Apple öffnet iOS in Brasilien für alternative App-Marktplätze. iPhone-Nutzer:innen sollen Apps künftig nicht mehr ausschließlich über den App Store laden müssen.
Regulierungsvereinbarung und Start mit iOS 26.5
Die Änderung geht auf eine Vereinbarung zwischen Apple und der brasilianischen Wettbewerbsbehörde CADE zurück. Mit iOS 26.5 wird es erstmals möglich, iOS-Apps in Brasilien außerhalb des App Store zu vertreiben.
Bisher war der App Store der einzige offizielle Weg, Apps auf dem iPhone zu installieren. Künftig können Entwickler:innen ihre Apps über Drittanbieter-Marktplätze anbieten, die auf iOS laufen. Damit öffnet Apple seine bisher geschlossene Vertriebsstruktur für iOS-Apps in dem Land.
Apple kündigt an, mit den brasilianischen Regulierungsbehörden weiter zusammenzuarbeiten, während die neuen Vorgaben umgesetzt werden. Teil des Updates sind neben den alternativen Marktplätzen auch neue Zahlungsoptionen für Entwickler:innen.
Vorgaben für alternative Marktplätze und Sicherheitsprüfung
Alternative App-Marktplätze benötigen laut Apple eine vorherige Autorisierung durch das Unternehmen, bevor sie auf iOS angeboten werden dürfen. Betreiber solcher Marktplätze müssen laufende Anforderungen erfüllen, die nach Apples Angaben dem Schutz von Nutzer:innen und der Sicherung der Plattform dienen sollen.
Apps, die außerhalb des App Store verteilt werden, durchlaufen nicht den vollständigen App-Review-Prozess von Apple. Stattdessen müssen sie ein Sicherheitsprüfungsverfahren namens Notarization bestehen. Dieser Check soll bekannte Malware, Viren und andere Sicherheitsrisiken erkennen, bevor eine App auf einem Gerät installiert werden kann.
Apple betont zugleich, dass der App Store aus Sicht des Unternehmens weiterhin der sicherste und vertrauenswürdigste Ort für den Bezug von Apps bleibe. Als Gründe führt Apple den etablierten Prüfprozess, Kinderschutzfunktionen und Schutzmechanismen gegen schädliche Software an.
Mehr Wahlmöglichkeiten, aber auch mehr Risiko
Mit der Öffnung für alternative Marktplätze warnt Apple vor möglichen Risiken für Nutzer:innen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass der Download von Apps außerhalb des App Store ein höheres Risiko für Betrug, Scams, schädliche Inhalte und Datenschutzprobleme mit sich bringen könne.
Besonders hebt Apple Bedenken beim Schutz von Kindern hervor. Apps aus alternativen Marktplätzen unterliegen nicht derselben Intensität an Prüfung und Kontrolle wie Apps im App Store, was Auswirkungen auf den Umgang mit Inhalten und Daten von Minderjährigen haben kann.
Für iPhone-Nutzer:innen in Brasilien bedeutet die Neuerung dennoch einen deutlichen Wandel: Erstmals wird es offiziell möglich, Drittanbieter-App-Stores auf iOS zu nutzen. Entwickler:innen können sich laut Apple ab sofort auf die neuen Distributionsoptionen vorbereiten und erhalten dafür aktualisierte Ressourcen aus dem Entwicklerbereich des Unternehmens.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: theapplepost.com
