Für die Musik zu „Prehistoric Planet“ auf Apple TV+ kamen speziell angefertigte Instrumente zum Einsatz, die unter anderem aus echten Fossilien und Repliken von Schädeln bestehen. So sollen Dinosaurier und andere ausgestorbene Tiere auch klanglich möglichst authentisch wirken.
Apple TV+ setzt bei „Prehistoric Planet“ auf eine Mischung aus klassischer Naturfilmproduktion und digitaler Technik, um die Tierwelt der Urzeit auf den Bildschirm zu bringen. Ein zentrales Element ist dabei die Filmmusik: Wie Variety berichtet, hat das Kompositionsteam Instrumente aus Fossilien, Knochen und Nachbildungen von Dinosaurierschädeln gebaut und diese mit orchestralen Arrangements kombiniert.
Die Naturdoku-Reihe konzentriert sich auf prähistorische Tierwelt und ist seit 2022 auf dem Streamingdienst verfügbar. Die jüngste Staffel mit dem Titel „Prehistoric Planet: Ice Age“ erschien im November 2025. Für die Musik zeichnet ein Team um den bekannten Komponisten Hans Zimmer verantwortlich, der gemeinsam mit Anze Rozman und Kara Talve am Soundtrack arbeitet.
Die so entstandenen Instrumente sollen die Laute von Dinosauriern und anderen urzeitlichen Lebewesen nachahmen. Durch die Verbindung von Orchestersound und ungewöhnlichen Klangquellen entsteht eine Tonspur, die eng an die dargestellte Welt angepasst ist.
Für „Prehistoric Planet: Ice Age“ verfolgte das Team ein klares musikalisches Konzept: Die Ankunft des Menschen sollte sich vertraut anfühlen, zugleich aber einen leicht verfremdeten Klang erhalten. Rozman beschreibt die Musik der Staffel als „leicht daneben, aber viel emotionaler“ als den Score der zweiten Staffel von „Prehistoric Planet“.
Um die Größe und Wucht großer Tiere wie des Wollhaarmammuts hörbar zu machen, nutzten die Komponist:innen ein massives Streicherensemble: Laut Rozman kam „eine Wand aus Celli in einem Halbkreis und Kontrabässen“ zum Einsatz. Zusätzlich wurde ein Octobass aufgenommen, ein besonders großes Kontrabass-Instrument. Dieses Instrument sorgte für das „grollende, tiefe Gefühl für die Mammuts“, so Rozman.
Für die Darstellung des Terrorvogels, eines phorusrhaciden Raubvogels, entwickelte das Team ein Instrument mit dem Namen „Triceratone“. Es nutzt eine Nachbildung des Kehlkopfs eines ausgestorbenen Terrorvogels, um die benötigten kehlig-rauen Klänge zu erzeugen.
Auch eine Replika der Divje-Babe-Flöte spielt im Soundtrack eine Rolle. Dieses Instrument gilt als möglicherweise paläolithische Flöte aus einem Bären-Oberschenkelknochen, deren Original 1995 in Slowenien gefunden wurde. Rozman berichtet, das Team sei „in die Höhlen der Postojna-Grotte gegangen und hat dort aufgenommen“. Die Replik erzeuge „einen sehr unheimlichen Klang, der den Zuhörer sofort in die Vergangenheit versetzt“, erklärt er.
„Prehistoric Planet“ kommt beim Publikum und bei Kritiker:innen gut an: Die Serie erreicht auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes einen Wert von 91 %. Darüber hinaus wurde sie unter anderem bei den Annie Awards, den Cinema Eye Honors Awards, den Hollywood Music in Media Awards, den Television Critics Association Awards und den Visual Effects Society Awards ausgezeichnet.
Die dritte Staffel ist seit November 2025 auf dem Apple-TV-Streamingdienst verfügbar und ergänzt die bereits erschienenen zwei Staffeln. Eine vierte Staffel wurde bisher noch nicht angekündigt. Zusätzlich gibt es Kurzfilme zu „Prehistoric Planet“ für das Headset Apple Vision Pro.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
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