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Apple erhöht Preise für Mac und iPad wegen KI-bedingter Speicherknappheit

Apple hat für den Großteil seines Produktportfolios deutliche Preiserhöhungen angekündigt – bislang ohne iPhone und Apple Watch. Auslöser ist eine durch KI-Rechenzentren verschärfte Krise am Speichermarkt.

AI-Rechenzentren treiben Speicherkosten in die Höhe

Apple begründet die Preisanpassungen mit massiv steigenden Kosten für Arbeitsspeicher. Laut einem Interview des scheidenden Apple-CEO Tim Cook mit dem Wall Street Journal kann das Unternehmen die bisherigen Preise angesichts der aktuellen Marktlage nicht länger halten. Cook spricht von „unvermeidbaren“ Preiserhöhungen und betont, Apple habe versucht, Kund:innen so lange wie möglich vor den steigenden Kosten zu schützen, die Situation sei nun aber nicht mehr tragbar.

Die Engpässe am Speichermarkt bestehen demnach bereits seit Jahresbeginn, haben sich zuletzt aber so verschärft, dass Apple reagiert. Verantwortlich gemacht werden vor allem große KI-Rechenzentren, die enorme Mengen an Speicher einkaufen und so den Markt unter Druck setzen.

Zur Einordnung nennt der Artikel ein Beispiel aus dem Consumer-Bereich: 32 GB DDR5-RAM haben sich innerhalb eines Jahres im Preis etwa vervierfacht. Ein 6000-MHz-Kit, das zuvor weniger als 90 US-Dollar kostete, liegt nun bei fast 400 US-Dollar. Apple setzt allerdings auf höherwertige Speicherlösungen und trägt zusätzliche Kosten durch die Integration des Speichers direkt im Chip-Design statt als austauschbares Modul. Das treibt die internen Stückkosten weiter nach oben.

Aussichten: Entspannung frühestens in einigen Jahren

Eine Entlastung des Marktes wird erwartet, allerdings nicht kurzfristig. Der Speicherhersteller Micron baut derzeit mehrere neue Fertigungsstätten in den USA auf, die schrittweise in den kommenden Jahren in Betrieb gehen sollen; die letzte Fabrik soll laut Bericht bis 2030 laufen. Micron ist nur ein Anbieter, dennoch könnte zusätzliche Produktion die Lage deutlich verbessern.

Parallel versucht Apple, über eine neue Lobbying-Initiative in Washington mehr Flexibilität bei der Beschaffung zu bekommen. Ziel ist, Geschäfte mit derzeit auf US-Seiten gelisteten chinesischen Speicherherstellern zu ermöglichen. Formal ist Apple der Einkauf nicht komplett untersagt, problematisch wäre dies aber mit Blick auf Behörden und Regierungsstellen, die Apple-Geräte nutzen. Zusätzliche Speicherquellen, die nicht primär von großen KI-Betreibern nachgefragt werden, könnten Apple kurzfristig entlasten.

Für die nächsten Quartale zeichnet der Artikel jedoch ein eher düsteres Bild: Für Q3 und Q4 2026 werden laut einer Analyse von Jefferies vierteljährliche Preissteigerungen von 30 bis 50 Prozent bei Speicher erwartet, eine deutliche Entspannung sei vor 2028 nicht in Sicht. Apple hat bereits angedeutet, dass weitere Preisanpassungen möglich sind – möglicherweise auch bei Produktlinien, die bisher noch nicht betroffen sind.

Was Käufer:innen jetzt beachten sollten

Der Autor empfiehlt, geplante Neuanschaffungen von Mac oder iPad eher früher als später anzugehen, sofern ohnehin ein Upgrade ansteht. Wer mit dem aktuellen Gerät zufrieden ist, solle sich allerdings nicht allein wegen mittelfristig steigender Preise unter Druck setzen lassen.

Interessant für Euch: Amazon verkauft zum Zeitpunkt des Artikels noch Lagerbestände von Mac- und iPad-Modellen zu Preisen unterhalb der neuen offiziellen Apple-Preise, wenn auch nicht mehr auf dem Niveau früherer Rabattaktionen. Genannt werden unter anderem MacBook-Air- und MacBook-Pro-Konfigurationen mit M5-Chip sowie verschiedene iPad- und iPad-Pro-Modelle, die jeweils teils deutlich unter den aktuellen Apple-Listenpreisen liegen. Einige Varianten wie MacBook Neo und Mac mini sind bei Amazon aktuell nicht verfügbar, viele iPad-Konfigurationen haben dort bereits spürbare Preissprünge hinter sich.

Der Artikel verweist außerdem darauf, dass die Preiserhöhungen nicht isoliert zu betrachten sind: Auch andere Hersteller werden von der Speicherkrise getroffen und müssen sich auf steigende Kosten einstellen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: 9to5mac.com

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Apfeltalk Redaktion

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