehen des iPhones stecken. Diese Jubiläumsmodelle, intern als V73 und V74 geführt, sind als Nachfolger des iPhone 18 Pro und Pro Max geplant, sollen in ähnlichen Größen erscheinen, aber nahezu randlose Displays und gebogenes Glas an den Kanten bieten. Zeitgleich ist iOS 28 in Arbeit, intern „Bell“ genannt, dessen Veröffentlichung für 2027 vorgesehen ist.
Das erste faltbare iPhone soll dem Bericht zufolge im September vorgestellt werden, gefolgt von einem zweiten Modell etwa ein Jahr später, intern V78 genannt. Der regelmäßige Aktualisierungsrhythmus lässt darauf schließen, dass Apple faltbare Geräte nicht als einmaliges Experiment betrachtet. Darüber hinaus ist ein Nachfolger des Standard-iPhone 18 mit einem A21-Chip „Nimos“ geplant, während die Spitzenmodelle bis 2028 auf einen A22 Pro auf einem 1,4‑Nanometer-Prozess umsteigen sollen. Apple arbeitet dabei überwiegend mit TSMC zusammen, prüft aber auch eine Zusammenarbeit mit Intel für diese KI-orientierten SoCs.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: techspot.com
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