Apple TV kommt seit der Umbenennung ohne „Plus“ im Namen aus, die Qualität des Programms hat darunter aber nicht gelitten. Im Gegenteil: Das Angebot wächst kontinuierlich und wird immer vielfältiger.
Wer bei Apple TV nur an Titel wie „Severance“, „Ted Lasso“ oder „The Morning Show“ denkt, übersieht viele sehenswerte Serien. Der Dienst setzt stark auf Eigenentdeckung und Mundpropaganda, statt auf große Werbekampagnen. Dadurch wirkt Apple TV fast wie ein Geheimtipp-Club, in dem Ihr Euch selbst durch eine Reihe rätselhafter Titel klicken müsst.
Um Euch die Suche zu erleichtern, findet Ihr hier eine Auswahl der besten Serien bei Apple TV. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert, zusätzlich gibt es eine eigene Zusammenstellung der besten Science-Fiction-Serien auf Apple TV.
Verborgene Highlights und düstere Stoffe
„Maximum Pleasure Guaranteed“ ist eine Comedy-Thriller-Serie über eine Frau, die online Kontakt zu einem Cam-Boy aufnimmt und in eine verwickelte Erpressung gerät. Mit Jake Johnson und Murray Bartlett ist die Serie durchgehend prominent besetzt und bestens zum Durchbingen geeignet.
„Only Margo“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Rufi Thorpe und begleitet eine junge Mutter, die als Cam-Girl im Netz beginnt, um Rechnungen bezahlen zu können. Elle Fanning spielt an der Seite von Nick Offerman und Michelle Pfeiffer.
„Pluribus“, das neue Serienprojekt von Vince Gilligan, fragt, was passiert, wenn eine Pandemie die Welt erfasst – und alle plötzlich glücklich sind. Im Mittelpunkt steht Carol (Rhea Seehorn), die in dieser verstörend fröhlichen Realität ihren Weg finden und vielleicht sogar die Welt retten soll.
Die Militärserie „Masters of the Air“ erzählt, angelehnt an das Buch von Donald L. Miller, die Geschichte der 100. Bombengruppe („Bloody Hundredth“) im Zweiten Weltkrieg. Austin Butler, Callum Turner, Anthony Boyle und Barry Keoghan spielen unter der Produktion von Steven Spielberg und Tom Hanks.
In „Down Cemetery Road“ verschwinden nach einem Hausbrand ein Kind und die Antworten. Eine besorgte Nachbarin (Ruth Wilson) tut sich mit der privaten Ermittlerin Zoë (Emma Thompson) zusammen und stößt auf eine Verschwörung, die sie in immer dunklere Abgründe führt.
„Palm Royale“ ist eine satirische Serie über Maxine (Kristen Wiig), die um jeden Preis in den elitären Palm-Royale-Beachclub aufsteigen will. Die Serie setzt sich mit Klassismus, Ehrgeiz, Privilegien und Gier auseinander und versammelt unter anderem Ricky Martin, Laura Dern, Allison Janney, Carol Burnett und John Stamos.
„Hijack“ erzählt einen Terror-Plot in Echtzeit: Verhandlungsprofi Sam Nelson (Idris Elba) versucht an Bord einer gekaperten Maschine, sein Können gegen die Entführer auszuspielen.
„Mr. Scorsese“ widmet sich in fünf Dokumentarfolgen dem Leben und Werk von Regisseur Martin Scorsese. Neben persönlichen Erzählungen und unveröffentlichtem Material kommen unter anderem Robert De Niro, Daniel Day-Lewis, Leonardo DiCaprio, Mick Jagger, Steven Spielberg, Jodie Foster und Sharon Stone zu Wort.
„Das Studio“ ist eine von Seth Rogen mitentwickelte und gespielte Comedy über ein Filmstudio, das in Hollywood relevant bleiben will. Neben einem Ensemble um Ike Barinholtz, Kathryn Hahn, Catherine O’Hara, Chase Sui Wonders und Bryan Cranston sorgen zahlreiche prominente Gastauftritte, etwa von Martin Scorsese, Ron Howard und Anthony Mackie, für Überraschungen.
In „Reich“ erfährt Molly Wells (Maya Rudolph) nach der Scheidung von ihrem Tech-Milliardärs-Ehemann (Adam Scott), dass sie um 87 Milliarden US‑Dollar (rund 80 Milliarden Euro) reicher ist. Statt Luxusleben übernimmt sie eine Stiftung, um das Geld zu verschenken; mit dabei sind Michaela Jaé Rodriguez, Nat Faxon, Ron Funches und Joel Kim Booster.
„Urlaub wider Willen“ zeigt den Schauspieler als jemanden, der Reisen eigentlich nicht mag, sich aber dennoch auf die Welt einlässt. Heraus kommt eine informative, warmherzige und unterhaltsame Reiseserie.
„Nach dem Attentat“ baut den Anschlag auf Abraham Lincoln zu einem Verschwörungsthriller aus. Die Serie, basierend auf „Manhunt: The 12-Day Chase for Lincoln’s Killer“, begleitet die Jagd auf John Wilkes Booth mit einem Ensemble um Anthony Boyle, Tobias Menzies, Hamish Linklater, Betty Gabriel, Matt Walsh und Patton Oswalt.
„Trying“ folgt Nikki (Esther Smith) und Jason (Rafe Spall), die kein eigenes Kind bekommen können und daher adoptieren wollen. Bürokratie, chaotischer Alltag und verschrobene Familien machen aus der Serie eine Mischung aus Romanze, Komödie und Drama.
