Apples Headset Vision Pro trug intern lange den Namen „Reality Pro“, bevor sich das Unternehmen für die endgültige Bezeichnung entschied. Das berichtet der bekannte Prototypen-Sammler und Leaker „Kosutami“ und verweist auf entsprechende Spuren in interner Software.
Kosutami schreibt in einem Beitrag auf X, dass „Apple Vision Pro ursprünglich Reality Pro genannt wurde“ – zumindest in frühen Entwicklungsphasen. Als Beleg nennt er eine interne Zeichenkette mit der Bezeichnung „realityprorealityosdev“, die auf frühere Namenspläne hindeuten soll.
Der Name Reality Pro war bereits früher Thema in Medienberichten. Im September 2022 meldete Bloomberg-Journalist Mark Gurman, dass Apples erstes Headset voraussichtlich als „Apple Reality Pro“ auf den Markt kommen werde. Bereits im August 2022 waren Markenanmeldungen für „Reality One“, „Reality Pro“ und „Reality Processor“ in den USA und weiteren Ländern aufgetaucht. Diese wurden über eine Briefkastenfirma namens Immersive Health Solutions LLC eingereicht – eine Vorgehensweise, die Apple in der Vergangenheit mehrfach genutzt hat, um Produktnamen vorab zu schützen, ohne direkt in Erscheinung zu treten.
Diese Markenanmeldungen folgten auf einen früheren Antrag für „realityOS“ aus dem Dezember 2021, eingereicht von einer weiteren mutmaßlichen Briefkastenfirma namens Realityo Systems LLC. Zu diesem Zeitpunkt hatten Entwickler:innen bereits Hinweise auf realityOS in Apples eigener Software und in den Upload-Logs des App Store entdeckt. Mitte 2023 tauchten zusätzliche Markenaktivitäten zu Begriffen wie „xrOS“, „xrProOS“, „realityproOS“ und „realOS“ auf.
Trotz dieser breiten Reality-Branding-Spur stellte Apple das Headset auf der WWDC 2023 schließlich als Vision Pro vor. Gleichzeitig erhielt das Betriebssystem den Namen visionOS. Damit schien Apple die Reality-Markenführung sowohl für die Hardware als auch für die Software aufzugeben.
Der Wechsel muss vergleichsweise spät in der Entwicklung erfolgt sein. Darauf deuten Überbleibsel wie die von Kosutami genannte interne Zeichenkette hin, die in internen Builds und Softwareständen offenbar weiterhin vorhanden war.
Berichten zufolge hält Apple die Markenrechte an „Reality Pro“ und „Reality One“ jedoch weiterhin. Das könnte insbesondere in China relevant sein, wo Huawei bis 2031 über eine zehnjährige Lizenz an der Marke Vision Pro verfügt. Gurman hatte bereits angedeutet, dass Apple in Märkten, in denen „Vision Pro“ nicht als Marke zur Verfügung steht, auf die Reality-Pro-Bezeichnung ausweichen könnte.
Vision Pro kam im Februar 2024 in den USA zum Preis von 3.499 US-Dollar auf den Markt. In der jüngeren Vergangenheit gab es allerdings mehrere Hinweise auf eine Neuausrichtung von Apples Plänen im Bereich räumlicher Computertechnik.
So hat Apple laut aktuellem Bericht in dieser Woche rund 100 Mitglieder der Vision Products Group entlassen und die Vision-Pro-Teams für Gaming und immersive Videos weitgehend geschlossen. Diese Schritte folgen auf Berichte, wonach Apple die Produktlinie faktisch auf Eis gelegt habe. Demnach seien sowohl ein überarbeitetes Vision Pro 2 als auch ein günstigeres Modell mit dem Namen „Vision Air“ gestrichen worden, während der Fokus des Unternehmens stärker auf Smart Glasses rückt.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macrumors.com
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