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Apple steigert Recycling-Anteil in Hardware und Verpackung deutlich

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Apple meldet neue Fortschritte beim Umweltschutz und erreicht 2025 einen Rekordanteil an recycelten Materialien in seinen Produkten. Gleichzeitig reduziert der Konzern Emissionen, Plastik, Wasserverbrauch und Abfall.

Mehr Recycling in Produkten und Verpackungen

Nach Angaben des aktuellen Umweltfortschrittsberichts bestand 2025 über alle ausgelieferten Apple-Produkte hinweg im Schnitt 30 Prozent des eingesetzten Materials aus Recyclingquellen. Dieser Wert bezieht sich auf die Materialzusammensetzung der Geräte und die verkauften Stückzahlen. Ausgenommen sind Ersatz- und Reparaturteile sowie zuvor eingekaufte Überbestände, die weniger als 0,1 Prozent der gesamten Materialnutzung ausmachen.

Apple setzt inzwischen in allen selbst entwickelten Batterien vollständig auf recyceltes Kobalt. Alle Magnete in Apple-Produkten werden mit zu 100 Prozent recycelten Seltenerd-Elementen gefertigt. Zudem kommen in allen von Apple entwickelten Leiterplatten zu 100 Prozent recycelte Goldbeschichtungen und Zinnlote zum Einsatz. Unabhängig davon, ob Materialien recycelt oder primär gewonnen sind, betont Apple hohe Standards beim verantwortungsvollen Bezug und bei Menschenrechten entlang der gesamten Lieferkette.

Auch bei der Verpackung meldet Apple das Erreichen eines zentralen Ziels: Seit 2025 sind alle neu produzierten Produktverpackungen vollständig faserbasiert. Plastik wurde aus den Verpackungen entfernt, ausgenommen sind Tinten, Beschichtungen und Klebstoffe. Bestehende Lagerbestände mit Kunststoffanteil werden aus Gründen der Abfallvermeidung weiter abverkauft und machten im Geschäftsjahr 2025 weniger als 0,4 Prozent des Verpackungs-Fußabdrucks aus.

In den vergangenen zehn Jahren haben Apple-Ingenieur:innen Kunststoffkomponenten wie Displayschutzfolien und Trays durch Varianten aus recyceltem oder verantwortungsvoll bezogenem Papier ersetzt. Große Kartons, etwa für das Studio Display XDR, sind so konstruiert, dass sie sich für den Hausmüll in kleinere Teile zerlegen lassen. Zwischen 2021 und 2025 sparte Apple so über 15.000 Tonnen Plastik ein, berechnet auf Basis der jährlichen Verkaufszahlen und des geschätzten Kunststoffeinsatzes pro Produktlinie; das entspricht etwa 500 Millionen Plastikflaschen zu je 30 Gramm.

Neue Recyclingtechnik, erneuerbare Energie und Wasserschutz

Parallel zum höheren Rezyklatanteil arbeitet Apple an effizienteren Recyclingverfahren für Altgeräte. Im Advanced Recovery Center in Kalifornien wurde mit „Cora“ eine neue Elektronik-Recyclinglinie in Betrieb genommen, die in den USA entwickelt und gebaut wurde. Cora nutzt präzises Schreddern und Sensortechnik, um deutlich mehr Material zurückzugewinnen als branchenüblich.

Zusätzlich hat Apple das Erkennungssystem A.R.I.S. entwickelt, das auf maschinellem Lernen basiert. Es läuft auf dem Mac mini und soll Recycler:innen helfen, Elektroschrott besser zu klassifizieren und zu sortieren. Mit Partnerbetrieben testet Apple darauf aufbauende, in der Industrie einsetzbare Recyclingwerkzeuge.

Beim Thema Energie setzen direkte Apple-Zulieferer:innen im Rahmen des Programms für saubere Energie mehr als 20 Gigawatt erneuerbare Leistung ein und erzeugten 2025 über 38 Millionen Megawattstunden Strom. Laut Apple entspricht dies dem Jahresverbrauch von mehr als 3,4 Millionen US-Haushalten. Der Konzern selbst beschafft zusätzlich 1,8 Gigawatt erneuerbare Energie, um Büros, Stores und Rechenzentren vollständig mit Ökostrom zu versorgen. Im Rahmen der Strategie „Apple 2030“ sollen außerdem weltweit neue Projekte für saubere Energie entstehen, um den Stromverbrauch beim Laden und Nutzen von Apple-Geräten mit 100 Prozent erneuerbarer Energie zu decken.

