Apple stellt in New York die Fotoausstellung „What Holds Us“ vor, für die alle Aufnahmen ausschließlich mit dem neuen iPhone 18 Pro entstanden sind. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten der Fotograf:innen Alex Prager, Jack Davison und Jimmy Chin, kuratiert von Kathy Ryan.
Ausstellung mit Fokus auf Verbindung und Gegenwart
„What Holds Us“ widmet sich Momenten von Berührung, Blickkontakt, Fürsorge und geteilten Erfahrungen. Die Ausstellung untersucht Menschen, Orte und Ideen, die verbinden und erden, und thematisiert Präsenz zugleich als Geisteszustand und Lebenshaltung. Kuratorin Kathy Ryan, frühere langjährige Director of Photography des New York Times Magazine, beschreibt das Leitmotiv als Spiegel einer zunehmend fragmentierten Welt. Statt diese Spannung zu verstärken, soll „What Holds Us“ zeigen, welche Möglichkeiten entstehen, wenn drei sehr unterschiedliche Künstler:innen mit einem gemeinsamen Werkzeug arbeiten.
Prager, Davison und Chin wurden wegen ihrer unterschiedlichen Perspektiven und künstlerischen Obsessionen ausgewählt. Sie nutzen laut Apple das volle kreative Spektrum des bislang fortschrittlichsten iPhone-Kamerasystems. Das iPhone 18 Pro bringt erstmals eine variable Blende mit, die für verbesserte Low-Light-Fotografie, detailliertere Aufnahmen und mehr kreative Kontrolle sorgen soll. Ryan betont die Unmittelbarkeit des iPhone als kreatives Werkzeug: Es lege die Fähigkeit zu sehen, zu experimentieren und zu gestalten direkt in die Hände der Nutzer:innen und fordere gängige Vorstellungen davon heraus, was Fotografie sein kann.
„What Holds Us“ eröffnet am Freitag, 18. September, in New York City und ist dort bis zum 20. September zu sehen. Im Anschluss soll die Ausstellung nach London und Shanghai weiterreisen.
Jimmy Chin: Vertrauen in extremer Höhe
Jimmy Chin fotografierte für das Projekt in den Bugaboos in Südost-British-Columbia, Kanada. In dieser extremen Bergwelt setzte der Bergsteiger, Abenteuerfotograf und Oscar-prämierte Filmemacher das iPhone 18 Pro für Nahaufnahmen, Panorama-Ansichten und Actionszenen ein, um das Ausmaß des Gebirges und die Menschen darin festzuhalten. Eine zentrale Figur in seiner Serie ist der bekannte Kletterer Conrad Anker, der unter anderem als winziger Punkt in der Mitte einer großen Panoramaaufnahme zu sehen ist.
Chin hebt Auflösung und Schärfe der Kamera hervor, die es ihm ermöglichten, sowohl wenige Zentimeter Fels oder Eis als auch große Panoramen so zu fotografieren, dass sie in großer Darstellung bestehen. Gleichzeitig habe er mit sehr wenig Ausrüstung gearbeitet – für ihn entscheidend in den Bergen, wo jedes zusätzliche Gramm eine bewusste Entscheidung sei. Ryan verweist auf die schwierigen Bedingungen mit Windgeschwindigkeiten von rund 70 Meilen pro Stunde und betont, wie wichtig die flexible Arbeitsweise mit dem iPhone für Chins Ansatz gewesen sei.
Jack Davison und Alex Prager: Tastsinn und Menschenmenge
Jack Davison konzentriert sich in seiner Serie auf die Beziehung zwischen Ton und Mensch. Der Porträtfotograf und Regisseur, bekannt für sein starkes Spiel mit Schwarzweiß-Kontrasten, inszenierte im Londoner Studio – einem ehemaligen Zuckerlager – Menschen, die mit Ton und Kreide arbeiten. Manche der porträtierten Personen beschmierten sich selbst mit Ton und wurden zu „menschlichen Skulpturen“, andere hinterließen Fingerabdrücke und Spuren ihrer Eingriffe.
Davison beschreibt, dass das iPhone 18 Pro im Studio neue Möglichkeiten für den Kontakt mit seinen Motiven eröffnet habe, weil er das Gerät tiefer halten und den Blickkontakt aufrechterhalten konnte. Die Möglichkeit, zwischen Linsen zu wechseln, mit längeren Belichtungszeiten zu arbeiten und im RAW-Format zu fotografieren, bezeichnet er als zentrales Element seines Arbeitsprozesses in diesem Projekt.
Alex Prager wiederum setzt auf große, farbintensive Szenen mit Menschenmengen. Sie arbeitet mit Vogelperspektiven, um die Illusion einer durchgehenden Masse zu erzeugen, und mit engeren Ausschnitten, um auf die Innenwelt einzelner Personen im Bild zu fokussieren. Prager beschreibt das Kamerasystem des iPhone 18 Pro als näher an einem Videostream und verweist auf den Einfluss dieser Entwicklung auf den Umgang mit Bildern in Fotomediatheken und sozialen Netzwerken. Ryan sieht in Pragers Installation eine Arbeit, in der Betrachter:innen weniger einen einzelnen eingefrorenen Moment wahrnehmen, sondern eine sich entfaltende Szene mit einer nur angedeuteten Erzählung, die knapp außerhalb der Reichweite bleibt.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: apple.com
