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Apple verschlingt 2026 bis zu 2,4 Exabyte LPDDR5-Speicher

Apple zahlt mehr für Samsung-SpeicheriPhone 18 Pro RAM

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Apple dominiert den Markt für LPDDR5-Arbeitsspeicher und treibt den Bedarf in bislang ungeahnte Größenordnungen. Gleichzeitig steigen die DRAM-Preise deutlich an.

Apple kauft massenhaft mobilen DRAM ein

Apple setzt beim Arbeitsspeicher inzwischen Maßstäbe und sichert sich große Teile des verfügbaren LPDDR5-Angebots. Die Module sind so teuer geworden, dass sie ihrem Gewicht in Gold nahekommen. Beobachter:innen weisen seit Längerem darauf hin, dass Apple Speicher nicht nur für den eigenen Produktfahrplan hortet, sondern damit auch Wettbewerber ausbremst.

Bereits Anfang April tauchten Berichte aus der Lieferkette auf, wonach Apple praktisch „den gesamten verfügbaren mobilen DRAM am Markt“ aufkaufe, um Konkurrent:innen vom Zugriff auf genügend Speicherchips abzuschneiden. Das betrifft insbesondere andere Smartphone-Hersteller:innen, die auf dieselben Ressourcen angewiesen sind.

Das Analysehaus Daishin Securities stützte diese Hinweise teilweise. Dort geht man davon aus, dass Apple aktiv Speicher hortet, um zu verhindern, dass andere Hersteller:innen ihre geplanten Auslieferungsmengen erreichen. Parallel habe Apple sein eigenes Ziel für iPhone-Auslieferungen auf 240 Millionen Geräte im Jahr erhöht, was dennoch als eher konservativer Wert eingeschätzt wird.

Das aggressive Vorgehen hat bei chinesischen Smartphone-Anbieter:innen für Verunsicherung gesorgt. Sie reagieren ihrerseits mit dem Aufbau von Lagerbeständen und verstärken damit den bestehenden Engpass am DRAM-Markt. Die tatsächliche Größenordnung von Apples Einfluss auf den Speichermarkt blieb bisher jedoch schwer zu greifen.

iPhone-17-Modelle treiben den Speicherbedarf nach oben

Mit der iPhone-17-Generation steigt der durchschnittliche Speicherbedarf pro Gerät deutlich. Das Basismodell des iPhone 17 ist mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet, während die iPhone 17 Pro-Modelle jeweils 12 Gigabyte LPDDR5-Speicher nutzen.

Im ersten Quartal 2026 entfielen laut Verkaufszahlen in den USA 25 Prozent der iPhone-Verkäufe auf das iPhone 17 Pro. Das iPhone 17 Pro Max kam im selben Zeitraum auf 27 Prozent des Gesamtmixes. Geht man davon aus, dass dieser Anteil von zusammen 52 Prozent Pro-Modelle für den Rest des Jahres konstant bleibt und ältere Modelle die Rechnung nicht wesentlich verändern, ergibt sich daraus ein durchschnittlicher Arbeitsspeicher von etwa 10 Gigabyte pro iPhone.

Auf Basis dieses Durchschnittswerts und des Produktionsziels von 240 Millionen iPhones im Jahr 2026 verbraucht Apple rund 2,4 Exabyte LPDDR5-Speicher. Das entspricht 2,4 Millionen Terabyte DRAM – eine Menge, die die Dimensionen des aktuellen Speichermarkts deutlich macht.

Marktmacht und steigende DRAM-Kosten

Mit dieser Nachfrage und der finanziellen Stärke im Rücken prägt Apple den Markt für mobilen DRAM massiv. Angesichts der geplanten iPhone-Stückzahlen ist es naheliegend, dass der Konzern versucht, die Bedingungen am Speichermarkt zugunsten der eigenen Produkte zu beeinflussen.

Für andere Hersteller bedeutet das eine angespannte Situation bei der Beschaffung von LPDDR5-Modulen, zumal die Preise bereits deutlich angezogen haben. Die Kombination aus hohem Bedarf, gezieltem Aufkauf und zusätzlicher Vorratshaltung bei Wettbewerbern verschärft den Mangel weiter und lässt die Kosten für DRAM in die Höhe schnellen.

Wie sich diese Entwicklung langfristig auf Angebot, Preise und Produktpläne der gesamten Branche auswirkt, hängt maßgeblich davon ab, ob sich die aktuelle Nachfragewelle normalisiert oder Apple sein hohes Produktionsniveau beibehält.

Via: https://wccftech.com
Titelbild KI (Zur Illustration)

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Tags: Daishin Securities, Apple, Speicher, DRAM, Smartphone-Markt, iPhone 17, LPDDR5, Exabyte

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