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Apple TV+ sichert sich erstmals bestehende Erfolgsserie

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Apple TV+ hat sich die weltweiten Rechte an der britischen Serie „Small Prophets“ gesichert und damit erstmals eine bereits etablierte englischsprachige Erfolgsserie eingekauft, statt sie von Beginn an selbst zu entwickeln. Der Schritt markiert eine Abweichung von der bisherigen Strategie des Streamingdienstes.

Abkehr von der bisherigen Apple-TV+-Strategie

Apple TV+ hat seine Serien bislang in der Regel selbst entwickelt oder zumindest von Anfang an in Auftrag gegeben und ihnen dann die exklusive Premiere auf dem eigenen Dienst eingeräumt. Ein Beispiel dafür ist die BBC-Serie „Trying“, die zunächst von Apple TV+ produziert und erst nach Abschluss der eigenen Laufzeit an die BBC lizenziert wurde.

In der Vergangenheit hat Apple TV+ zwar auch einzelne internationale Produktionen eingekauft, etwa die französisch-japanische Dramaserie „Drops of God“. „Small Prophets“ unterscheidet sich davon jedoch deutlich: Es handelt sich um eine englischsprachige Serie, die bereits im linearen Fernsehen erfolgreich war, bevor Apple TV+ die Rechte übernommen hat.

Wie das Branchenmagazin Deadline berichtet, folgt der Deal auf eine Ausstrahlung von „Small Prophets“ auf BBC Two. Dort erzielte die Serie die stärksten 28-Tage-Startzahlen einer Comedy auf dem Sender seit 2022. Zusätzlich erreichte sie eine Bewertungsquote von 100 Prozent auf Rotten Tomatoes und wurde beim diesjährigen Series Mania Festival mit dem International Panorama Award ausgezeichnet.

Starttermin und Besonderheiten in Großbritannien

„Small Prophets“ wird ab dem 7. Oktober weltweit auf Apple TV+ verfügbar sein. Eine Ausnahme bildet das Vereinigte Königreich: Dort lief die Serie bereits früher in diesem Jahr auf BBC iPlayer und BBC Two. Zuschauer:innen im Vereinigten Königreich können „Small Prophets“ zunächst weiterhin über iPlayer sehen, bevor die Serie zu einem späteren Zeitpunkt zu Apple TV+ wechselt.

Mit dem weltweiten Streaming-Start der Serie erweitert Apple TV+ sein Angebot um eine bereits erprobte Comedy-Produktion, die außerhalb des eigenen Ökosystems entstanden ist. Damit unterscheidet sich dieser Zukauf von früheren englischsprachigen Formaten auf dem Dienst, die üblicherweise direkt für Apple TV+ entwickelt wurden.

Inhalt, Besetzung und Stil von „Small Prophets“

„Small Prophets“ wurde von Mackenzie Crook geschrieben, erschaffen und inszeniert. Crook ist vor allem für seine Rollen in „The Office“ und „The Detectorists“ bekannt. Im Mittelpunkt der Serie steht Quigley als der exzentrische Michael Sleep, ein scheinbar gewöhnlicher Mann, dessen Partnerin Clea vor sieben Jahren verschwunden ist. Seitdem arbeitet er in einem Baumarkt, besucht regelmäßig seinen betagten Vater Brian und hofft darauf, dass Clea zurückkehrt.

Die Handlung nimmt Fahrt auf, als Brian ein altes Rezept für einen Zaubertrank mit Michael teilt. Der zunächst skeptische Michael soll damit Homunkuli erschaffen – magische Geister, die die Zukunft vorhersagen können –, um herauszufinden, ob er Clea jemals wiedersehen wird. Unterstützung erhält er von seiner jungen Kollegin Kacey aus dem Baumarkt. Zwischen beiden entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft, genährt durch ihre gemeinsame Abneigung gegen Marktleiter Gordon. Gleichzeitig beobachten Michaels neugierige Nachbar:innen mit wachsendem Misstrauen, was in seinem Gartenschuppen vor sich geht.

Die Serie spielt in und um die Vororte von Manchester und greift stilistische Elemente auf, die mit Crooks bisheriger Arbeit verbunden werden. Animierte Sequenzen visualisieren die magischen Aspekte der Geschichte und ergänzen die real gedrehte Handlung. Deadline zieht in seinem Bericht einen Vergleich zu „Ted Lasso“, das kürzlich in seine vierte Staffel gestartet ist und als bislang größtes Apple-TV-Plus-Seriendebüt gilt. „Small Prophets“ folge demnach einer eher sanften, fortlaufenden Erzählweise statt einer klassischen Sitcom-Struktur.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: macrumors.com

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