Apple könnte bei der iPhone-Generation 2026 schneller auf eigene Modems umsteigen als bislang angenommen. Qualcomm führt diese Entwicklung vor allem auf Lieferengpässe zurück.
Die Beziehung zwischen Qualcomm und Apple steht seit der Einführung von Apples hauseigenem C‑Series-Modem unter genauer Beobachtung. Ein bestehender Vertrag zwischen beiden Unternehmen läuft noch bis März 2027, dennoch deutet sich ein früherer Rückgang von Qualcomms iPhone-Geschäft an.
Laut einem Bericht von Reuters erklärte Qualcomm-CEO Cristiano Amon, dass die Umsätze mit Apple ab dem vierten Quartal 2026 stärker zurückgehen werden als bisher erwartet. Als Grund nennt Amon Lieferengpässe. Der Anteil der Qualcomm-Komponenten im iPhone 18 soll deutlich unter der bisherigen Prognose von 20 Prozent liegen.
Offiziell macht Qualcomm die eingeschränkte Verfügbarkeit von Komponenten für die beschleunigte Veränderung verantwortlich. Für Apple könnte das allerdings vorteilhaft sein: Wenn das Unternehmen ohnehin schrittweise auf eigene C‑Series-Modems umsteigen will, bieten Engpässe in der Lieferkette eine Möglichkeit, den Einsatz von Qualcomm-Modems schneller zurückzufahren, ohne den bestehenden Vertrag direkt zu brechen.
Qualcomm plant zudem, seine Preise anzuheben. Begründet wird das mit Engpässen in der Lieferkette und steigenden Kosten für Bauteile.
Ob sich die Aussagen von Amon bewahrheiten, wird sich voraussichtlich erst mit der Vorstellung der iPhone‑18‑Reihe im September 2026 zeigen. Die Kommentare des Qualcomm-Chefs legen jedoch nahe, dass Apple seine eigenen C‑Series-Modems in mehr Modellen einsetzen könnte als bisher angenommen.
Bislang nutzt Apple die eigenen Modems nur in ausgewählten Geräten: iPhone Air, iPad Pro, iPad Air, iPhone 16e und iPhone 17e setzen auf die C‑Series. Eine Ausweitung auf weitere Varianten des kommenden iPhone 18 würde Apples Abhängigkeit von Qualcomm-Modems spürbar verringern.
Für Apple wäre ein größerer Anteil eigener Modems in der Produktpalette ein strategischer Erfolg. Qualcomm verliert damit hingegen einen wichtigen Umsatzbringer im Mobilfunkgeschäft.
Qualcomm versucht, den absehbaren Rückgang der Apple-Umsätze durch neue Geschäftsfelder auszugleichen. Amon verweist dabei auf den Einstieg in den Markt für AI-Rechenzentren. Laut Unternehmensprognose sollen die Erlöse aus diesem Bereich bis 2027 auf 5 Milliarden US‑Dollar und bis 2029 auf 15 Milliarden US‑Dollar steigen.
Solche hohen Erwartungen sind inzwischen typisch, wenn Unternehmen ihre Umsatzchancen im Umfeld von KI-Produkten skizzieren. Wie stabil diese Prognosen sind und ob sich die Dynamik des KI-Markts in den kommenden Jahren ändert, bleibt offen – im aktuellen Bericht wird das nicht weiter bewertet.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
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