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Apple-Dienste betroffen: AWS-Ausfall sorgt für Störungen

Apple AWS Ausfall

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Ein Ausfall der Amazon Web Services hat am 20. Oktober 2025 zahlreiche Internetdienste gestört. Auch Apple-Dienste wie Apple Music und Apple Pay waren betroffen.

Großer AWS-Ausfall beeinträchtigt viele Online-Angebote

Am frühen Morgen des 20. Oktober 2025 kam es zu massiven Störungen durch einen Ausfall von Amazon Web Services (AWS). Dadurch waren hunderte Websites wie Reddit, Disney+, Banken, Duolingo und auch mehrere Apple-Dienste zeitweise nicht erreichbar. AWS ist eine zentrale Infrastruktur für große Teile des Internets. Die Abhängigkeit zahlreicher Anbieter:innen von diesem Cloud-Dienst wurde durch das erneute Ereignis deutlich. Etwa gegen 5:30 Uhr Eastern Time zeigte der AWS-Status eine schrittweise Rückkehr zur Normalität an, doch wie lange die vollständige Wiederherstellung aller Dienste dauern würde, war anfangs unklar.

Laut Apples eigener Statusseite galten die Probleme mit Apple-Diensten nach kurzer Zeit als behoben. Die Seite wies jedoch darauf hin, dass während des Ausfalls insbesondere Apple School Manager und Upgrades für den iCloud-Speicher gestört waren. Nutzer:innen meldeten Schwierigkeiten nicht nur mit diesen Diensten, sondern berichteten auf Plattformen wie Downdetector auch über Ausfälle bei Apple Music, Apple TV, Apple Card, Apple Pay und weiteren Angeboten.

Apple setzt auf AWS-Cloud, investiert Millionen

Apple zählt zu den größten Kund:innen von Amazon Web Services und gibt Schätzungen zufolge monatlich mehr als 30 Millionen US-Dollar (rund 28 Millionen Euro) für cloudbasierte Dienste bei AWS aus. Trotz mehrfacher Spekulationen über eine eigene Cloud-Infrastruktur nutzt Apple für viele Angebote weiterhin die Infrastruktur von AWS. Diskussionen um eine völlig unabhängige Lösung für eigene Cloud-Services bestehen weiterhin, doch bislang bleibt das Unternehmen in vielen Bereichen auf externe Cloud-Anbieter angewiesen.

Was war die Ursache und wie verlief die Störung?

Das Problem begann gegen 3 Uhr Eastern Time und konzentrierte sich laut Amazon zunächst auf das AWS-Rechenzentrum in Nord-Virginia, bekannt als US-EAST-1-Region. Laut Amazon handelte es sich um DNS-Fehler, die die Verbindung zu verschiedenen Diensten unterbrachen. Zwar entstand die Störung lokal, dennoch waren Angebote in den gesamten USA und in Europa betroffen. Auch der britische Regierungsauftritt, der Telekommunikationsanbieter EE und Zoom gingen zwischenzeitlich offline. Banken wie Lloyds Bank informierten ihre Kund:innen mit Hinweisen auf eingeschränkte Angebote, während Plattformen wie Duolingo einfach eine Wartungsanzeige zeigten.

Im Verlauf des Morgens kehrten die meisten betroffenen Angebote zurück. So funktionierten unter anderem die Apple-Dienste, die Epic Games Store-Plattform und auch Amazon selbst wieder normal ab etwa 6 Uhr Eastern Time. Einzelne Anbieter wie bestimmte Banken und Duolingo waren jedoch weiterhin nur eingeschränkt nutzbar. Amazon erklärte, die Störung sei auf DNS-Probleme im Zusammenhang mit der DynamoDB-API im betroffenen US-Ost-Rechenzentrum zurückzuführen. Eine detaillierte Erklärung oder ein Hinweis auf die genaue Ursache lag zunächst noch nicht vor. In der Vergangenheit, wie 2017, führte Amazon einen ähnlichen Ausfall in derselben Region auf menschliches Versagen zurück.

Betroffene Nutzer:innen, Unternehmen und auch große IT-Anbieter prüfen seit solchen Vorfällen regelmäßig die eigene Abhängigkeit von zentralen Cloud-Dienstleistern. Der aktuelle AWS-Ausfall zeigt erneut, wie wichtig Stabilität und schnelle Lösungsmaßnahmen im Cloud-Bereich für zahlreiche Angebote im Netz sind.

Via: https://appleinsider.com
Titelbild: KI

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Tags: Ausfall, DNS, Apple, Störung, Internetdienste, Apple Music, Downdetector, iCloud, Apple Pay, Cloud, AWS, Amazon Web Services

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