Beim Wasserschutz berichten Apple und seine Zulieferer:innen für das vergangene Jahr Einsparungen von 17 Milliarden Gallonen Frischwasser, genug für mehr als 25.000 Schwimmbecken in Olympia-Größe. Apple arbeitet daran, bis 2030 das gesamte Frischwasser, das für eigene Standorte weltweit entnommen wird, über langfristige Projekte auf Einzugsgebietsebene wieder aufzufüllen. 2025 wurde bereits mehr als die Hälfte der für Büros, Rechenzentren und Stores entnommenen Wassermenge durch vertraglich gesicherte Maßnahmen kompensiert. Alle acht Apple-eigenen Rechenzentren tragen inzwischen die Zertifizierung der Allianz für Wasserbewirtschaftung.

MacBook Neo, Null-Abfall-Programme und Earth-Day-Aktion

Mit dem Anfang des Jahres vorgestellten MacBook Neo führt Apple nach eigenen Angaben sein bislang CO₂-ärmstes MacBook ein. Das Gerät besteht insgesamt zu 60 Prozent aus recycelten Materialien und enthält in der Batterie vollständig recyceltes Kobalt sowie in allen Magneten vollständig recycelte Seltenerd-Elemente. Das Gehäuse entsteht in einem materialeffizienten Umformverfahren, das nur etwa halb so viel Rohmaterial benötigt wie klassische Fertigungsmethoden.

Um Wasser in der Produktion zu sparen, hat Apple gemeinsam mit Zulieferer:innen ein neues Eloxalverfahren mit einer Wiederverwendungsquote von 70 Prozent entwickelt. Das normalerweise wasserintensive Verfahren wird damit zu einem Kreislaufsystem, das Wasser weitgehend im Prozess hält und Frischwasser nur noch für unbedingt notwendige Schritte nutzt. Apple plant, diesen Ansatz auf weitere Fertigungslinien auszuweiten.

Beim Abfallmanagement erreichte Apple 2025 über alle weltweiten Standorte hinweg eine Vermeidungsquote von 75 Prozent durch Recycling, Kompostierung und Abfallreduktion. Der Store an der Fifth Avenue in New York ist der erste Apple-Laden mit einer TRUE-Zero-Waste-Zertifizierung für mehr als 90 Prozent Abfallumleitung. Insgesamt verfügen fünf Rechenzentren und vier Unternehmenscampusse über eine Platinzertifizierung. In der Lieferkette wurden 2025 über 600.000 Tonnen Abfall von Deponien ferngehalten, 400 Zulieferbetriebe nehmen am Null-Abfall-Programm teil. Alle Apple-Produkte werden aus Endmontagewerken ausgeliefert, die als deponiefrei validiert sind; UL Solutions verlangt dafür mindestens 90 Prozent Abfallumleitung ohne Verbrennung zur Energierückgewinnung.

Zum Earth Day läuft in teilnehmenden Apple Stores eine Aktion: Bringt Ihr bis einschließlich 16. Mai ein qualifiziertes Apple-Gerät zum kostenlosen Recycling mit und kauft in derselben Transaktion neue AirPods oder ein Zubehörteil, erhaltet Ihr 10 Prozent Rabatt. Geeignete Geräte werden nach eingehender Prüfung in Apples fortschrittliche Recyclinganlagen wie Daisy und Cora überführt.

Apple verweist darauf, dass alle genannten Umweltkennzahlen im Umweltfortschrittsbericht 2025 detailliert aufgeschlüsselt sind. Die Definition von recyceltem Inhalt folgt der Norm ISO 14021.

Via: https://www.apple.com

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Tags: Zero Waste, MacBook Neo, Apple, Umwelt, Earth Day, Recycling, Wasser, Verpackung, erneuerbare Energie

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