News

Apple sichert sich Brandon Sandersons „Kosmere“-Universum für Filme und Serien

Apple hat sich die Film- und Serienrechte an Brandon Sandersons Fantasy-Universum „Kosmere“ gesichert. Damit entsteht die Grundlage für mehrere große Produktionen bei Apple TV.

„Mistborn“ und „Sturmlicht-Archiv“ als zentrale Projekte

Sandersons Werk ist umfangreich, doch einige seiner bekanntesten Fantasy-Reihen sollen offenbar zuerst umgesetzt werden. Die Reihe „Mistborn“ könnte als Filmserie adaptiert werden, während das „Sturmlicht-Archiv“ für eine Serienproduktion vorgesehen ist.

„Mistborn“ ist in zwei Epochen aufgeteilt. In den ersten drei Büchern versucht eine Gruppe von magiebegabten Metallmanipulator:innen, sogenannten „Allomant:innen“, ein dystopisches Imperium zu stürzen. Die zweite Phase der Reihe begleitet die beiden Gesetzeshüter Wax und Wayne, die in einem moderneren Setting ebenfalls über magische Fähigkeiten verfügen.

Für „Mistborn“ sind zwei weitere Epochen geplant. Damit liegt bei Apple potenziell genug Stoff für bis zu ein Dutzend Filme auf dem Tisch.

„Sturmlicht-Archiv“ mit großem Serienpotenzial

Das „Sturmlicht-Archiv“ umfasst derzeit fünf umfangreiche Fantasy-Romane. Jeder dieser Bände bietet genug Material, um daraus mehrere Staffeln einer TV-Serie zu entwickeln. Im Zentrum steht ein klassischer Konflikt zwischen Gut und Böse: Die Ritter Strahlend treten gegen die Leerbringer an, die die Welt erobern wollen.

Sanderson plant insgesamt zehn Bände für das „Sturmlicht-Archiv“. Das „Kosmere“-Universum geht jedoch weit darüber hinaus und umfasst zahlreiche eigenständige Romane, die inhaltlich miteinander verknüpft sind. Sanderson gehört zu den bekanntesten aktuellen Fantasy-Autor:innen und hat zusätzlich zu seinen eigenen Reihen auch Robert Jordans „Das Rad der Zeit“ nach dessen Tod zu Ende geführt.

Enge Zusammenarbeit und kreative Kontrolle für Sanderson

Eine Serienadaption des „Sturmlicht-Archivs“ befindet sich bereits in einer frühen Planungsphase. Produziert werden soll sie von Blue Marble, einem Filmstudio unter der Leitung von Theresa Kang-Lowe, die auch als Produzentin von „Pachinko“ bekannt ist. Kang-Lowe hat einen Exklusivvertrag zur Content-Produktion mit Apple.

Apple setzte sich in einem Auswahlprozess durch, nachdem Sanderson mit mehreren möglichen Partnern gesprochen hatte. Ausschlaggebend war offenbar, dass Apple dem Autor beispiellose Kontrolle über die Umsetzung seiner Werke zugesichert hat. Sanderson soll an allen geplanten Serien und Filmen zum „Kosmere“-Universum als Autor, Produzent und beratende Instanz beteiligt sein.

Sanderson ist außerdem für einige der erfolgreichsten Kickstarter-Kampagnen bekannt und hat durch den Verkauf seiner Bücher auf der Plattform nahezu 100 Millionen US-Dollar (rund 92 Millionen Euro) eingenommen.

Via: https://www.macrumors.com

Den Beitrag in unserem Forum kommentieren

Michael Reimann

Neueste Artikel

HomePod mini 2: Klingt der neue Lautsprecher besser?

Apple hebt beim HomePod mini 2 „reichen Klang“ und fortschrittliche Audioberechnung hervor, lässt aber offen, ob das Modell besser klingt…

4. November 2026

Apple könnte MacBook Pro ohne Touchscreen auslaufen lassen

Apple dürfte seine MacBook-Pro-Oberklasse künftig auf Modelle mit Touchscreen ausrichten. Das berichtet Bloomberg-Journalist Mark Gurman in seinem Newsletter „Power On“.…

4. November 2026

Google Maps nutzt jetzt das gesamte iPhone Duo

Google hat Google Maps für die Displays des faltbaren iPhone Duo angepasst. Die App füllt nun sowohl den inneren als…

4. November 2026

iPhone 18: Gerüchte nennen größeren Akku und höheren Preis

Das Basismodell des iPhone 18 könnte teurer werden als sein Vorgänger. Einem Bericht zufolge soll Apple dafür unter anderem einen…

4. November 2026

iPhone Duo: Einhandbedienung in iOS 27.3 aktivieren

Die Beta von iOS 27.3 bringt die Bedienungshilfe „Einhandmodus“ auf das iPhone Duo. Damit rückt der Bildschirmbereich auf der gegenüberliegenden…

4. November 2026

Russland verlangt von Apple und Microsoft Kommunikationsdaten

Apple und Microsoft müssen in Russland Kommunikationsdaten ihrer Nutzer:innen drei Jahre lang speichern. Russische Behörden können die Herausgabe von Nachrichten,…

4. November 2026

Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

Mehr lesen