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Apple Watch Series 12 und Apple Watch Ultra 4: Tester:innen loben Gesundheitsfunktionen, kritisieren unausgereifte KI

Vor dem Marktstart der Apple Watch Series 12 und der Apple Watch Ultra 4 haben erste Tests ein gemischtes Bild ergeben. Während neue Gesundheitsfunktionen und längere Akkulaufzeiten positiv auffallen, bleiben die stark beworbenen Audio-Intelligence-Features zum Großteil noch ungetestet oder werfen Datenschutzfragen auf.

Apple Watch Series 12: neue Sensoren, bekannter Preis

Die Apple Watch Series 12 erhält in diesem Jahr den S11-Chip, überarbeitete Gesundheitssensoren sowie häufigere Messungen von Herzfrequenz und Herzratenvariabilität (HRV). Zudem kehren Keramik-Modelle in Pearl White und Night Blue zurück, ergänzt um aktualisierte Aluminium- und Titan-Finishes. Zu den neuen Funktionen zählen Readiness, Sound Recognition, Live Rewind und Siri Recap, von denen mehrere auf Audio Intelligence basieren. Die Uhr startet bei 399 US-Dollar und war seit dem 9. September vorbestellbar; Auslieferung und Ladenstart erfolgen am 18. September.

Bei CNET hob Vanessa Hand Orellana vor allem die verbesserten Gesundheitssensoren, die längere Akkulaufzeit und den schnelleren S11-Prozessor hervor. Positiv vermerkte sie auch, dass der Einstiegspreis unverändert bleibt und die Gesundheitsfunktionen ohne zusätzliche Abonnements nutzbar sind. Im Test kam sie auf rund 30 Stunden Laufzeit, womit die Series 12 ihre Apple Watch Series 11 übertraf. Beim Laufen über drei Meilen lagen die Herzfrequenzmessungen nah an einem Polar H10-Brustgurt.

Kritik übte Orellana an Audio Intelligence: Sie sieht Datenschutzprobleme, insbesondere wenn Gesprächspartner:innen nicht wissen, dass die Apple Watch möglicherweise mithört. Zudem registrierte sie ungenaue Sound-Recognition-Warnungen und fehlerhafte Antworten bei der Nutzung von Siri AI.

Engadget-Redakteurin Cherlynn Low fiel vor allem die erweiterten Gestensteuerungen auf. Die Erkennung eines einzelnen Fingertipps funktionierte in ihrem Test zuverlässig und machte die freihändige Bedienung nach eigener Einschätzung deutlich praktischer. Probleme gab es hingegen bei Readiness: Trotz sieben Nächten mit der Uhr stellte die Funktion keinen Wert bereit. Das neue App-Grid erleichterte zwar teils die Nutzung, führte aber gelegentlich zu Umwegen, wenn es die gewünschte App nicht korrekt vorhersagte. Die neuen Gesundheitssensoren lagen bei der Herzfrequenz innerhalb von zwei Schlägen pro Minute eines Fitbit Air, und eine 12-minütige Schnellladung erhöhte den Akkustand von 51 auf 79 Prozent.

Auch Victoria Song von The Verge bescheinigte den überarbeiteten Sensoren Messwerte nahe einem Polar H10-Brustgurt und lobte schnelleres Laden sowie verbesserte Einhand-Gestensteuerung. Gleichzeitig fehlten ihr während des Testzeitraums mehrere wichtige Gesundheits- und Audio-Intelligence-Funktionen, die noch nicht verfügbar waren. Sie weist zudem darauf hin, dass trotz von Apple implementierter Schutzmechanismen grundsätzliche Datenschutzbedenken bei Funktionen mit Umgebungsaufzeichnung bestehen bleiben könnten. Readiness unterscheide sich von Konkurrenten, indem sich der Wert im Tagesverlauf je nach Aktivität und Erholung anpasse; nach den erforderlichen sieben Nächten Schlaftracking erhielt sie einen Wert von sieben.

Apple Watch Ultra 4: mehr Ausdauer, ähnliche Optik

Die Apple Watch Ultra 4 kombiniert den neuen S11-Chip mit verbesserten Gesundheitssensoren und einer angegebenen Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden. Das bekannte Titangehäuse bleibt weitgehend unverändert, erhält aber eine häufigere Herzfrequenzmessung und aktualisiertes Schritttracking. Softwareseitig kommen Readiness, erweiterte Gesundheitsmetriken sowie Audio-Intelligence-Funktionen wie Live Rewind und Siri Recap hinzu. Die Uhr arbeitet außerdem mit der überarbeiteten Health-App in iOS 27 zusammen. Der Einstiegspreis liegt bei 799 US-Dollar, erhältlich ist sie in schwarzem und naturfarbenem Titan; Vorbestellungen sind seit dem 9. September möglich, Auslieferung und Ladenstart erfolgen am 18. September.

TechRadar-Autor Jacob Krol hebt beim vierten Ultra-Modell vor allem den größeren Akku, schnelleres Laden und das ausgeweitete Gesundheitstracking hervor. Die häufigeren Herzfrequenz- und HRV-Messungen sieht er insbesondere beim Training als sinnvoll. Optisch erkennt er kaum Unterschiede zum Vorgänger: Farben und grundlegendes Design bleiben gleich. Zu Readiness und den kommenden KI-Funktionen will er erst später ein Urteil fällen, da hierfür längere Tests nötig seien. Apple verspricht laut seinem Bericht bis zu 50 Stunden normale Nutzung, ermöglicht durch einen um fünf Prozent größeren Akku, während der Startpreis unverändert bleibt.

Stan Schroeder von Mashable kam im Test auf etwa drei Tage Laufzeit zwischen zwei Ladungen und lobte die häufigere Herzfrequenzüberwachung sowie detaillierte Gesundheitsdaten. Er bemängelte den Mangel an neuen Watchfaces und empfand die häufig aufblitzenden Herzfrequenzsensoren als störend. Auch er äußert Datenschutzbedenken zu künftigen Audio-Intelligence-Funktionen, die Gespräche in der Umgebung erfassen könnten. Beim Schrittzählen registrierte die Apple Watch Ultra 4 etwas weniger Schritte als seine Apple Watch Series 11. Die Music-Recognition-Funktion erkannte dagegen alle getesteten Songs, inklusive weniger bekannter YouTube-Remixes.

Jane McGuire von Tom’s Guide stellte den überarbeiteten Herzfrequenzsensor bei einem 22-Meilen-Lauf auf die Probe. Dessen Messwerte lagen ihrer Einschätzung nach nah an einem Brustgurt, und die verbesserte Akkuleistung reichte ihr für zwei Tage Nutzung mit einer vollen Ladung. Wie andere Tester:innen bestätigt sie, dass Display, Abmessungen und generelles Design der Apple Watch Ultra 4 weitgehend dem Vorgänger entsprechen. Sie wünscht sich zudem eine kleinere Variante für schmalere Handgelenke und eine integrierte LED-Taschenlampe. Readiness half ihr, Erholung besser einzuordnen, wobei Reisen den Aufbau der erforderlichen siebentägigen Basis zunächst erschwerte. Bei Siri Recap stellt sie die Frage, wie praktikabel Hintergrundaufnahmen im Alltag sind und welche Auswirkungen das auf die Privatsphäre hat.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: appleinsider.com

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Apfeltalk Redaktion

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