Apple schaltet erstmals Werbeanzeigen in Apple Maps und wirbt dafür mit Rabatten für Unternehmen in den USA und Kanada. Bestimmte Branchen – etwa politische Parteien oder Handwerksbetriebe – sind jedoch ausdrücklich ausgeschlossen.
Apple erlaubt seit dem 14. August 2026 Werbung in Apple Maps und adressiert gezielt Unternehmen mit einem neuen Angebot namens „Ads on Maps“. Laut einem Bericht von Media Post können sich aktuell Firmen aus den USA und Kanada dafür registrieren. Es gelten dabei verschiedene Bedingungen in Bezug auf die Unternehmensgröße.
Wer sich rechtzeitig entscheidet, erhält finanzielle Anreize: Unternehmen, die bis zum 11. Oktober 2026 buchen und die Voraussetzungen erfüllen, bekommen einen Rabatt von 15 Prozent. Dieser ist allerdings auf 1.000 US‑Dollar pro Monat begrenzt und nur im ersten Jahr gültig. Zudem wird der Nachlass nicht direkt auf das aktuelle Werbebudget angerechnet, sondern ausschließlich auf die Ausgaben des jeweils folgenden Monats.
Bestehende Werbekund:innen, die bereits Apple Ads – etwa im App Store – nutzen, können Apple Maps als zusätzlichen Kanal in ihrem bisherigen Setup integrieren. Firmen, die noch keine Apple-Werbung schalten und mehr als fünf Filialen betreiben, werden von Apples Vertrieb auf Apple Ads verwiesen. Unternehmen mit weniger Standorten können Anzeigen direkt über das vorhandene Apple Business Tool buchen.
Für Nutzer:innen betont Apple, dass die neuen Anzeigen die Privatsphäre nicht beeinträchtigen sollen. „Maps with ads is just as private as Maps without ads“, erklärte ein Unternehmenssprechende bereits im März 2026. Demnach bleiben persönliche Daten auf dem Gerät, werden nicht von Apple Ads gesammelt oder gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben.
Gleichzeitig verweist Apple gegenüber Werbekund:innen auf die Reichweite von Apple Maps. Nach Unternehmensangaben gibt es jeden Monat über eine Milliarde Suchanfragen nach Unternehmen in Apple Maps. Rund die Hälfte dieser Suchen führe zu einer Interaktion mit dem jeweiligen Betrieb – etwa indem sich Nutzer:innen eine Route zur Filiale anzeigen lassen.
Die Anzeigen sollen nur dann erscheinen, wenn Nutzer:innen gezielt nach passenden Angeboten suchen. In den Anzeigen selbst sind direkte Handlungsaufrufe vorgesehen, etwa ein schneller Link zur Navigation zum jeweiligen Standort.
Apple setzt für Werbung in Apple Maps klare Grenzen. Politische Parteien dürfen grundsätzlich keine Anzeigen schalten. Auch religiöse Werbung, Glücksspiel, bestimmte medizinische Hilfsmittel sowie Alkoholwerbung sind ausgeschlossen, wobei Supermärkte als Kategorie dennoch zugelassen sind.
Eine weitere gesperrte Kategorie sind sogenannte Home Services. Dazu gehören etwa Klempner:innen oder Elektriker:innen, die keine Anzeigen in Apple Maps schalten können. Apple nennt zwar die Regel, liefert aber keine Begründung dafür. Wer in solchen Fällen auf Werbung setzen will, findet entsprechende Angebote beispielsweise bei Google Maps.
Bestehende Werbekund:innen in den USA und Kanada finden weitere Informationen unter business.apple.com. Dort können sich auch neue Unternehmen für Apple Ads registrieren.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
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