„Chief Of War“ ist ein von Jason Momoa geschriebenes, produziertes und gespieltes Historienepos über die Vereinigung der hawaiianischen Inseln gegen die drohende Kolonisierung Ende des 18. Jahrhunderts. Die Serie setzt auf einen überwiegend polynesischen Cast und eine indigene Perspektive.
Humorvolle Formate und Charakterserien
„Acapulco“ erzählt aus der Rückschau von Máximo (Eugenio Derbez), der in den 1980ern in einem Hotel in Acapulco arbeitet. Die Serie setzt auf Nostalgie, Leichtigkeit und geringe emotionale Fallhöhe.
„Slow Horses“ ist Gary Oldmans erste TV-Hauptrolle und basiert auf Mick Herrons „Slough House“-Romanen. Oldman spielt den heruntergekommenen Spionagechef Jackson Lamb, der mit einem Team von Abgeschobenen doch immer wieder in gewichtige Fälle gerät.
In „Smoke“ jagt Brandermittler Dave (Taron Egerton) gemeinsam mit Polizistin Michelle (Jurnee Smollett) ein Duo von Brandstiftern. Die von wahren Ereignissen inspirierte, düstere Serie setzt auf ein starkes Ensemble um Greg Kinnear, Anna Chlumsky, John Leguizamo, Rafe Spall und Ntare Guma Mbaho Mwine.
Die Golfkomödie „Stick“ zeigt Owen Wilson als verbitterten Ex-Profi Pryce Cahill, der mit dem 17-jährigen Talent Santi (Peter Dager) eine zweite Chance im Sport erhält. Wer nach „Ted Lasso“ eine weitere Wohlfühl-Sportserie sucht, wird hier fündig.
„Dope Chief“ nach dem Roman von Dennis Tafoya folgt den Freunden Ray und Manny, die sich als Drogenfahnder ausgeben, um Dealer auszurauben. Ihr kleiner Coup legt eine riesige Operation frei; Brian Tyree Henry und Wagner Moura führen den Cast an.
In „Your Friends & Neighbors“ spielt Jon Hamm den in Ungnade gefallenen Hedgefonds-Manager Andrew „Coop“ Cooper, der beginnt, Häuser einzubrechen – und zwar bei seinen reichen Nachbar:innen. Dabei stößt er auf dunkle Geheimnisse der feinen Gesellschaft.
„In With The Devil“ basiert auf der wahren Geschichte von Jimmy Keene (Taron Egerton), der sich in ein Hochsicherheitsgefängnis für psychisch schwerkranke Straftäter einschleusen lässt, um einen mutmaßlichen Serienmörder zum Geständnis zu bewegen. Paul Walter Hauser verkörpert Larry Hall.
„Pachinko“ nach Min Jin Lees Roman verfolgt mehrere Generationen einer koreanischen Familie vom frühen 20. Jahrhundert bis in die 1980er-Jahre. Im Zentrum stehen komplexe Konflikte, starke Darstellungen von Lee Min-ho, Jin Ha, Minha Kim und anderen sowie eine aufwendige Bildsprache.
„Der Therapeut von Nebenan“ zeigt Jason Segel, Harrison Ford und Jessica Williams in einer Tragikomödie über einen Therapeuten, der nach einem Verlust sein Leben neu ordnen muss. Während er berufliche Regeln bricht, versucht er zugleich, sich selbst und seine Familie zu heilen.
„Bad Monkey“ verlegt eine Mordgeschichte nach Florida und folgt Andrew Yancy (Vince Vaughn), einem Ex-Ermittler und nun Restaurantinspektor, der nach dem Fang eines abgetrennten Arms in einen Fall gezogen wird. Serienmacher Bill Lawrence orientiert sich an Carl Hiaasens Romanvorlage.
„Aus Mangel An Beweisen“, nach Scott Turows Roman, stammt von Produzent David E. Kelley und zeigt Jake Gyllenhaal als Anwalt Rusty Sabich. Anders als der Film von 1987 geht die Serie deutlich tiefer in den Skandal und seine moralisch fragwürdigen Figuren.
„Eine Frage der Chemie“ adaptiert Bonnie Garmus’ Bestseller über Chemikerin Elizabeth Zott (Brie Larson), die in den 1950ern widerwillig eine Kochsendung moderiert. Trotz massivem Sexismus bringt sie ihre naturwissenschaftliche Sichtweise ins Fernsehen ein.
„Platonisch“ vereint Seth Rogen und Rose Byrne als langjährige Freund:innen, die in ihren Vierzigern wieder Kontakt aufnehmen und feststellen, dass sie ähnliche Midlife-Probleme teilen – ohne romantische Ebene. Die Serie untersucht eine rein platonische Freundschaft zwischen Mann und Frau.
„Bad Sisters“ nach der belgischen Serie „Clan“ erzählt von einer Schwestern-Gruppe, die mit den Folgen des Mordes an JP, dem verhassten Ehemann einer der Frauen, leben muss. Erzählerisch springt die Serie zwischen Gegenwart und Vergangenheit und legt Stück für Stück die Hintergründe und die dysfunktionalen Familienverhältnisse offen; vor der Kamera stehen Sharon Horgan, Anne-Marie Duff, Eva Birthistle, Sarah Greene und Eve Hewson.
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